10.09.2026 Schokofabrik wird Wohnprojekt: UBM startet Vertrieb für Charlie

Fotocredit: © Ponnie Images
Wo früher die Lebensmittelforscher von Kraft Foods, später von Mondelez, unter anderem an Schokoladenkreationen tüftelten, sollen künftig süße Wohnträume entstehen. Mit dem Projekt „Charlie – Sweet Living“ plant die UBM Development Deutschland GmbH im Süden von München-Altperlach nun ein neues Wohnquartier. Der Vertrieb der Wohnungen startet im September 2026.
Der Holz-Hybrid-Neubau, für das UBM Development eine baurechtliche Umwidmung erreicht hat, ist eine der ersten großen Bürotransformationen in München und trifft genau den Zeitgeist. „Geplant sind 106 Wohnungen mit ein bis vier Zimmern, darunter kompakte Apartments ebenso wie größere Familienwohnungen und Penthäuser. Ein Teil der bestehenden Gebäude wird erhalten und saniert, ergänzt durch Neubauten in Holz-Hybrid-Bauweise“, sagt Christian Berger, Vorsitzender der Geschäftsführung bei UBM Development Deutschland.
Er rechnet wegen der gewachsenen Lage mit einer hohen Nachfrage: Der Perlacher Forst liegt nur 3,7 Kilometer entfernt, aus den oberen Geschossen reicht der Blick bis zu den Alpen. Zugleich trägt das Projekt mit der erreichten Umwidmung dazu bei, auf dem angespannten Münchner Wohnungsmarkt eine Lücke zu schließen.
Der Projektentwickler greift die industrielle Vergangenheit des Areals an der Unterbiberger Straße auf und integriert sie in das neue Nutzungskonzept. Der Projektname „Charlie“ nimmt Bezug auf die Romanfigur aus „Charlie und die Schokoladenfabrik“ – als Sinnbild für Fantasie, Experimentierfreude und kreative Neuschöpfung. „Das Projekt lässt sich mit den Begriffen Transformation, adaptive Wiederverwendung und Addition beschreiben. Ziel war es, die vorhandenen Gebäude weiterzuentwickeln und ihre Potenziale zu aktivieren, statt sie zu ersetzen. Indem wir umbauen, erweitern und neu bauen, entsteht neuer Wohnraum, während die Geschichte des Ortes weiterhin ablesbar bleibt “, erklärt Florian Zielinski vom Münchner Büro su und z Architekten, aus dessen Feder das Projekt stammt.
Für seinen Kollegen Reinhard Unger handelt es sich um einen vielschichtigen Prozess, den sein Büro als eine Art Palimpsest versteht. „Wie bei einem mittelalterlichen Schriftstück, bei dem der ursprüngliche Text abgeschabt und das danach neu beschriftet wurde, legen wir Schichten frei und überführen sie in eine neue Nutzung, ohne das Medium aufzugeben”, sagt er.
Das zum Teil in Holz-Hybrid-Bauweise geplante Objekt vereint dabei die Vorteile unterschiedlicher Baumethoden: Ein robuster Kern sorgt für Dauerhaftigkeit, während die warmen, diffusionsoffenen Oberflächen der hölzernen Strukturen ein angenehmes Raumklima schaffen. „Durch die Kombination von Alt und Neu sowie der Materialien entsteht ein Bau, der nachhaltig, wohnlich und gewachsen ist”, sagt Christian Berger.
„Holz ist der Baustoff des 21. Jahrhunderts. Einerseits, weil er für ein gesundes Wohn- und Arbeitsklima sorgt. Andererseits, weil er die Bau- und Immobilienbranche voranbringt – sowohl in puncto Effizienz als auch im Hinblick auf die notwendige Dekarbonisierung.“
Zudem fügt sich der Bau in den historischen Ortskern von Altperlach im Münchner Osten, dessen dörflichen Charakter rund um den ehemaligen Dorfplatz traditionelle Häuser, alte Baumstrukturen und der Hachinger Bach prägen. „Die Verortung in einer gewachsenen Umgebung wie Altperlach nutzt bestehende Strukturen, Nachbarschaften und Infrastrukturen“, sagt Zielinski.
