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29.08.2026 Jackson Hole: Warsh in der Sackgasse?

„Kevin Warsh, der neue Chef der US-Notenbank, hielt in Jackson Hole eine restriktive Rede, deren Grundtenor weitgehend dem der Pressekonferenz im Juli entsprach. Es wurde klar, dass der Fed-Vorsitzende den Markt weder auf mögliche Schritte des FOMC in den kommenden Sitzungen vorbereiten noch die Reaktionsfunktion offenlegen möchte, die diesen Schritten zugrunde liegen könnte. Abgesehen davon lautete die zentrale Botschaft, wie durchaus zu erwarten war: In einem Umfeld von Vollbeschäftigung und robustem Wirtschaftswachstum liege die Inflation weiterhin über dem Zielwert, und die Annäherung an die Zwei-Prozent-Marke erfolge nur langsam. Wir befürchten, dass sich Fed-Vorsitzender Warsh in eine Lage manövriert hat, in der ein Verzicht auf eine Zinserhöhung im September, sofern sich die Datenlage nicht wesentlich verbessert, zu einem noch größeren Glaubwürdigkeitsverlust führt.“

(Marktkommentar von George Curtis, Portfoliomanager bei TwentyFour Asset Management)

























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