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16.09.2026 Michael Ehret startet Projektentwickler EHRET+CIE developers

Michael Ehret. Copyright: EHRET+CIE GmbH, Fotografen: MYRZIK UND JARISCH München
Michael Ehret gehört zu den prägenden Köpfen der Stadtentwicklung in Deutschland. Mit EHRET+CIE gründet er jetzt eine neue Gesellschaft für die Entwicklung und Repositionierung von Stadtquartieren. Das Unternehmen richtet sich an Eigentümer, Investoren und Family Offices und übernimmt je nach Mandat beratende, steuernde oder unternehmerische Verantwortung.

In der Immobilienentwicklung ist heute die Umsetzbarkeit von Projekten die größte Herausforderung. Das zeigt sich besonders beim Wohnen: Nach dem „Sozialen Wohn-Monitor 2026" des Pestel-Instituts fehlen in Deutschland rund 1,4 Millionen Wohnungen, doch der Neubau bleibt weit hinter dem Bedarf zurück. „Der Markt ist da, benötigt wird aber die Fähigkeit, Projekte tatsächlich möglich zu machen“, erklärt Michael Ehret. „Development- und Anschlussfinanzierungen zählen heute zu den größten Hürden und gerade im bezahlbaren Wohnungsbau stoßen klassische Entwicklungs- und Finanzierungsmodelle an ihre Grenzen. Gefragt sind neue Partnerschaften, Nutzungsmodelle und Finanzierungsstrukturen.“

Projektentwicklung als Möglichmacher

EHRET+CIE setzt genau dort an, wo vorhandene Potenziale bislang nicht in tragfähige und umsetzbare Projekte übersetzt werden konnten. Diesen Ansatz beschreibt das Unternehmen als seine zentrale Positionierung: „Möglich machen“. Das heißt, eine passende Nutzung finden, eine belastbare Struktur schaffen und die Beteiligten zusammenbringen. „Für die Zukunft der Stadtentwicklung ist es wesentlich, den Wert zu heben, der in einem Grundstück, einem Bestand oder einem Quartier steckt, und Projekte wieder investitions- und umsetzungsfähig zu machen,“ so Michael Ehret.

Hinzukommt heute, Projekte so anzulegen, dass sie über zehn und mehr Jahre tragen, weil sie sich verändern dürfen und auch können: „Das klassische Schubladendenken – hier Hotel, dort Büro und Wohnen – trägt nicht mehr. Wir müssen feinstofflicher werden", sagt Michael Ehret dazu und verweist auf fluide Nutzungskonzepte wie beispielsweise Wohnen im Alter, Mehrgenerationenmodelle, Wohngemeinschaften, neue Arbeitsplatzformen, unterschiedliche Hotelformate.

Projektentwicklung müsse daher heute konsequent von der späteren Nutzung her gedacht werden. „Erfolgreiche Immobilienprojekte entstehen heute nicht mehr für den Markt, sondern gemeinsam mit Markt und Nutzern. Denn nicht die Fertigstellung entscheidet über den Erfolg eines Projekts, sondern der Alltag danach: Ein Projekt ist erst gelungen,“ beschreibt Michael Ehret, „wenn es sich für die Menschen bewährt, die darin leben, arbeiten oder investieren“. Human Proof ist deshalb für ihn der Maßstab jeder Entwicklung.

Drei miteinander verbundene Tätigkeitsfelder

Das Angebot von EHRET+CIE umfasst drei Felder, die eng ineinandergreifen: Als Projektentwickler übernimmt das Unternehmen für Bauherren und Investoren Verantwortung von der ersten Machbarkeitsprüfung über Nutzungskonzept, wirtschaftliche Strukturierung, Planung und Realisierung bis zum Übergang in den laufenden Betrieb. Mit dem Beratungsangebot richtet sich EHRET+CIE an Investoren, Eigentümer und Projektpartner, die selbst entwickeln, aber bei entscheidenden Weichenstellungen einen unternehmerisch erfahrenen Partner brauchen: bei Standort- und Potenzialanalysen, der Entwicklung einer ganzheitlich kuratierten, tragfähigen Nutzung, der wirtschaftlichen und finanziellen Strukturierung, der Projektorganisation sowie bei der Einbindung von Kommunen, Nachbarschaften und weiteren Stakeholdern. Flankiert werden diese Leistungen mit strategischer Forschung zu neuen Planungs- und Entwicklungsprozessen, die wiederum in die praktische Arbeit einfließen und diese inspirieren und voranbringen.

Was bewegt den erfahrenen Unternehmer und Projektentwickler zur Neugründung nach jahrzehntelanger erfolgreicher Tätigkeit? „Ich will wieder nah am Objekt arbeiten – am Quartier, an den Menschen, am Produkt“, sagt Michael Ehret zu seiner Motivation. „Jedes Objekt hat seine eigene Begabung; diese herauszuarbeiten, zu schärfen und zu stärken, sehe ich als meine Aufgabe. Und damit Investoren, Städte und Nutzerinnen und Nutzer gleichermaßen erreichen – darum geht es“.

Sozietät für Projektentwicklung

EHRET+CIE folgt im Selbstverständnis dem Sozietätsgedanken: Unternehmerisch handelnde Partner bringen unterschiedliche Kompetenzen ein und tragen gemeinsam Verantwortung für das Gelingen eines Projekts. Für jedes Vorhaben stellt die Gesellschaft ein spezialisiertes Team zusammen, das auf die jeweilige Aufgabe zugeschnitten ist. Damit überträgt EHRET+CIE ein Modell auf die Projektentwicklung, das vor allem aus beratenden Berufen bekannt ist.
























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