News RSS-Feed

14.09.2026 vdw-Standpunkt zu den geplanten Wohngeldkürzungen

Bei der Bauministerkonferenz haben sich Niedersachsen und Bremen gegen die von der Bundesregierung geplante Wohngeld-Kürzung ausgesprochen. Der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Niedersachsen Bremen (vdw) begrüßt diese klare Haltung: „Wohngeld ist und bleibt ein unverzichtbares Instrument für den sozialen Wohnungsmarkt.“

vdw-Verbandsdirektorin Dr. Susanne Schmitt betont: „In den vergangenen Jahren hat es die Politik versäumt, den sozialen Wohnungsbau konsequent zu stärken: Bauen ist immer noch zu teuer, preisgünstige Grundstücke für sozial orientierte Investoren bleiben Mangelware, Planungs- und Genehmigungsverfahren sind zu kompliziert, und die Anforderungen an den Klimaschutz im Gebäudebestand orientieren sich an falschen Parametern. Fazit: Überall fehlt bezahlbarer Wohnraum.

Handlungsbedarf besteht an allen Ecken und Enden. Aber wer in dieser schwierigen Lage das Wohngeld kürzt, legt die Axt an eine tragende Säule der sozialen Wohnraumversorgung. Kürzungen wäre das völlig falsche Signal zur falschen Zeit. Sie treffen bundesweit rund 380.000 Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen, mehr als 140.000 davon würden in die Grundsicherung fallen. Das ist sozialpolitisch fatal und Gift für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Wir fordern stattdessen eine verlässliche, auskömmliche und unbürokratische Ausgestaltung des Wohngelds. Zugleich müssen alle Anstrengungen unternommen werden, neue, bezahlbare Wohnungen zu schaffen.“

























Leserumfrage
Wir schätzen Ihre Expertenmeinung!
Hier ist unsere Leserumfrage:
schnell & unkompliziert
Jetzt starten!