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16.09.2026 Bildungsbauoffensive München: 22 Schul-, Kita-, Sportprojekte fertig

Das Baureferat und das Referat für Bildung und Sport setzen die Bildungsbauoffensive um und treiben damit den Ausbau und die Modernisierung der Bildungsinfrastruktur weiter voran. Insgesamt wurden zum Start des neuen Schuljahres 22 Schul-, Kita- und Sportbauprojekte fertiggestellt. Die Stadt investiert im Rahmen der Bildungsbauprogramme in allgemeinbildende und berufliche Schulen, aber auch in das Angebot der Ganztagesbetreuung und in die frühkindliche Bildung. Von den diversen ebenfalls in diesem Jahr fertiggestellten Sportbauprojekten profitieren neben den Bildungseinrichtungen auch der Breitensport und zahlreiche Sportvereine.

Oberbürgermeister Dominik Krause: „Schulen und Kitas zu bauen, heißt für morgen zu bauen. Moderne Bildungseinrichtungen sind die Grundlage für Chancengerechtigkeit und sozialen Zusammenhalt. Sie festigen unsere Demokratie. Münchens Bildungsbauoffensive ist eine Erfolgsgeschichte, die wir trotz der schwierigen Haushaltslage fortschreiben. Denn Ausgaben für Bildung sind die besten Investitionen in die Zukunft Münchens.“

Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer: „Es ist ein Privileg, Deutschlands größte Bildungsbauoffensive umsetzen zu dürfen. Neben dem Ziel, die bestmöglichen Räume für effizientes und gesundes Lernen zu schaffen, liegt unser besonderes Augenmerk auf Ressourcenschutz und nachhaltigem, klimagerechtem Bauen. Ein außergewöhnliches Projekt ist das generalinstandgesetzte und erweiterte Städtische Berufliche Schulzentrum Thomas Wimmer an der Luisenstraße 9-11. Hier galt es, die Bedarfe des Denkmalschutzes und eine anspruchsvolle Gebäudestatik mit den Bedarfen der unterschiedlichen handwerklichen Ausbildungsberufe unter einen Hut zu bringen. Entstanden ist ein Vorzeigebeispiel des nachhaltigen Schulbaus im Bestand.“

Stadtschulrat Florian Kraus: „Jedes Kind in München soll die gleichen Chancen auf Bildungserfolg und Teilhabe haben. Daher baut die Landeshauptstadt München Bildungsorte, die die individuelle Entwicklung, den Kompetenzaufbau und das selbstorganisierte Lernen der Schüler*innen fördern. Mit unseren Standardraumprogrammen gelingt es uns, diese Qualität effizient in die Breite zu tragen. Das zeigen die jährlichen Fertigstellungen von Münchner Schulen, Kitas und Sportstätten immer wieder eindrucksvoll.“

Fertiggestellte Maßnahmen

Eine besondere Bauaufgabe aus dem 2. Schulbauprogramm der Bildungsbauoffensive München stellte die Generalinstandsetzung und Erweiterung des Städtischen Beruflichen Schulzentrums Thomas Wimmer an der Luisenstraße 9-11 dar. Das Baureferat (Hochbau) hat die denkmalgeschützten Gebäudeteile aus den 1950er Jahren behutsam saniert, technisch, statisch sowie energetisch ertüchtigt und um einen Anbau mit Versammlungsstätte erweitert. Im Zuge der Maßnahme konnten die diversen am Standort untergebrachten Ausbildungsberufe und ihre jeweiligen zugehörigen Schulstandorte neu geordnet werden. Mit dem Wiedereinzug der Städtischen Berufsschule für das Spenglerhandwerk, Umwelt- und Versorgungstechnik im Juli dieses Jahres sind nun alle dort ansässigen Berufsschulen im frisch renovierten Gebäudeensemble angekommen.

Der Erweiterungsbau des Heinrich-Heine-Gymnasiums am Max-Reinhardt-Weg 27 mit vier Lernhäusern und einer Mensa steht kurz vor der Fertigstellung. Die Lernhäuser werden zum Schuljahresbeginn bezogen, die Nutzung der Mensa kann voraussichtlich im November 2026 erfolgen.

Das Baureferat hat das 4-zügige Adolf-Weber-Gymnasiums in der Kapschstraße 4 vergrößert. Durch die Erweiterung in Form eines Verbindungsbaus stehen den G9-Schüler*innen ab dem Schuljahr 2026/27 vier dringend benötigte zusätzliche Klassenzimmer zur Verfügung. Die Sanierung des Bestandsgebäudes beginnt im Jahr 2027.

Auch der Neubau der 5-zügigen Realschule Franz-Mader-Straße 30 startet seinen Betrieb. Am Standort zieht die neue staatliche Realschule München IV ein. Mit dem Umzug der Rudolf-Diesel-Realschule, die dort vorübergehend ebenfalls untergebracht wird, nimmt das Baureferat im Stadtbezirk Neuhausen-Nymphenburg eine dringend notwendige Sanierungsreihe in Angriff: darunter neben dem Stammgebäude der Rudolf-Die- sel-Realschule die Grundschule am Dom-Pedro-Platz 2, die Grundschule in der Hirschbergstraße 33 und das Käthe-Kollwitz-Gymnasium.

