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15.09.2026 Concordia-Haus Wuppertal hat neue Eigentümer – Brockhoff vermittelt

V.l.: Michael Schmidt-Russnak, Ulrich Volmer und Robert Düssel. Fotocredit: © Düssel & Volmer Immobilien eGbR
Die Wuppertaler Robert Düssel und Ulrich Volmer (Düssel & Volmer Immobilien eGbR) übernehmen das denkmalgeschützte Gebäudeensemble in Barmen
Das Concordia-Haus hat neue Eigentümer. Seit dem 01.09.2026 gehört das denkmalgeschützte Gebäudeensemble am Werth den Wuppertaler Projektentwicklern und Investoren Robert Düssel und Ulrich Volmer. Sie übernehmen damit ein Haus, das die Barmer Innenstadt seit Generationen prägt. Die Gesellschaft Concordia bleibt mit ihren Sälen langfristig im Haus.

Beide sind eng mit der Stadt verbunden und investieren seit Jahren in Wuppertal. Projektentwicklung, Planung und Bauausführung verantwortet Robert Düssel mit der Erfahrung aus zahlreichen erfolgreich umgesetzten Sanierungen.

Die Aufgabe ist groß. Rund zwei Drittel der etwa 9.400 m² Nutzfläche stehen leer, der Sanierungsstau ist erheblich, und der Denkmalschutz setzt bei jedem Eingriff Rahmenbedingungen.

Im ersten Schritt geht es um die Ladenlokale und die Fassaden. Für die Ladenflächen suchen Robert Düssel und Ulrich Volmer ab sofort Nutzer und sind für Interessenten jederzeit ansprechbar.

Für das ehemalige Kinocenter mit rund 3.000 m² gibt es konkrete Nutzungsideen in Richtung Kultur und öffentlicher Nutzung. Festgelegt ist noch nichts, die Planung steht am Anfang.

Der Name Fita-Palast weckt bei vielen Wuppertalern Erinnerungen. Von 1948 bis 1998 war hier das größte Kino Barmens, gebildet aus den beiden großen Gesellschaftssälen der Concordia, mit 1.400 Plätzen. Der Zugang führte über die Passage zwischen Linden- und Concordienstraße. Seit der Schließung wartet dieser Teil des Hauses auf eine neue Aufgabe.

Eine wichtige Rolle auf dem Weg zum Eigentümerwechsel spielte Michael Schmidt-Russnak, Direktor der Gesellschaft Concordia. Er hat den Verkaufsprozess aktiv begleitet und sich gegenüber dem bisherigen Eigentümer nachdrücklich für den Verkauf an Düssel und Volmer eingesetzt. Brockhoff war ebenfalls beratend an der Transaktion beteiligt.

„Für die Concordia war entscheidend, dass dieses Haus an lokale Käufer geht, die nicht nur investieren, sondern mit eigener Baukompetenz und Erfahrung auch wissen, worauf sie sich bei der Sanierung und Restrukturierung von Bestandsimmobilien einlassen. Ein Investor, der die Stadt gut kennt und vor allem langfristig denkt, ist für den Standort die bessere Lösung als jede reine Finanzanlage“, sagt Michael Schmidt-Russnak.

„Wir wissen, dass wir hier eine große Aufgabe übernehmen. Das Gebäude gehört zu Barmen, und es soll wieder komplett genutzt werden. Unser Anspruch ist, seinen Charakter zu erhalten und ihm gleichzeitig eine tragfähige Perspektive zu geben. Wir gehen das Schritt für Schritt an, mit Wuppertaler Netzwerk“, sagt Robert Düssel.
„Wir rechnen langfristig. Ein schneller Weiterverkauf ist nicht unser Ziel, wir wollen das Haus halten“, ergänzt Ulrich Volmer.

Die Entwicklung des Concordia-Hauses fügt sich in die Ziele des ISEK Barmen ein. Mit der Wiederbelebung der Obergeschosse und der Ladenlokale soll zusätzliche Frequenz in die Fußgängerzone Werth kommen. Direkt vor dem Haus entsteht mit dem Kulturteppich Barmen der “neue Werth”. Ein neu gestalteter Werth wirkt für eine positive Innenstadtentwicklung aber nur, wenn die umliegenden Häuser daran mitziehen. Robert Düssel und Ulrich Volmer suchen dazu das Gespräch mit der Stadt, der ISG Barmen-Werth und Barmen Urban.

Das Projekt ist zugleich ein Bekenntnis zur eigenen Stadt: Investition in Wuppertal und Erhalt eines Gebäudes, das zur langen Geschichte Barmens gehört.


























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