21.08.2026 BayernLB: Solides Vorsteuerergebnis, Prognose für 2026 bestätigt
Die BayernLB hat im ersten Halbjahr 2026 ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 779 Mio. Euro erzielt (Vj.: 745 Mio. Euro). Das Konzernergebnis (nach Steuern) betrug 571 Mio. Euro (Vj.: 552 Mio. Euro).
„Wir haben dank unseres ausgewogenen, resilienten Geschäftsmodells und der Stärke unserer Tochter DKB im ersten Halbjahr ein solides Ergebnis erzielt. Mit unserer Kapitalausstattung von mehr als 19 Prozent sind wir gut gerüstet, um unseren Kunden auch weiterhin in geopolitisch und konjunkturell herausfordernden Zeiten als leistungsfähiger und verlässlicher Finanzpartner zur Seite zu stehen“, sagte Stephan Winkelmeier, Vorstandsvorsitzender der BayernLB. „Erfreulich ist, dass wir unseren Zinsüberschuss deutlich steigern konnten – nicht nur wegen des wieder gestiegenen Zinsniveaus, sondern vor allem auch infolge der Ausweitung unseres Kredit- und Einlagengeschäfts“, ergänzte Finanzvorstand André Haag. „Unsere niedrige NPL-Quote von 1,1 Prozent zeigt zudem, dass wir trotz des angespannten Marktumfelds über eine gute Portfolioqualität verfügen“, so Haag weiter.
Finanzzahlen des ersten Halbjahrs 2026
Der BayernLB-Konzern hat seinen Zinsüberschuss auf 1.490 Mio. Euro erhöht (Vj.: 1.256 Mio. Euro). Der Provisionsüberschuss lag mit 267 Mio. Euro nahezu auf Vorjahresniveau (Vj.: 271 Mio. Euro). Der Ergebnisbeitrag aus dem DKB-Kartengeschäft war infolge der auslaufenden Partnerschaften im Co-Branding-Geschäft geringer als im ersten Halbjahr 2025, dies wurde unter anderem durch höhere Erträge aus dem Kreditgeschäft im Konzern weitgehend kompensiert.
Die Risikovorsorge des Konzerns fiel mit Nettoaufwendungen in Höhe von 90 Mio. Euro niedriger aus als im Vorjahreszeitraum (Vj.: 100 Mio. Euro). Bei der BayernLB-Bank lagen die Aufwendungen bei 13 Mio. Euro und damit deutlich unter Vorjahresniveau (Vj.: 50 Mio.Euro). Bei der DKB mussten 77 Mio. Euro aufgewendet werden (Vj.: 50 Mio. Euro), die zu zwei Dritteln auf den Bereich Geschäftskunden entfielen.
Der Bestand an Post Model Adjustment (PMA) zur Vorsorge für mögliche weitere adverse Entwicklungen blieb stabil und belief sich zum 30. Juni 2026 auf 413 Mio. Euro (31. Dezember 2025: 412 Mio. Euro). Die NPL-Quote, die den Anteil notleidender Kredite am Gesamtkreditvolumen abbildet, lag bei 1,1 Prozent (Vj.: 1,0 Prozent).
Das Fair Value-Ergebnis erhöhte sich auf 182 Mio. Euro (Vj.: 129 Mio. Euro). Der Anstieg spiegelt unter anderem Marktwertveränderungen im Kredit- und Handelsgeschäft wider.
Die sonstigen Ergebnisbestandteile lagen bei -173 Mio. Euro (Vj.: 64 Mio. Euro). Der Wert bildet unter anderem die Bewertungsverluste aus dem Hedge Accounting und die Rückstellungsbildung für laufende und drohende Rechtsstreitigkeiten ab.
Der Verwaltungsaufwand des BayernLB-Konzerns stieg auf 849 Mio. Euro (Vj.: 815 Mio. Euro). Bei der BayernLB-Bank war ein Kostenanstieg im Zuge des strategischen Personalaufbaus zu verzeichnen, bei der DKB stiegen die Aufwendungen infolge von Investitionen in das Geschäftswachstum. Im Konzern wirkten sich zudem anhaltend hohe Investitionen in die IT-Infrastruktur sowie Tarifanpassungen aus. Der Aufwand aus Bankenabgabe und Einlagensicherung verringerte sich leicht auf 44 Mio. Euro (Vj.: 49 Mio. Euro) und zeigt lediglich die Pflichtbeiträge zur Einlagensicherung. Der Pflichtbeitrag zur Bankenabgabe entfiel weiterhin aufgrund des bereits Ende 2023 erreichten Zielvolumens des Single Resolution Funds (SRF).
