03.09.2026 Leipziger PropTech-Start up R3LEAF strebt Übernahmelösung an
Das Leipziger PropTech-Start Up R3LEAF (r3leaf GmbH) hat einen Insolvenzantrag gestellt. Das 2022 gegründete Unternehmen ist nun auf der Suche nach einem Übernehmer, der die Kernkompetenz im Bereich der schnellen datenbasierten Investitionsentscheidungen für Immobilien und die von R3LEAF entwickelte marktreife Softwareplattform erwerben will, um seine Geschäftstätigkeiten damit auf die nächste Stufe zu heben.
Analysen zu Hitze, Starkregen und Hochwasser, standortbezogene Risikobewertungen
„Unsere Software analysiert Immobilien automatisiert und übersetzt relevante Risiken und Gebäudedaten in konkrete Handlungs- und Investitionsempfehlungen. Dazu gehören unter anderem Analysen zu Hitze, Starkregen und Hochwasser, ergänzt durch standortbezogene Risikobewertungen sowie ein integrierter Fördermittel-Assistent“, erläutert Tore Waldhausen, der Gründer und Geschäftsführer von R3LEAF.
„Die Anwendungsfälle, die der Softwareplattform zugrunde liegen, haben wir gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren aus unterschiedlichen Bereichen der Immobilienwirtschaft, der Industrie, der öffentlichen Hand und dem Krankenhaussektor entwickelt und validiert. Die Plattform wurde zudem von ersten Kundinnen und Kunden im operativen Einsatz genutzt und auf Basis ihrer Rückmeldungen kontinuierlich weiterentwickelt.“
Softwareplattform mit spezialisierten Entwicklern
Rüdiger Bauch von der bundesweit vertretenen Kanzlei Schultze & Braun begleitet als vorläufiger Insolvenzverwalter von R3LEAF die angestrebte Übernahme der Softwareplattform. „Die große Nachfrage zeigt das immense Marktpotential, das es für Softwareplattform von R3LEAF gibt – gerade in Zeiten, in denen es eine starke Zunahme von Extremwettern gibt. Für einen strategischen Übernehmer bietet sich die Möglichkeit, auf einer bereits entwickelten technologischen und fachlichen Basis aufzusetzen, anstatt Produkt, Datenlogik und Anwendungsfälle neu entwickeln zu müssen. Denkbar ist sowohl die Integration in ein bestehendes Produkt- oder Leistungsportfolio als auch die eigenständige Weiterführung und Skalierung der Plattform. Zudem besteht die Option, die spezialisierten Entwickler der Softwareplattform ebenfalls für eine Übernahme zu gewinnen.“
Schnelle Entscheidungen sind gefragt
Jedoch ist die wirtschaftliche Lage von R3LEAF aktuell kritisch, und es sind daher schnelle Entscheidungen gefragt. Sollte sich bis Ende September kein Übernehmer finden, zeigt sich bereits jetzt, dass spätestens dann der Geschäftsbetrieb des PropTech-Start ups ohne Liquidität und wirtschaftliche Perspektive kontrolliert heruntergefahren und den vier Mitarbeitenden gekündigt werden müsste. „So gerne wir diesen Schritt vermeiden würden – in diesem Fall wäre er leider unumgänglich“, sagt der vorläufige Insolvenzverwalter. Eine Übernahme der Softwareplattform wäre aber auch dann grundsätzlich noch möglich.
R3LEAF war an mehreren aussichtsreifen Aufträgen dran, bei denen sich jedoch Entscheidungen verzögerten. Die laufenden Kosten und die Investitionen in die Weiterentwicklung der Softwareplattform konnte das junge Unternehmen nicht aus dem laufenden Geschäftsbetrieb erwirtschaften, weshalb es in eine finanzielle Schieflage geraten ist.
Analysen zu Hitze, Starkregen und Hochwasser, standortbezogene Risikobewertungen
„Unsere Software analysiert Immobilien automatisiert und übersetzt relevante Risiken und Gebäudedaten in konkrete Handlungs- und Investitionsempfehlungen. Dazu gehören unter anderem Analysen zu Hitze, Starkregen und Hochwasser, ergänzt durch standortbezogene Risikobewertungen sowie ein integrierter Fördermittel-Assistent“, erläutert Tore Waldhausen, der Gründer und Geschäftsführer von R3LEAF.
„Die Anwendungsfälle, die der Softwareplattform zugrunde liegen, haben wir gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren aus unterschiedlichen Bereichen der Immobilienwirtschaft, der Industrie, der öffentlichen Hand und dem Krankenhaussektor entwickelt und validiert. Die Plattform wurde zudem von ersten Kundinnen und Kunden im operativen Einsatz genutzt und auf Basis ihrer Rückmeldungen kontinuierlich weiterentwickelt.“
Softwareplattform mit spezialisierten Entwicklern
Rüdiger Bauch von der bundesweit vertretenen Kanzlei Schultze & Braun begleitet als vorläufiger Insolvenzverwalter von R3LEAF die angestrebte Übernahme der Softwareplattform. „Die große Nachfrage zeigt das immense Marktpotential, das es für Softwareplattform von R3LEAF gibt – gerade in Zeiten, in denen es eine starke Zunahme von Extremwettern gibt. Für einen strategischen Übernehmer bietet sich die Möglichkeit, auf einer bereits entwickelten technologischen und fachlichen Basis aufzusetzen, anstatt Produkt, Datenlogik und Anwendungsfälle neu entwickeln zu müssen. Denkbar ist sowohl die Integration in ein bestehendes Produkt- oder Leistungsportfolio als auch die eigenständige Weiterführung und Skalierung der Plattform. Zudem besteht die Option, die spezialisierten Entwickler der Softwareplattform ebenfalls für eine Übernahme zu gewinnen.“
Schnelle Entscheidungen sind gefragt
Jedoch ist die wirtschaftliche Lage von R3LEAF aktuell kritisch, und es sind daher schnelle Entscheidungen gefragt. Sollte sich bis Ende September kein Übernehmer finden, zeigt sich bereits jetzt, dass spätestens dann der Geschäftsbetrieb des PropTech-Start ups ohne Liquidität und wirtschaftliche Perspektive kontrolliert heruntergefahren und den vier Mitarbeitenden gekündigt werden müsste. „So gerne wir diesen Schritt vermeiden würden – in diesem Fall wäre er leider unumgänglich“, sagt der vorläufige Insolvenzverwalter. Eine Übernahme der Softwareplattform wäre aber auch dann grundsätzlich noch möglich.
R3LEAF war an mehreren aussichtsreifen Aufträgen dran, bei denen sich jedoch Entscheidungen verzögerten. Die laufenden Kosten und die Investitionen in die Weiterentwicklung der Softwareplattform konnte das junge Unternehmen nicht aus dem laufenden Geschäftsbetrieb erwirtschaften, weshalb es in eine finanzielle Schieflage geraten ist.




