25.08.2026 Start für neues Quartiersprojekt Holzmarkt 51 in Berlin-Friedrichshain

Archivfoto. Visualisierung des künftigen Quartiers Holzmarkt 51. Bildrechte: Eller + Eller
Mit dem gestrigen Spatenstich beginnt die Realisierung des Quartiersprojekts „Holzmarkt 51“ in Berlin-Friedrichshain. Gemeinsam mit dem Bürgermeister und Senator für Finanzen sowie Senator für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Stefan Evers, der Berliner Staatssekretärin für Sport, Franziska Becker, sowie weiteren Gästen gaben die Berlinovo Immobilien Gesellschaft mbH und die Berliner Bäder-Betriebe den offiziellen Startschuss für eines der bedeutendsten innerstädtischen Entwicklungsprojekte der Hauptstadt.
Auf dem rund 6.300 Quadratmeter großen Areal der ehemaligen Schwimmhalle an der Holzmarktstraße entsteht in den kommenden Jahren ein urbanes Quartier, das Breiten-, Schul- und Leistungssport, bezahlbaren Wohnraum und moderne Arbeitswelten miteinander verbindet. Herzstück des Projekts ist eine neue öffentliche Schwimmhalle, deren Wasserfläche gegenüber dem ehemaligen Bad verdoppelt wird. Ergänzt wird sie durch rund 375 Apartments für Studierende und öffentlich zugängliche Frei- und Dachflächen sowie einen rund 6.100 Quadratmeter umfassenden Gewerbeteil, der 4.600 Quadratmeter moderne Büroflächen sowie 1.500 Quadratmeter Einzelhandelsfläche für kieznahes Gewerbe im Erdgeschoss umfassen soll. Das Investitionsvolumen liegt bei rund 170 Mio. Euro.
Gemeinsamer Baustart für ein Quartier mit Zukunft
Begleitet wurde die Veranstaltung von der Doppelolympiasiegerin und mehrfachen Weltmeisterin im Schwimmen, Britta Steffen, die als Patin für das geplante Schwimmbad den besonderen Stellenwert des Schwimmsports unterstrich, sowie von Schülerinnen und Schülern der benachbarten GutsMuths-Grundschule und ihrer Schulleiterin Kathrin Herfet-Sternberger.
Mit „Holzmarkt 51“ setzen zwei landeseigene Unternehmen gemeinsam ein Projekt um, das beispielhaft zeigt, wie dringend benötigte öffentliche Infrastruktur und neue Nutzungen auf knappen innerstädtischen Flächen zusammengeführt werden können. Es entsteht die erste mit Wohnungen überbaute Schwimmhalle Berlins. Das Quartier ermöglicht zugleich eine spürbare Ausweitung des Schwimmangebots, eine Entlastung für den Wohnungsmarkt und bildet einen neuen lebendigen Ort für die Bevölkerung der umliegenden Stadtteile.
Sport, Wohnen und Stadtentwicklung intelligent verbunden
Der Neubau ersetzt die seit 2018 geschlossene und nicht mehr sanierungsfähige Schwimmhalle. Künftig stehen zwei moderne 25-Meter-Becken für den Schul-, Vereins- und Freizeitsport zur Verfügung. Durch die Trennung der beiden Wasserflächen können unterschiedliche Nutzergruppen parallel trainieren und schwimmen, wodurch sich das Angebot für die Berlinerinnen und Berliner deutlich verbessert.