Die Bilanzsumme des BayernLB-Konzerns lag bei 288,6 Mrd. Euro (31.12.2025: 276,8 Mrd. Euro). Die risikogewichteten Aktiva (RWA) betrugen 68,7 Mrd. Euro (31.12.2025: 65,3 Mrd. Euro).
Die Kapitalausstattung des Konzerns ist weiterhin auf komfortablem Niveau. Die CET1-Quote lag (ohne Berücksichtigung des Halbjahresergebnisses 2026) bei 19,8 Prozent (31.12.2025: 20,9 Prozent).
Die Cost-Income-Ratio (CIR) betrug 48,1 Prozent (Vj.: 47,4 Prozent). Die Eigenkapitalrentabilität (RoE) blieb stabil bei 11,5 Prozent (Vj.: 11,5 Prozent).
Ertragsentwicklung in den Kundensegmenten
Das Vorsteuerergebnis im Segment Immobilien & Sparkassen/Finanzinstitutionen erhöhte sich auf 177 Mio. Euro (Vj.: 142 Mio. Euro). Im Geschäftsfeld Immobilien war ein deutlicher Ergebnisanstieg zu verzeichnen, der unter anderem aus dem höheren Zinsüberschuss und dem gesunkenen Risikovorsorgebedarf resultiert. Zudem fielen im Immobiliengeschäft Bewertungsverluste für Kreditengagements, die zum Fair Value zu bewerten sind, deutlich geringer aus als im Vorjahreszeitraum. Im Geschäftsfeld Sparkassen & Finanzinstitutionen lagen die operativen Erträge vor allem wegen des erfolgreichen Edelmetallgeschäfts über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Bei der BayernLabo, dem Wohnungsbauförderinstitut der BayernLB, war vor allem wegen der Zinsentwicklung ein Ergebnisrückgang zu verzeichnen.
Das Segment Corporates & Markets erwirtschaftete ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 70 Mio. und liegt damit weitgehend auf Vorjahresniveau (Vj.: 74 Mio. Euro). Dabei konnten im Geschäft mit Unternehmenskunden der Zins- und der Provisionsüberschuss im anhaltend herausfordernden Marktumfeld annähernd stabil gehalten werden, die Ergebnisbeiträge aus dem Geschäft mit Financial-Markets-Produkten fielen jedoch geringer aus als im ersten Halbjahr 2025. Im Geschäftsfeld Markets reduzierte sich das Ergebnis aufgrund von Ertragsrückgängen im Zinsderivatehandel und im Geschäft mit CO2-Emissionszertifikaten. Der Risikovorsorgebedarf des Segments fiel geringer aus als im Vorjahr, das u.a. durch eine Erhöhung des PMA-Bestands um 16 Mio. Euro beeinflusst war.
Das Segment DKB lag mit einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von 662 Mio. Euro über dem hohen Niveau des Vorjahres (Vj.: 561 Mio. Euro). Der Zinsüberschuss erhöhte sich infolge der Ausweitung des Geschäftsvolumens und des wieder angestiegenen Zinsniveaus deutlich auf 1.077 Mio. Euro (Vj.: 863 Mio. Euro). Der Provisionsüberschuss lag mit 96 Mio. Euro infolge der auslaufenden Partnerschaften im Co-Branding-Geschäft wie erwartet unter dem Wert des ersten Halbjahrs 2025 (Vj.: 105 Mio. Euro). Das gegenüber dem Vorjahreszeitraum höhere Ergebnis aus der Fair Value-Bewertung von 24 Mio. Euro spiegelt vor allem die Kursentwicklung der DKB-Nachhaltigkeitsfonds wider (Vj.: -1 Mio. Euro). Der Risikovorsorgebedarf, der schwerpunktmäßig auf das Segment Geschäftskunden entfiel, lag mit Nettoaufwendungen in Höhe von 77 Mio. Euro höher als im Vorjahreszeitraum (Vj.: 50 Mio. Euro).
Ergebnisprognose bestätigt
Für das Jahr 2026 erwartet der BayernLB-Konzern weiterhin ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 1,1 bis 1,3 Mrd. Euro. Angesichts erheblicher geopolitischer Risiken und wirtschaftlicher Herausforderungen ist die Prognose mit einem erhöhten Maß an Unsicherheit behaftet.