Das am Standort ebenfalls beheimatete Haus für Kinder mit drei Krippen- und zwei Kindergartengruppen geht voraussichtlich bis Jahresende in Nutzung. Die neu errichtete Pavillonanlage für das Sonderpädagogische Förderzentrum (SFZ) Im Gefilde besteht aus zwei Bauteilen, die jeweils Raum für 12 und 15 Klassen bieten und zeitgleich in Betrieb genommen werden. Das Förderzentrum für geistige Entwicklung, das bisher in der Grundschule Haager Straße untergebracht war, bezieht zum Schuljahr 2026/27 den Standort Im Gefilde.

Bis zu den Herbstferien geht auch der Neubau des Sonderpädagogischen Förderzentrums Eduard-Spranger-Straße 21-23 am Bildungscampus Hasenbergl in Betrieb. Dieser Standort wird vorerst vorübergehend durch Grundschule und den Kooperativen Ganztag genutzt. Die Zwei- und Dreifachsporthallen stehen dem Schulbetrieb nach den Herbstferien 2026 zur Verfügung.

Der Neubau einer 4-zügigen Grundschule am Gottfried-Böhm-Ring 2 geht zum Schuljahr 2026/27 mit einer Einfachsporthalle in Betrieb. Der fertiggestellte Regionalhort sowie eine zweite Einfachsporthalle werden voraussichtlich 2027 in Nutzung genommen. Die Kooperative Ganztagsbildung (KoGa) hat bereits am 1. September 2026 die Nutzung aufgenommen. Damit sind zum Schuljahresbeginn insgesamt 39 KoGa-Standorte im Stadtgebiet in Betrieb.

Fertiggestellt ist auch der Neubau der 5-zügigen Grundschule Helmut- Kohl-Allee 53 in Neufreimann. Das Baureferat hat die Räume so angepasst, dass sie interimsweise von einem neu gegründeten Förderzentrum für geistige Entwicklung genutzt werden können. Zum Beginn des Schuljahres werden zunächst zwei Lernhaus-Cluster bezogen. Im Jahr 2027 soll der Ausbau der drei weiteren Züge unter Berücksichtigung der besonderen Bedürfnisse der Förderschüler*innen erfolgen. Am Standort entstehen zudem Räumlichkeiten für ein 6-zügiges Sonderpädagogisches Förderzentrum (SFZ) mit 24 Klassen, das bisher in der Rothpletzstraße untergebracht war. Außerdem werden für jede Schule eine Zweifachsporthalle sowie Räumlichkeiten für die Städtische Sing- und Musikschule fertiggestellt, die ab November 2026 am Standort präsent sein wird.

Bereits Anfang des Jahres hat das Baureferat ein Haus für Kinder mit vier Kinderkrippen- und vier Kindergartengruppen an der Franz-Heubl-Straße 46 fertig errichtet und den Neubau eines Hauses für Kinder in Holzbauweise mit zwei Krippen- und zwei Kindergartengruppen in der Unnützstraße 28 abgeschlossen. Das Städtische Haus für Kinder an der Pfänderstraße 27a mit zwei Hort- und drei Kindergartengruppen geht im September 2026 in Betrieb und dient erst als Interimsquartier für die Kindergartengruppen aus dem Lily-Braun-Weg.

Bis zum Jahresende 2026 können der Interimsstandort an der Gerastraße 5 für die Kita Josef-Knogler-Straße mit zwei Krippen- und vier Kindergartengruppen sowie das Haus für Kinder an der Rebholzstraße 10 mit zwei Hort-, zwei Kindergarten- und einer Krippengruppe in Betrieb gehen.

Im Jahr 2026 fertiggestellte Sportbauten

Das Baureferat hat 2026 auch mehrere Sportbauobjekte fertiggestellt:

- Schwimmhalle des Ludwigsgymnasiums in der Fürstenrieder
Straße 159a
- Zweifachsporthalle der Mittelschule an der Torquato-Tasso-Straße 38 -Schwimmhalle und Dreifachsporthalle in der Friederike-Nadig-Alle 48 am Bildungscampus Neufreimann
- Zweifachsporthalle und Schwimmhalle an der Grundschule Menaristraße 5
- Dreifachsporthalle am Karlsgymnasium am Stadtpark 21
- Modernisierung der Freisportanlage in der Siegenburgerstraße 51 samt Neubau eines Sportbetriebsgebäudes

Die Übergabe des 1. Bauabschnittes an der Bezirkssportanlage Fritz-Lutz-Straße 23, bestehend aus zwei Kunstrasensportplätzen, ist bereits erfolgt. Bis voraussichtlich November 2026 werden ein neuer großer und kleiner Allwetterplatz, eine 130-m-Kurzstreckenlaufbahn, eine Stufentribüne und ein Waschplatz für Platzpflegegeräte fertiggestellt. Nach der Fertigstellung im Herbst erfolgt die Nutzungsaufnahme durch den TSV Ludwigsfeld e.V.

Kunst am Bau

Für das Städtische Haus für Kinder an der Pfänderstraße 27 a hat der Künstler Matthias Mross mehrere farbige Wandmalereien an der Fassade, im Innenbereich und am benachbarten Gebäude der GEWOFAG realisiert. Die Motive greifen den umgebenden Baumbestand mitsamt darin lebenden Vogelarten auf: An der Fassade der städtischen Sportanlagen an der Siegenburger Straße 51 wächst mit dem „Buchstabenbaum“ von Emanuel Mooner eine andere Form von „urbaner Natur“. Der Münchner Künstler gestaltet hier ein großformatiges Schrift-Bild, in dem sich aus rund 300 farbigen Buchstaben und Satzzeichen die Gestalt eines Baumes formt.


























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