03.09.2026 Enteignungsdebatte lähmt Neubau: 3.400 Wohnungen in Berlin gestoppt
Eine aktuelle Umfrage des BFW Landesverband Berlin/Brandenburg e.V. belegt die bereits jetzt spürbaren Folgen der Vergesellschaftungsdebatte auf den Berliner Wohnungsmarkt: Aufgrund politischer Unsicherheiten haben 37 % der befragten Mitgliedsunternehmen konkrete Investitionen zurückgestellt, wodurch aktuell 3.480 geplante Wohnungen nicht gebaut werden. Zudem spüren 90 % der Unternehmen schon heute negative Auswirkungen bzw. erwarten diese in naher Zukunft, 77 % berichten von verschärften Bedingungen und Risikozuschlägen bei Banken und Finanzierungspartnern.
Wer in Berlin baut, braucht verlässliche Rahmenbedingungen – doch die anhaltende Debatte über die Enteignung von Wohnraum erstickt jedwede Motivation der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft im Keim. In den Betrieben und bei Projekten herrscht spürbarer Gegenwind: Banken fordern hohe Risikozuschläge, Geldgeber ziehen sich zurück und Bauherren sehen sich gezwungen, Vorhaben abzusagen. Eine aktuelle Umfrage des BFW Landesverband Berlin/Brandenburg e.V. unter seinen Mitgliedsunternehmen zeigt das reale Ausmaß dieser Verunsicherung. Auf Grund der Enteignungsdebatte wurden bei den befragten Unternehmen bereits 3.480 geplante Wohnungen gar nicht erst projektiert oder angepackt, 1.630 Bestandsankäufe fielen aus und 37 % der Betriebe legten geplante Investitionen komplett auf Eis. Unter diesen Bedingungen baut in Berlin niemand mehr freiwillig.
„Unsere Umfrage liefert bitteren Klartext: Die Enteignungsdebatte vernichtet schon heute echten Wohnraum, bevor überhaupt ein einziges Gesetz beschlossen ist“, betont Michael Kranz, Vorstandsvorsitzender des BFW Landesverband Berlin/Brandenburg e.V. „Wenn Banken Risikozuschläge verlangen, Geldgeber abspringen und Bauträger Projekte stoppen, stellt sich die schlichte Frage: Wer möchte unter solchen Vorzeichen in Berlin überhaupt noch bauen? Niemand. Wer bezahlbaren Wohnraum schaffen will, muss Neubau ermöglichen und darf die mittelständischen Unternehmen nicht an die Wand drängen.“
Die Detailergebnisse der Befragung unterstreichen den tiefen Vertrauensverlust an den Finanzmärkten und am Standort Berlin. Bei mehr als der Hälfte der Betroffenen mit Investitionsstopp (55 %) betrifft das Aus konkret geplante Bauvorhaben. Neben den gestoppten Neubauten schlagen zudem 143 abgesagte Modernisierungen zu Buche.
Gleichzeitig spielt die Enteignungsfrage für 77 % der Unternehmen eine zentrale Rolle in den Gesprächen mit Finanzierungspartnern, da Kreditinstitute zunehmend höhere Risikopuffer verlangen oder Finanzierungen verweigern. Das spiegelt sich auch in der langfristigen Standortbewertung wider: 87 % der Befragten stufen Berlin im Falle einer Vergesellschaftung als schlechten oder eher schlechten Investitionsstandort ein.
Der BFW fordert von der Landespolitik vor dem bevorstehenden Wahltag eine unmissverständliche Klarstellung: Das Thema Enteignung muss endgültig von der politischen Agenda gestrichen werden, um das verlorene Vertrauen bei Geldgebern sowie Bauherren wiederherzustellen und den Wohnungsneubau nicht weiter abzuwürgen.
Wer in Berlin baut, braucht verlässliche Rahmenbedingungen – doch die anhaltende Debatte über die Enteignung von Wohnraum erstickt jedwede Motivation der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft im Keim. In den Betrieben und bei Projekten herrscht spürbarer Gegenwind: Banken fordern hohe Risikozuschläge, Geldgeber ziehen sich zurück und Bauherren sehen sich gezwungen, Vorhaben abzusagen. Eine aktuelle Umfrage des BFW Landesverband Berlin/Brandenburg e.V. unter seinen Mitgliedsunternehmen zeigt das reale Ausmaß dieser Verunsicherung. Auf Grund der Enteignungsdebatte wurden bei den befragten Unternehmen bereits 3.480 geplante Wohnungen gar nicht erst projektiert oder angepackt, 1.630 Bestandsankäufe fielen aus und 37 % der Betriebe legten geplante Investitionen komplett auf Eis. Unter diesen Bedingungen baut in Berlin niemand mehr freiwillig.
„Unsere Umfrage liefert bitteren Klartext: Die Enteignungsdebatte vernichtet schon heute echten Wohnraum, bevor überhaupt ein einziges Gesetz beschlossen ist“, betont Michael Kranz, Vorstandsvorsitzender des BFW Landesverband Berlin/Brandenburg e.V. „Wenn Banken Risikozuschläge verlangen, Geldgeber abspringen und Bauträger Projekte stoppen, stellt sich die schlichte Frage: Wer möchte unter solchen Vorzeichen in Berlin überhaupt noch bauen? Niemand. Wer bezahlbaren Wohnraum schaffen will, muss Neubau ermöglichen und darf die mittelständischen Unternehmen nicht an die Wand drängen.“
Die Detailergebnisse der Befragung unterstreichen den tiefen Vertrauensverlust an den Finanzmärkten und am Standort Berlin. Bei mehr als der Hälfte der Betroffenen mit Investitionsstopp (55 %) betrifft das Aus konkret geplante Bauvorhaben. Neben den gestoppten Neubauten schlagen zudem 143 abgesagte Modernisierungen zu Buche.
Gleichzeitig spielt die Enteignungsfrage für 77 % der Unternehmen eine zentrale Rolle in den Gesprächen mit Finanzierungspartnern, da Kreditinstitute zunehmend höhere Risikopuffer verlangen oder Finanzierungen verweigern. Das spiegelt sich auch in der langfristigen Standortbewertung wider: 87 % der Befragten stufen Berlin im Falle einer Vergesellschaftung als schlechten oder eher schlechten Investitionsstandort ein.
Der BFW fordert von der Landespolitik vor dem bevorstehenden Wahltag eine unmissverständliche Klarstellung: Das Thema Enteignung muss endgültig von der politischen Agenda gestrichen werden, um das verlorene Vertrauen bei Geldgebern sowie Bauherren wiederherzustellen und den Wohnungsneubau nicht weiter abzuwürgen.