Auch städtebaulich setzt das Projekt mit seiner Mischung aus Sport, Arbeiten und Nahversorgung neue Maßstäbe. Begrünte Innenhöfe und öffentlich zugängliche Dachflächen ergänzen das Nutzungskonzept und leisten einen Beitrag zu einem nachhaltigen Stadtklima. Das Bauvorhaben entsteht nach Plänen des Architekturbüros Eller + Eller, Berlin. Mit der baulichen Realisierung wurde die PORR GmbH & Co. KGaA ZNL Berlin Hochbau beauftragt. Das Bauprojektmanagement verantwortet die Hitzler Ingenieure GmbH & Co. KG
Zitate zum Spatenstich
Stefan Evers, Bürgermeister und Senator für Finanzen sowie Senator für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt: „Berlin braucht mehr Wohnungen, eine gute öffentliche Infrastruktur und den Mut, neue Wege zu gehen. Am Holzmarkt 51 bringen wir genau das zusammen: bezahlbaren Wohnraum, ein neues Schwimmbad und eine klimagerechte Entwicklung auf einer Fläche, die wir sinnvoll für die Stadt nutzen. Zwei Landesunternehmen zeigen hier gemeinsam, was möglich ist, wenn wir nicht nur über Fortschritt reden, sondern ihn machen.“
Iris Spranger, Senatorin für Inneres und Sport: „Mit der neuen Schwimmhalle und ihren vier modernen Becken verdoppeln wir die Wasserfläche an diesem Standort. Davon profitieren Schulen, Vereine und die Öffentlichkeit. Der Neubau in der Holzmarktstraße 51 ist ein wichtiger Baustein in der Gesamtstrategie zur Weiterentwicklung der Berliner Bäder. Wir investieren gezielt in Sanierungen, energetische Maßnahmen und Neubauten. Bis 2030 stellt das Land Berlin dafür mehr als 600 Millionen Euro zur Verfügung.“
Alf Aleithe, Geschäftsführer der Berlinovo Immobilien Gesellschaft mbH: „Holzmarkt 51 ist eines der spannendsten Stadtentwicklungsprojekte, welches die Berlinovo derzeit realisiert. Gemeinsam mit den Berliner Bäder-Betrieben schaffen wir ein urbanes Quartier, das sich in die Nachbarschaft einfügt und dabei weit über die Grundstücksgrenzen hinaus wirkt. Die Verbindung von Sport, Wohnen und Arbeiten sowie öffentlichen Freiräumen schafft einen lebendigen Ort für den Kiez und zugleich einen nachhaltigen Mehrwert für die gesamte Stadt.“
Caroline Oelmann, Geschäftsführerin der Berlinovo Immobilien Gesellschaft mbH: „Dieses Projekt zeigt, was möglich ist, wenn zwei landeseigene Unternehmen neue Wege beschreiten: Die Berliner Bäder-Betriebe bringen das Grundstück ein, im Gegenzug errichtet die Berlinovo als Generalübernehmerin die neue Schwimmhalle für sie. Ein solches Modell braucht tragfähige rechtliche und wirtschaftliche Lösungen und vor allem Vertrauen und die Bereitschaft, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen.“
Dr. Johannes Kleinsorg, Vorsitzender des Vorstands der Berliner Bäder-Betriebe: „Mit der neuen Schwimmhalle schaffen wir deutlich bessere Bedingungen für den Schul- und Vereinssport sowie für alle Berlinerinnen und Berliner, die schwimmen lernen oder regelmäßig trainieren möchten. Die moderne Anlage wird wesentlich mehr Kapazitäten bieten und einen wichtigen Beitrag zur Schwimmversorgung in der Hauptstadt leisten.“
Britta Steffen, Ehrengast und Olympiasiegerin und Schwimmweltmeisterin: „Jedes neue öffentliche Schwimmbad ist eine Investition in Gesundheit, Bildung und Lebensqualität. Es freut mich sehr, dass hier ein Ort entsteht, an dem Kinder schwimmen lernen, Talente gefördert werden und Menschen jeden Alters Freude an Bewegung finden können.“
Auf dem rund 6.300 Quadratmeter großen Areal der ehemaligen Schwimmhalle an der Holzmarktstraße entsteht in den kommenden Jahren ein urbanes Quartier, das Breiten-, Schul- und Leistungssport, bezahlbaren Wohnraum und moderne Arbeitswelten miteinander verbindet. Herzstück des Projekts ist eine neue öffentliche Schwimmhalle, deren Wasserfläche gegenüber dem ehemaligen Bad verdoppelt wird. Ergänzt wird sie durch rund 375 Apartments für Studierende und öffentlich zugängliche Frei- und Dachflächen sowie einen rund 6.100 Quadratmeter umfassenden Gewerbeteil, der 4.600 Quadratmeter moderne Büroflächen sowie 1.500 Quadratmeter Einzelhandelsfläche für kieznahes Gewerbe im Erdgeschoss umfassen soll. Das Investitionsvolumen liegt bei rund 170 Mio. Euro.
Gemeinsamer Baustart für ein Quartier mit Zukunft
Begleitet wurde die Veranstaltung von der Doppelolympiasiegerin und mehrfachen Weltmeisterin im Schwimmen, Britta Steffen, die als Patin für das geplante Schwimmbad den besonderen Stellenwert des Schwimmsports unterstrich, sowie von Schülerinnen und Schülern der benachbarten GutsMuths-Grundschule und ihrer Schulleiterin Kathrin Herfet-Sternberger.
Mit „Holzmarkt 51“ setzen zwei landeseigene Unternehmen gemeinsam ein Projekt um, das beispielhaft zeigt, wie dringend benötigte öffentliche Infrastruktur und neue Nutzungen auf knappen innerstädtischen Flächen zusammengeführt werden können. Es entsteht die erste mit Wohnungen überbaute Schwimmhalle Berlins. Das Quartier ermöglicht zugleich eine spürbare Ausweitung des Schwimmangebots, eine Entlastung für den Wohnungsmarkt und bildet einen neuen lebendigen Ort für die Bevölkerung der umliegenden Stadtteile.
