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31.08.2026 Verbandstag der Wohnungswirtschaft in Braunschweig

Der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Niedersachsen Bremen (vdw) erwartet zu seinem Verbandstag am 1./2. September in Braunschweig mehr als 250 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung. „Wir freuen uns natürlich vor allem über die Zusage von Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum, der Bremer Bausenatorin Özlem Ünsal, dem Niedersächsischen Wirtschafts- und Bauminister Grant Hendrik Tonne und dem GdW-Präsidenten Axel Gedaschko“, sagte vdw-Verbandsdirektorin Dr. Susanne Schmitt. Nach ihrer Einschätzung deutet sich ein sehr politischer Verbandstag an. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Der Wohnungsbau schwächelt weiterhin, die Klimaziele im Gebäudebereich belasten Wohnungsunternehmen und Mieter und die Förderkulisse insbesondere auf Bundesebene ist keineswegs verlässlich.

Verbandsdirektorin Dr. Schmitt wird bei der wichtigsten Tagung im vdw-Jahreskalender die Vertreter von Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik vor allem darauf einschwören, dem bezahlbaren Wohnungsbau endlich Vorrang einzuräumen, um soziale Verwerfungen in den Städten und Gemeinden zu vermeiden: „Wir müssen endlich aus dieser Dauerkrise heraus. Unsere Mitgliedsunternehmen sind seit Jahrzehnten vertrauensvolle Partner für die Stadtentwicklung, wichtige Auftraggeber für das regionale Handwerk und vor allem verantwortungsvolle Vermieter und Kümmerer in zahllosen Nachbarschaften.“ Auf dieses starke Fundament könne sich die Politik auch in Zukunft verlassen.

Die vdw-Chefin betonte die gute Zusammenarbeit der sozial orientierten Wohnungswirtschaft mit den Landesregierungen in Hannover und Bremen: „Mit dem ‚Niedersächsischen Weg‘, dem ‚Bremer Weg“ und den aktuellen Wohnraumförderprogrammen haben wir gemeinsam viel erreicht. Ich bin zuversichtlich, dass wir damit Baukosten senken und somit auch wieder zu verträglichen Neubaumieten kommen werden.“

Kummer bereite der Branche, dass sich die Regeln zur klimagerechten Bestandssanierung weiterhin an falschen Zielen und Instrumenten orientiert, sagte die Verbandsdirektorin: „Unsere Maxime lautet: Bezahlbar – klimagerecht – sozialverträglich! Dafür benötigen wir eine verlässliche staatliche Unterstützung und keine ad hoc-Kehrtwenden wie zuletzt bei der BEG-Förderung. Außerdem plädieren wir weiterhin, den ‚Praxispfad CO2-Reduktion‘ zur Grundlage für Klimapolitik im Gebäudesektor zu machen. Wir könnten so den bezahlbaren Umstieg auf eine emissionsfreie Wärmeversorgung in den Mittelpunkt stellen, maßvolle Sanierungen fördern und die Kreislaufwirtschaft stärken. Unser Ziel ist es, die Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen, ohne Wohnen unbezahlbar zu machen.“


























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