24.08.2026 Lindenhofareal in Basel geht in die nächste Phase

© Miller & Maranta
Die Projektträgerschaft, Lonza AG und Swiss Life Asset Management AG, reicht im August 2026 die Baugesuche für die Weiterentwicklung des Lindenhofareals im schweizerischen Basel ein. Das denkmalgeschützte Lonza-Hochhaus wird umfassend saniert und durch zwei neue Hochhäuser ergänzt. In den Neubauten entstehen 215 Mietwohnungen, 25 Prozent der Wohnfläche preisgünstig. Ein begrünter, öffentlich zugänglicher Arealkern verbindet künftig Wohnen, Arbeiten und Begegnung. Das Eingabeprojekt entwickelt die 2024 präsentierte Projektstudie gezielt weiter: Die Neubaufassaden produzieren Solarstrom, die Einstellhalle wird verkleinert und die Arealmitte bleibt verkehrsfrei.
Die Projektstudie «Lindenhof» von Miller & Maranta ging im November 2024 als überzeugendster Beitrag aus einem Studienauftrag mit sieben Planungsteams hervor. Diese haben die Projektbeteiligten nun vertieft und im Austausch mit Behörden, Fachstellen und Interessenvertretungen weiterentwickelt. Auch Ergebnisse aus Mitwirkungsveranstaltungen sind miteingeflossen.
Lonza-Hochhaus wird umfassend saniert
Das denkmalgeschützte Lonza-Hochhaus bleibt als prägendes Gebäude der Basler Architektur und Hauptsitz von Lonza bestehen. Die geplante Sanierung bewahrt das heutige Erscheinungsbild und wird eng mit der Denkmalpflege abgestimmt. Möglichst viele Bauteile werden erhalten und aufgefrischt. Dreifachverglasungen, eine erneuerte Dämmung und windstabile Lamellenstoren verbessern Wärmeschutz, Brandschutz und Komfort. Die neue Gebäudetechnik ermöglicht unterschiedliche Raumaufteilungen und schafft zeitgemässe, flexibel nutzbare Arbeitswelten, durch die Lonza ihren Hauptsitz in Basel langfristig stärkt.
Neubauten ergänzen das Baudenkmal
Die beiden neu entstehenden Hochhäuser nehmen das Erscheinungsbild des Lonza-Hochhauses auf, entwickeln dieses aber selbständig weiter. Gemeinsam bilden die drei Bauten ein sorgfältig abgestimmtes Architekturensemble, in dem jedes Gebäude seine Eigenständigkeit behält. In den Neubauten entstehen 215 Mietwohnungen für unterschiedliche Bedürfnisse, 25 Prozent der Wohnfläche (47 Wohnungen) preisgünstig. Hinzu kommen Gewerbe- und Dienstleistungsflächen. Das gesamte Areal wird neu rund 700 Arbeitsplätze bieten. In den Erdgeschossen sind publikumsorientierte Nutzungen vorgesehen, darunter ein Gastronomiekonzept von Lonza.
Solarstrom von den Fassaden
Eine wichtige Weiterentwicklung betrifft die Energieversorgung des Areals. Photovoltaikelemente an den Fassaden der Neubauten werden für die Produktion von Solarstrom genutzt und dienen außerdem als zusätzlicher Wärme- und Sonnenschutz. Die Anlage deckt einen großen Teil des Energieverbrauchs auf dem Lindenhofareal.
Verkehrsfreie und begrünte Arealmitte
Die Arealmitte wird verkehrsfrei gestaltet. Zwischen den drei Hochhäusern entsteht ein großzügiger Freiraum für Bewohnende, Arbeitstätige, Besuchende und die Quartierbevölkerung. Der heute weitgehend versiegelte Arealkern wird entsiegelt, begrünt und ökologisch aufgewertet. Bäume, Grünflächen, Wege und Aufenthaltsbereiche fördern die Biodiversität und verbessern das Mikroklima. Der dichtgrüne Parkrand und die geschützte Böschung entlang der Nauenstrasse bleiben bestehen.
Kleinere Einstellhalle, weniger Verkehr
Gegenüber der Projektstudie wird die unterirdische Einstellhalle um ein Geschoss reduziert und die Anzahl Parkplätze für die Mietwohnungen werden verringert. Statt der gemäß Parkplatzverordnung zulässigen 306 Autoabstellplätze sind 190 vorgesehen. Das reduziert die erwarteten Autofahrten im Quartier und senkt die mit dem Bau verbundene graue Energie. Auf dem Areal entstehen rund 900 gut erreichbare und nutzungsnah platzierte Veloabstellplätze.