Sport, Wohnen und Stadtentwicklung intelligent verbunden
Der Neubau ersetzt die seit 2018 geschlossene und nicht mehr sanierungsfähige Schwimmhalle. Künftig stehen zwei moderne 25-Meter-Becken für den Schul-, Vereins- und Freizeitsport zur Verfügung. Durch die Trennung der beiden Wasserflächen können unterschiedliche Nutzergruppen parallel trainieren und schwimmen, wodurch sich das Angebot für die Berlinerinnen und Berliner deutlich verbessert.
Auch städtebaulich setzt das Projekt mit seiner Mischung aus Sport, Arbeiten und Nahversorgung neue Maßstäbe. Begrünte Innenhöfe und öffentlich zugängliche Dachflächen ergänzen das Nutzungskonzept und leisten einen Beitrag zu einem nachhaltigen Stadtklima. Das Bauvorhaben entsteht nach Plänen des Architekturbüros Eller + Eller, Berlin. Mit der baulichen Realisierung wurde die PORR GmbH & Co. KGaA ZNL Berlin Hochbau beauftragt. Das Bauprojektmanagement verantwortet die Hitzler Ingenieure GmbH & Co. KG
Zitate zum Spatenstich
Stefan Evers, Bürgermeister und Senator für Finanzen sowie Senator für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt: „Berlin braucht mehr Wohnungen, eine gute öffentliche Infrastruktur und den Mut, neue Wege zu gehen. Am Holzmarkt 51 bringen wir genau das zusammen: bezahlbaren Wohnraum, ein neues Schwimmbad und eine klimagerechte Entwicklung auf einer Fläche, die wir sinnvoll für die Stadt nutzen. Zwei Landesunternehmen zeigen hier gemeinsam, was möglich ist, wenn wir nicht nur über Fortschritt reden, sondern ihn machen.“
Iris Spranger, Senatorin für Inneres und Sport: „Mit der neuen Schwimmhalle und ihren vier modernen Becken verdoppeln wir die Wasserfläche an diesem Standort. Davon profitieren Schulen, Vereine und die Öffentlichkeit. Der Neubau in der Holzmarktstraße 51 ist ein wichtiger Baustein in der Gesamtstrategie zur Weiterentwicklung der Berliner Bäder. Wir investieren gezielt in Sanierungen, energetische Maßnahmen und Neubauten. Bis 2030 stellt das Land Berlin dafür mehr als 600 Millionen Euro zur Verfügung.“
Alf Aleithe, Geschäftsführer der Berlinovo Immobilien Gesellschaft mbH: „Holzmarkt 51 ist eines der spannendsten Stadtentwicklungsprojekte, welches die Berlinovo derzeit realisiert. Gemeinsam mit den Berliner Bäder-Betrieben schaffen wir ein urbanes Quartier, das sich in die Nachbarschaft einfügt und dabei weit über die Grundstücksgrenzen hinaus wirkt. Die Verbindung von Sport, Wohnen und Arbeiten sowie öffentlichen Freiräumen schafft einen lebendigen Ort für den Kiez und zugleich einen nachhaltigen Mehrwert für die gesamte Stadt.“
Caroline Oelmann, Geschäftsführerin der Berlinovo Immobilien Gesellschaft mbH: „Dieses Projekt zeigt, was möglich ist, wenn zwei landeseigene Unternehmen neue Wege beschreiten: Die Berliner Bäder-Betriebe bringen das Grundstück ein, im Gegenzug errichtet die Berlinovo als Generalübernehmerin die neue Schwimmhalle für sie. Ein solches Modell braucht tragfähige rechtliche und wirtschaftliche Lösungen und vor allem Vertrauen und die Bereitschaft, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen.“
Dr. Johannes Kleinsorg, Vorsitzender des Vorstands der Berliner Bäder-Betriebe: „Mit der neuen Schwimmhalle schaffen wir deutlich bessere Bedingungen für den Schul- und Vereinssport sowie für alle Berlinerinnen und Berliner, die schwimmen lernen oder regelmäßig trainieren möchten. Die moderne Anlage wird wesentlich mehr Kapazitäten bieten und einen wichtigen Beitrag zur Schwimmversorgung in der Hauptstadt leisten.“
Britta Steffen, Ehrengast und Olympiasiegerin und Schwimmweltmeisterin: „Jedes neue öffentliche Schwimmbad ist eine Investition in Gesundheit, Bildung und Lebensqualität. Es freut mich sehr, dass hier ein Ort entsteht, an dem Kinder schwimmen lernen, Talente gefördert werden und Menschen jeden Alters Freude an Bewegung finden können.“




