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16.09.2026 Goldbeck erreicht 7,3 Mrd. Euro Auftragseingang im Geschäftsjahr

Das europaweit tätige Bau- und Dienstleistungsunternehmen Goldbeck hat im Geschäftsjahr 2025/26 eine Gesamtleistung von 6,3 Milliarden Euro erzielt (Vorjahr 6,3 Milliarden Euro). Der Auftragseingang betrug 7,3 Milliarden Euro (Vorjahr 7 Milliarden Euro).

Europaweite Marktpräsenz

Goldbeck ist mit 122 Standorten in 21 Ländern präsent. Rund 33 Prozent der Gesamtleistung erwirtschaftete das Unternehmen im Ausland. 2025/26 übergab das Unternehmen 526 Gebäude in den Assetklassen Logistik und Produktion, Büro, Schule, Parkhaus, Rettungs- und Sicherheitsgebäude sowie Wohnen. Die Goldbeck Services betreuen 2.478 Immobilien, darunter Parkhäuser, Bürogebäude und öffentliche Einrichtungen. „Die Situation im Hochbau bleibt anspruchsvoll; Deckungsbeiträge sind durch verschiedene Rahmenbedingungen unter Druck. Umso mehr zeigt der gestiegene Auftragseingang, dass unser Verständnis von zukunftsfähigen Gebäuden den Bedarf des Marktes trifft. Mit unseren Produkten schaffen wir die Voraussetzungen für Arbeiten, Wirtschaften und Zusammenleben“, sagt Jörg-Uwe Goldbeck, geschäftsführender Gesellschafter von Goldbeck.

Steigende Nachfrage: Wohnen, Schule, Sicherheitsinfrastruktur

Goldbeck verzeichnet weiter steigende Aufträge im Wohnungsbau. Mit einem Auftragseingang von über einer Milliarde Euro (Vorjahr: 691 Millionen Euro) ist Wohnungsbau das wachstumsstärkste Produkt. Rund 5.000 Wohneinheiten hat Goldbeck bisher fertiggestellt, weitere circa 8.000 sind aktuell im Bau. Öffentliche Auftraggeber vertrauen bei der Umsetzung ihrer Bauvorhaben verstärkt auf den Generalunternehmer Goldbeck: Das gilt auch für den Schulbau sowie für Rettungs- und Sicherheitsgebäude. Das Land Mecklenburg-Vorpommern beispielsweise beauftragte Goldbeck im Zuge eines Rahmenvertrags mit dem Bau von bis zu 58 Feuerwehrgebäuden.

Strategischer Markteintritt in die USA

Erstmals expandiert Goldbeck direkt in den US-Markt. Gemeinsam mit einem der größten US-amerikanischen Bauunternehmen, Mortenson aus Minneapolis, gründete das Unternehmen ein Joint Venture. „Der Markteintritt in die USA eröffnet neues Wachstumspotenzial für Goldbeck. Unsere systematisierte Bauweise unterscheidet uns vom dortigen Wettbewerb. Wir freuen uns, mit Mortenson einen starken Partner an unserer Seite zu haben, der den lokalen Markt sehr gut kennt und unsere Expertise im Planen und Bauen optimal ergänzt“, so Jan-Hendrik Goldbeck, geschäftsführender Gesellschafter von Goldbeck.

Integrierter Anbieter für digitale Infrastruktur

Goldbeck positioniert sich als integrierter paneuropäischer Rechenzentrumsanbieter. Das Unternehmen deckt die gesamte Wertschöpfung von der Planung über den Bau bis zur Inbetriebnahme von Data Centern ab. Dazu zählt seit vergangenem Jahr der Planungs- und Beratungsspezialist Critical Building aus Lyon sowie seit Anfang des Jahres die Partnerschaft mit dem österreichischen Anlagenspezialisten Zaunergroup, an dem Goldbeck 50 Prozent der Anteile erworben hat. Durch die Bündelung der Kompetenzen der Unternehmen erhalten Kunden komplexe und technisch anspruchsvolle Gebäude- und Anlagekombinationen aus einer Hand. Die digitale Ausrichtung zeigt sich auch in den eigenen Prozessen: Goldbeck setzt Künstliche Intelligenz ein, um Abläufe entlang der Wertschöpfungskette effizienter zu gestalten. Mit Vibecoding erschließt das Unternehmen zudem neue Formen der KI-gestützten Softwareentwicklung.

Forschung an Nachhaltigkeitsinnovationen

Die Innovationen im Bereich Nachhaltigkeit treibt Goldbeck seit Anfang 2026 auch im Concrete Innovation Center in Hamm voran. Hier forscht das Unternehmen an der Dekarbonisierung von Beton. In den 2030er-Jahren will das Unternehmen Betonfertigteile mit Netto-Null-Emissionen produzieren. Der Siemens Campus in Erlangen ist ein Beispiel, wie Goldbeck Nachhaltigkeitsinnovationen als Hebel nutzt: Hier realisierte Goldbeck im Modul 8 vier Bürogebäude sowie ein Parkhaus. Bei der Auftragsvergabe hatten Siemens und Goldbeck erstmals einen maximalen CO?-Wert pro gebautem Quadratmeter Nutzfläche verbindlich definiert. Dieser Zielwert wurde im Projekt um knapp 20 Prozent unterschritten.

Wertebasiertes Handeln bei Goldbeck

Mehr als 14.000 Mitarbeitende arbeiten bei Goldbeck an 122 Standorten in ganz Europa. Gerade in herausfordernden Zeiten geben die Werte des Unternehmens Orientierung. „Menschlichkeit, gegenseitiges Vertrauen, gelebte Verantwortung, Leistung und Pioniergeist prägen unser tägliches Handeln. Sie sind zugleich Maßstab dafür, wie wir Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt übernehmen und unseren Anspruch verwirklichen, die Lebensräume der Zukunft zu gestalten“, sagt Jörg-Uwe Goldbeck.























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