Nächste Schritte
Die Baugesuche für die Sanierung des Lonza-Hochhauses sowie für die beiden Neubauten werden im August 2026 eingereicht. Nach heutigem Planungsstand ist der Sanierungs- und Baustart für 2027 vorgesehen.
Die Projektstudie «Lindenhof» von Miller & Maranta ging im November 2024 als überzeugendster Beitrag aus einem Studienauftrag mit sieben Planungsteams hervor. Diese haben die Projektbeteiligten nun vertieft und im Austausch mit Behörden, Fachstellen und Interessenvertretungen weiterentwickelt. Auch Ergebnisse aus Mitwirkungsveranstaltungen sind miteingeflossen.
Lonza-Hochhaus wird umfassend saniert
Das denkmalgeschützte Lonza-Hochhaus bleibt als prägendes Gebäude der Basler Architektur und Hauptsitz von Lonza bestehen. Die geplante Sanierung bewahrt das heutige Erscheinungsbild und wird eng mit der Denkmalpflege abgestimmt. Möglichst viele Bauteile werden erhalten und aufgefrischt. Dreifachverglasungen, eine erneuerte Dämmung und windstabile Lamellenstoren verbessern Wärmeschutz, Brandschutz und Komfort. Die neue Gebäudetechnik ermöglicht unterschiedliche Raumaufteilungen und schafft zeitgemässe, flexibel nutzbare Arbeitswelten, durch die Lonza ihren Hauptsitz in Basel langfristig stärkt.
Neubauten ergänzen das Baudenkmal
Die beiden neu entstehenden Hochhäuser nehmen das Erscheinungsbild des Lonza-Hochhauses auf, entwickeln dieses aber selbständig weiter. Gemeinsam bilden die drei Bauten ein sorgfältig abgestimmtes Architekturensemble, in dem jedes Gebäude seine Eigenständigkeit behält. In den Neubauten entstehen 215 Mietwohnungen für unterschiedliche Bedürfnisse, 25 Prozent der Wohnfläche (47 Wohnungen) preisgünstig. Hinzu kommen Gewerbe- und Dienstleistungsflächen. Das gesamte Areal wird neu rund 700 Arbeitsplätze bieten. In den Erdgeschossen sind publikumsorientierte Nutzungen vorgesehen, darunter ein Gastronomiekonzept von Lonza.
Solarstrom von den Fassaden
Eine wichtige Weiterentwicklung betrifft die Energieversorgung des Areals. Photovoltaikelemente an den Fassaden der Neubauten werden für die Produktion von Solarstrom genutzt und dienen außerdem als zusätzlicher Wärme- und Sonnenschutz. Die Anlage deckt einen großen Teil des Energieverbrauchs auf dem Lindenhofareal.
Verkehrsfreie und begrünte Arealmitte
Die Arealmitte wird verkehrsfrei gestaltet. Zwischen den drei Hochhäusern entsteht ein großzügiger Freiraum für Bewohnende, Arbeitstätige, Besuchende und die Quartierbevölkerung. Der heute weitgehend versiegelte Arealkern wird entsiegelt, begrünt und ökologisch aufgewertet. Bäume, Grünflächen, Wege und Aufenthaltsbereiche fördern die Biodiversität und verbessern das Mikroklima. Der dichtgrüne Parkrand und die geschützte Böschung entlang der Nauenstrasse bleiben bestehen.
Kleinere Einstellhalle, weniger Verkehr
Gegenüber der Projektstudie wird die unterirdische Einstellhalle um ein Geschoss reduziert und die Anzahl Parkplätze für die Mietwohnungen werden verringert. Statt der gemäß Parkplatzverordnung zulässigen 306 Autoabstellplätze sind 190 vorgesehen. Das reduziert die erwarteten Autofahrten im Quartier und senkt die mit dem Bau verbundene graue Energie. Auf dem Areal entstehen rund 900 gut erreichbare und nutzungsnah platzierte Veloabstellplätze.
Nächste Schritte
Die Baugesuche für die Sanierung des Lonza-Hochhauses sowie für die beiden Neubauten werden im August 2026 eingereicht. Nach heutigem Planungsstand ist der Sanierungs- und Baustart für 2027 vorgesehen.




