News RSS-Feed

01.09.2026 Ex-Caritas Altenheim ist an die Wasserburg vier GmbH verkauft

Der Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V. hat das ehemalige Caritas Altenheim St. Konrad in Wasserburg am Inn zum 23.07.2026 verkauft. Neuer Inhaber des Erbbaurechts ist die Wasserburg vier GmbH. „Wir freuen uns, dass wir hier eine so gute Lösung gefunden haben. Wir haben großes Zutrauen in die Pläne des Käufers und freuen uns für die Stadt Wasserburg“, sagt Thomas Schwarz, Vorstand des Caritasverbands der Erzdiözese München und Freising für Finanzen und Infrastruktur.

Mit der Wasserburg vier GmbH wurde ein Käufer gefunden, der das Gebäude in ein Wohnheim für Auszubildende, Berufsanfänger und junge Familien umwandeln möchte. Dieses Konzept entspricht dem an die Caritas herangetragenen, dringenden Wunsch der Stadt Wasserburg am Inn, bezahlbaren Wohnraum für junge Menschen zu schaffen. “Wir freuen uns an einem so attraktiven Standort in Bayern die Möglichkeit für eine nachhaltige Investition für unser Portfolio gefunden zu haben und werden nun die nächsten Schritte zur Umsetzung des Projektes angehen”, sagt Uwe Völkel, Geschäftsführer der Wasserburg vier GmbH.

„Die Stadt Wasserburg ist sehr erfreut über die Information, dass es nun eine Folgenutzung für die Immobilie geben soll. Jugend-Wohnraum wird in der Schulstadt Wasserburg dringend benötigt. Die Stadtverwaltung ist zu Gesprächen und Hilfestellungen über ein etwaig notwendiges Baurecht jederzeit gerne bereit”, sagt Bastian Wernthaler, Erster Bürgermeister der Stadt Wasserburg.


Der Betrieb von St. Konrad als Altenheim wurde bereits zum Jahresbeginn 2025 beendet. Die Bewohnerinnen und Bewohner waren vorher entweder in das neuere Caritas Altenheim “Sonnengarten” im nahen Edling umgezogen oder hatten mit Unterstützung des Verbands andere für sie passende Wohnlösungen gefunden. Die Immobilie in prominenter Berglage in der Stadt stand seitdem leer. Aufgrund eines Sanierungsbedarfs in Millionenhöhe sowie des hohen Fachkräftemangels im Pflegebereich in der Region war eine Weiterführung als Pflegeeinrichtung für den Caritasverband wirtschaftlich leider nicht mehr darstellbar.

Dennoch war es dem Verband ein zentrales Anliegen, die Immobilie möglichst in eine soziale Nachnutzung zu überführen. Der Caritasverband überlässt die Immobilie dem Käufer deshalb zu einem für beide Seiten sehr fairen Preis. Über dessen genaue Höhe haben die Vertragspartner Stillschweigen vereinbart.






























Leserumfrage
Wir schätzen Ihre Expertenmeinung!
Hier ist unsere Leserumfrage:
schnell & unkompliziert
Jetzt starten!