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25.08.2026 Justus Grosse steigt in Entwicklung des Lok-Viertels in Osnabrück ein

Fotocredit: Lokviertel Entwicklungsgesellschaft mbH
Mit der Gründung der Lokviertel Entwicklungsgesellschaft mbH und dem Einstieg des Bremer Quartiersentwicklers Justus Grosse beginnt die nächste Phase für das Lok-Viertel in Osnabrück. Mit Wirkung zum 1. September 2026 tritt die neue Gesellschaft im Rahmen eines Asset Deals in die Rechte und Pflichten der bisherigen Lok-Viertel-OS GmbH ein. Sie verantwortet künftig die anstehende Erschließung, die technische Planung sowie die bereits laufende Vermarktung des rund 22 Hektar großen ehemaligen Güterbahnhofgeländes.

Mehrheitsgesellschafterin ist die Justus Grosse Real Estate GmbH aus Bremen. Die CIC Projects GmbH, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Aloys und Brigitte Coppenrath Stiftung, ist als aktiver Mitgesellschafter beteiligt. Die Geschäftsführung übernimmt Burkhard Bojazian, zugleich geschäftsführender Gesellschafter der Justus Grosse Real Estate GmbH. Vorsitzender des Beirats wird Prof. Dr. Felix Osterheider, Vorstandsvorsitzender der Aloys und Brigitte Coppenrath Stiftung. Die Transaktion wurde von PROWL und Felke Immobilienberatung begleitet.

„Das Baurecht steht, jetzt gehen wir den nächsten Schritt und lassen das Lok-Viertel Stück für Stück Realität werden. Wir freuen uns darauf, unsere über 80-jährige Erfahrung als Unternehmen einzubringen und gemeinsam mit den Partnern vor Ort die ersten konkreten Vorhaben anzustoßen“, sagt Bojazian.

Mit dem Übergang auf die neue Gesellschaft ist die Initialphase aus Baurechtschaffung und Revitalisierung des innerstädtischen Areals abgeschlossen. Auf Basis des rechtskräftigen Bebauungsplans rückt nun die bauliche Umsetzung in den Mittelpunkt. Auch der Grundstücksvertrieb wird künftig von der Lokviertel Entwicklungsgesellschaft mbH gesteuert. Die bereits bekannten Ansprechpartner in den beteiligten Unternehmen bleiben erhalten.

„Für das Lok-Viertel beginnt jetzt eine entscheidende Etappe. Mit Justus Grosse haben wir einen unternehmerischen Partner an unserer Seite, der weiß, wie aus großen, ehemals gewerblich genutzten Flächen lebendige Stadtquartiere werden. Ein Blick auf das TABAKQUARTIER in Bremen zeigt, welches Potenzial darin liegt“, ergänzt Osterheider.

Auf einer rund 22 Hektar großen, seit mehr als 20 Jahren ungenutzten innerstädtischen Brachfläche entsteht mit dem Lok-Viertel ein neuer Stadtteil mit Wohnungen, Gewerbe, Gastronomie, Parkanlagen sowie innovativen Energie- und Mobilitätsangeboten. Vorgesehen sind bis zu 2.000 Wohnungen für rund 3.500 Menschen. Dem Gesamtprojekt wird ein Investitionsvolumen von rund 1,5 Milliarden Euro zugeschrieben; die Fertigstellung ist für 2032 geplant. Am Eingang des Areals wird bereits jetzt ein Standort für Forschung, Unternehmertum, Studierende und Start-ups mit einem Schwerpunkt auf Künstlicher Intelligenz aufgebaut.

Justus Grosse kann dabei auf Erfahrungen mit der Revitalisierung großflächiger Stadtareale zurückgreifen. Ein Beispiel ist das Bremer TABAKQUARTIER: Auf rund 20 Hektar verbindet es, ähnlich wie für das Lok-Viertel vorgesehen, Wohnen, Arbeiten, Gastronomie und Freizeit.

Auch die ersten baulichen Vorhaben sind bereits eingestielt: Noch 2026 soll die Bauphase voraussichtlich mit dem ersten Mobility Hub, einem Parkhaus, starten. Für 2027 ist der Baubeginn des ersten Wohnprojekts von Justus Grosse geplant. Die „Lok-Viertel-Höfe“ umfassen 102 Eigentumswohnungen mit ein bis vier Zimmern und Wohnflächen ab 35 Quadratmetern. Das Projekt ist im Standard KfW 40 QNG angelegt.




























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