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25.08.2026 Großes Potenzial für Micro-Living in deutschen Top-40-Unistädten

In den Top-40-Universitätsstädten fehlen derzeit mehr als 129.000 Apartments für Studierende. Zu diesem Ergebnis kommt eine Marktanalyse der IHT Planungsgesellschaft für die Mitglieder des Bundesverbands Micro-Living. Am höchsten sei der noch ungedeckte Bedarf derzeit in Berlin, München, Hamburg und Köln, so IHT-Geschäftsführer Jan-D. Müller-Seidler, zugleich stellvertretender Vorsitzender des Bundesverbands Micro-Living. Allein für Berlin weist die Analyse einen Gesamtbedarf von rund 32.000 Apartments aus; mehr als 14.000 davon fehlen nach den Berechnungen derzeit noch.

Berücksichtigt wurde bei der Analyse neben dem gesamten Bedarf pro Stadt die Zahl der bereits bestehenden Apartments. „Wir können daraus den aktuellen, noch ungedeckten Bedarf pro Standort ableiten und sehen damit, wo noch welches Potenzial besteht. Zusätzlich weist die Analyse den Anteil der Studierenden an der Gesamtbevölkerung, das Mietniveau sowie die Kaufkraft an den jeweiligen Standorten aus. Mit diesen Informationen wollen wir den Unternehmen der Branche eine Orientierung für ihre Investitionsentscheidungen geben“, so Müller-Seidler.

Zugleich zeige die Analyse, dass besonders im Segment des studentischen Wohnens nach wie vor eine strukturelle Unterversorgung herrscht. „In nahezu allen Hochschulstädten besteht ein dauerhafter Nachfrageüberhang. Studierende müssen zum Teil sehr lange nach einer Wohnung suchen.“ Hier sieht der BML dringenden Handlungsbedarf seitens der Bundesregierung. „Die von Justizministerin Hubig vorangetriebene Mietrechtsnovelle sorgt für viel Verunsicherung bei Investoren, sodass perspektivisch sogar eher weniger neue Apartments entstehen könnten. Wir brauchen hierbei dringend ein Umdenken der Politik, wenn wir im Wettbewerb um Studierende und internationale Fachkräfte nicht das Nachsehen haben wollen.“

Derzeit werden die Ergebnisse der Analyse aufbereitet. Ab Herbst stellt sie der Verband seinen Mitgliedsunternehmen zur Verfügung, Interessierte können sie dann auch kostenpflichtig beim Verband bestellen. „Wir werden die Zahlen kontinuierlich aktualisieren, um die Marktentwicklung und das Potenzial der Assetklasse dauerhaft abzubilden“, so Müller-Seidler.


























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