Der Holz-Hybrid-Neubau, für das UBM Development eine baurechtliche Umwidmung erreicht hat, ist eine der ersten großen Bürotransformationen in München und trifft genau den Zeitgeist. „Geplant sind 106 Wohnungen mit ein bis vier Zimmern, darunter kompakte Apartments ebenso wie größere Familienwohnungen und Penthäuser. Ein Teil der bestehenden Gebäude wird erhalten und saniert, ergänzt durch Neubauten in Holz-Hybrid-Bauweise“, sagt Christian Berger, Vorsitzender der Geschäftsführung bei UBM Development Deutschland.
Er rechnet wegen der gewachsenen Lage mit einer hohen Nachfrage: Der Perlacher Forst liegt nur 3,7 Kilometer entfernt, aus den oberen Geschossen reicht der Blick bis zu den Alpen. Zugleich trägt das Projekt mit der erreichten Umwidmung dazu bei, auf dem angespannten Münchner Wohnungsmarkt eine Lücke zu schließen.
Der Projektentwickler greift die industrielle Vergangenheit des Areals an der Unterbiberger Straße auf und integriert sie in das neue Nutzungskonzept. Der Projektname „Charlie“ nimmt Bezug auf die Romanfigur aus „Charlie und die Schokoladenfabrik“ – als Sinnbild für Fantasie, Experimentierfreude und kreative Neuschöpfung. „Das Projekt lässt sich mit den Begriffen Transformation, adaptive Wiederverwendung und Addition beschreiben. Ziel war es, die vorhandenen Gebäude weiterzuentwickeln und ihre Potenziale zu aktivieren, statt sie zu ersetzen. Indem wir umbauen, erweitern und neu bauen, entsteht neuer Wohnraum, während die Geschichte des Ortes weiterhin ablesbar bleibt “, erklärt Florian Zielinski vom Münchner Büro su und z Architekten, aus dessen Feder das Projekt stammt.
Für seinen Kollegen Reinhard Unger handelt es sich um einen vielschichtigen Prozess, den sein Büro als eine Art Palimpsest versteht. „Wie bei einem mittelalterlichen Schriftstück, bei dem der ursprüngliche Text abgeschabt und das danach neu beschriftet wurde, legen wir Schichten frei und überführen sie in eine neue Nutzung, ohne das Medium aufzugeben”, sagt er.
Das zum Teil in Holz-Hybrid-Bauweise geplante Objekt vereint dabei die Vorteile unterschiedlicher Baumethoden: Ein robuster Kern sorgt für Dauerhaftigkeit, während die warmen, diffusionsoffenen Oberflächen der hölzernen Strukturen ein angenehmes Raumklima schaffen. „Durch die Kombination von Alt und Neu sowie der Materialien entsteht ein Bau, der nachhaltig, wohnlich und gewachsen ist”, sagt Christian Berger.
„Holz ist der Baustoff des 21. Jahrhunderts. Einerseits, weil er für ein gesundes Wohn- und Arbeitsklima sorgt. Andererseits, weil er die Bau- und Immobilienbranche voranbringt – sowohl in puncto Effizienz als auch im Hinblick auf die notwendige Dekarbonisierung.“
Zudem fügt sich der Bau in den historischen Ortskern von Altperlach im Münchner Osten, dessen dörflichen Charakter rund um den ehemaligen Dorfplatz traditionelle Häuser, alte Baumstrukturen und der Hachinger Bach prägen. „Die Verortung in einer gewachsenen Umgebung wie Altperlach nutzt bestehende Strukturen, Nachbarschaften und Infrastrukturen“, sagt Zielinski.




