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27.08.2026 DEFAMA wächst weiter bei leichtem Rückgang des FFO

Im ersten Halbjahr 2026 erzielte die DEFAMA bei einem Umsatz von 15,8 (Vj. 15,2) Mio. € ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von 9,2 (9,0) Mio. €. Dabei wurde ein Ergebnis vor Steuern von 1,7 (2,4) Mio. € erwirtschaftet. Das Nettoergebnis betrug 1,2 (1,8) Mio. €. Die Funds From Operations (FFO) erreichten 5,1 (5,5) Mio. €, entsprechend 1,05 (1,14) € je Aktie.

In den Zahlen enthalten waren im ersten Quartal 2026 die Erträge von 90 Bestandsobjekten. Im zweiten Quartal kamen die Objekte Elsenfeld, Ochsenhausen und Vöhringen hinzu, ab Mai auch Düren und Osnabrück II. Zum dritten Quartal folgen Adelsdorf, Freiberg und Hersbruck, ab August auch Nordenham. Umgekehrt fallen die Erträge diverser verkaufter Objekte weg. Durch die Insolvenz von Hammer und den Auszug des B1 Baumarkts in Dinslaken fehlten im ersten Halbjahr 2026 gegenüber dem Vorjahreszeitraum rund 540 T€ an Mieterträgen. Diese schlugen fast 1:1 auf den FFO sowie das Ergebnis durch und konnten großteils noch nicht kompensiert werden.

Da die Ergebnisse im zweiten Quartal 2026 leicht unter statt wie erwartet leicht über den Werten der ersten drei Monate lagen, hat DEFAMA die Prognose für das Gesamtjahr am 18. August 2026 aktualisiert. Der Vorstand geht für das Gesamtjahr 2026 daher statt von einem FFO mindestens auf Vorjahresniveau von 10,8 Mio. € nunmehr von einem Rückgang um 4 bis 6 Prozent aus.

Beim angestrebten Konzernergebnis von mindestens 5 Mio. € waren aufgrund konkreter laufender Verhandlungen erwartete Verkaufsgewinne mindestens auf Vorjahresniveau mit eingeplant. Der Vor-stand geht weiterhin davon aus, im laufenden Jahr noch einen oder mehrere Objektverkäufe beurkunden zu können, welche zu siebenstelligen Verkaufsgewinnen führen werden. Da DEFAMA nach HGB bilanziert, werden Verkäufe aber erst mit Kaufpreiserhalt ergebniswirksam. Somit wird die Ergebniswirkung von Objektverkäufen im kommenden Jahr eintreten. Das Konzernergebnis 2026 wird daher ohne nennenswerte Verkaufsgewinne voraussichtlich zwischen 2 und 3 Mio. € liegen.

An den Zielen, die Vermietungsquote auf 96% zu steigern und die Dividende für das laufende Geschäftsjahr erneut zu erhöhen, hält DEFAMA unverändert fest. Mit Blick auf die Zukunft hat der Vor-stand in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat entschieden, im Herbst ein Strategie-Update durchzuführen, um die im Dezember 2024 ausgegebenen Mittelfristziele („DEFAMA 2030“) vor dem Hintergrund der aktuellen Marktentwicklungen anzupassen.


























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