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02.09.2026 Drooms beobachtet Anstieg der Immobilientransaktionen in 2026

Deutliche Markterholung am Transaktionsmarkt: Die Due Diligence Plattform Drooms erwartet einen starken Anstieg der Immobilien-Transaktionen in Deutschland. Grundlage sind die bisher verzeichneten Transaktionen auf der Plattform im ersten Halbjahr 2026. Sie liegen bisher bei rund 75 % der Transaktionen des Gesamtjahres 2025.

Nachdem im letzten Real Estate Trends Report bereits 2025 eine Stagnation der Transaktionsdauer festgestellt werden konnte und es als ein Erholungssignal gewertet wurde, zeigen die Daten, dass sich die Erholung auch in der Transaktionszahl niederschlägt. Wird die Entwicklung des ersten Halbjahres bis Ende des Jahres fortgeschrieben, so dürften 2026 50 % mehr Immobilientransaktionen stattfinden als noch 2025.

„Die Transaktionszahl war in den letzten Jahren relativ stabil und schwankte nur um wenige Prozentpunkte. Wir können erstmals seit Beginn der Ukraine Krise stärkere Ausschläge nach oben registrieren“, erklärt Alexandre Grellier, CEO von Drooms. So stieg die Transaktionszahl zwischen 2024 und 2025 etwa nur um 4,11 %. Diese Entwicklung schlägt sich auch im gesamteuropäischen Markt nieder. Folgt der Markt weiter dem bisherigen Trend im ersten Halbjahr, so könnte unter dem Strich ein Anstieg der Transaktionszahl um 27,24 % stehen.

„Europaweit sticht die gestiegene Dynamik am deutschen Transaktionsmarkt besonders deutlich heraus. Es scheint, als ob die Preisfindung zwischen Käufer und Verkäufer besser funktioniert oder der Verkaufsdruck schlicht hoch genug geworden ist“, erklärt Alexandre Grellier. „Angesichts der globalen Unsicherheit kann niemand sagen, wie lang dieses positive Sentiment anhalten wird. Verkaufswillige Eigentümer sollten deshalb immer transaktionsbereit sein, um eine solche Marktdynamik nutzen zu können.“

Auch das Transaktionsvolumen legte im ersten Halbjahr zu. CBRE verzeichnete ein Plus von 13 Prozent und ein Volumen von knapp 16,2 Milliarden Euro, bei einer durchschnittlichen Dealgröße von rund 20 Millionen Euro. Insgesamt verzeichnete das Beratungsunternehmen 800 Transaktionen in Deutschland im ersten Halbjahr 2026.

„Der Markt setzt seine graduelle Erholung fort. Die geopolitische Unsicherheit führt noch zu weiterer Zurückhaltung, grundsätzlich erholt sich der Markt aber. Die Preisfindung funktioniert besser als noch 2025 und die Fundamentaldaten sind weiter intakt“, erklärt Jan Linsin, Head of Research Germany bei CBRE. „Treiber der Erholung sind die Top-7-Märkte, großvolumige Transaktionen im Bürobereich und Portfoliodeals bei Pflege- und Gesundheitsimmobilien, Logistik und Wohnen.“



























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