„Wir haben dank unseres ausgewogenen, resilienten Geschäftsmodells und der Stärke unserer Tochter DKB im ersten Halbjahr ein solides Ergebnis erzielt. Mit unserer Kapitalausstattung von mehr als 19 Prozent sind wir gut gerüstet, um unseren Kunden auch weiterhin in geopolitisch und konjunkturell herausfordernden Zeiten als leistungsfähiger und verlässlicher Finanzpartner zur Seite zu stehen“, sagte Stephan Winkelmeier, Vorstandsvorsitzender der BayernLB. „Erfreulich ist, dass wir unseren Zinsüberschuss deutlich steigern konnten – nicht nur wegen des wieder gestiegenen Zinsniveaus, sondern vor allem auch infolge der Ausweitung unseres Kredit- und Einlagengeschäfts“, ergänzte Finanzvorstand André Haag. „Unsere niedrige NPL-Quote von 1,1 Prozent zeigt zudem, dass wir trotz des angespannten Marktumfelds über eine gute Portfolioqualität verfügen“, so Haag weiter.
Finanzzahlen des ersten Halbjahrs 2026
Der BayernLB-Konzern hat seinen Zinsüberschuss auf 1.490 Mio. Euro erhöht (Vj.: 1.256 Mio. Euro). Der Provisionsüberschuss lag mit 267 Mio. Euro nahezu auf Vorjahresniveau (Vj.: 271 Mio. Euro). Der Ergebnisbeitrag aus dem DKB-Kartengeschäft war infolge der auslaufenden Partnerschaften im Co-Branding-Geschäft geringer als im ersten Halbjahr 2025, dies wurde unter anderem durch höhere Erträge aus dem Kreditgeschäft im Konzern weitgehend kompensiert.
Die Risikovorsorge des Konzerns fiel mit Nettoaufwendungen in Höhe von 90 Mio. Euro niedriger aus als im Vorjahreszeitraum (Vj.: 100 Mio. Euro). Bei der BayernLB-Bank lagen die Aufwendungen bei 13 Mio. Euro und damit deutlich unter Vorjahresniveau (Vj.: 50 Mio.Euro). Bei der DKB mussten 77 Mio. Euro aufgewendet werden (Vj.: 50 Mio. Euro), die zu zwei Dritteln auf den Bereich Geschäftskunden entfielen.
Der Bestand an Post Model Adjustment (PMA) zur Vorsorge für mögliche weitere adverse Entwicklungen blieb stabil und belief sich zum 30. Juni 2026 auf 413 Mio. Euro (31. Dezember 2025: 412 Mio. Euro). Die NPL-Quote, die den Anteil notleidender Kredite am Gesamtkreditvolumen abbildet, lag bei 1,1 Prozent (Vj.: 1,0 Prozent).
Das Fair Value-Ergebnis erhöhte sich auf 182 Mio. Euro (Vj.: 129 Mio. Euro). Der Anstieg spiegelt unter anderem Marktwertveränderungen im Kredit- und Handelsgeschäft wider.
Die sonstigen Ergebnisbestandteile lagen bei -173 Mio. Euro (Vj.: 64 Mio. Euro). Der Wert bildet unter anderem die Bewertungsverluste aus dem Hedge Accounting und die Rückstellungsbildung für laufende und drohende Rechtsstreitigkeiten ab.
Der Verwaltungsaufwand des BayernLB-Konzerns stieg auf 849 Mio. Euro (Vj.: 815 Mio. Euro). Bei der BayernLB-Bank war ein Kostenanstieg im Zuge des strategischen Personalaufbaus zu verzeichnen, bei der DKB stiegen die Aufwendungen infolge von Investitionen in das Geschäftswachstum. Im Konzern wirkten sich zudem anhaltend hohe Investitionen in die IT-Infrastruktur sowie Tarifanpassungen aus. Der Aufwand aus Bankenabgabe und Einlagensicherung verringerte sich leicht auf 44 Mio. Euro (Vj.: 49 Mio. Euro) und zeigt lediglich die Pflichtbeiträge zur Einlagensicherung. Der Pflichtbeitrag zur Bankenabgabe entfiel weiterhin aufgrund des bereits Ende 2023 erreichten Zielvolumens des Single Resolution Funds (SRF).
Die Bilanzsumme des BayernLB-Konzerns lag bei 288,6 Mrd. Euro (31.12.2025: 276,8 Mrd. Euro). Die risikogewichteten Aktiva (RWA) betrugen 68,7 Mrd. Euro (31.12.2025: 65,3 Mrd. Euro).
Die Kapitalausstattung des Konzerns ist weiterhin auf komfortablem Niveau. Die CET1-Quote lag (ohne Berücksichtigung des Halbjahresergebnisses 2026) bei 19,8 Prozent (31.12.2025: 20,9 Prozent).
Die Cost-Income-Ratio (CIR) betrug 48,1 Prozent (Vj.: 47,4 Prozent). Die Eigenkapitalrentabilität (RoE) blieb stabil bei 11,5 Prozent (Vj.: 11,5 Prozent).
Ertragsentwicklung in den Kundensegmenten
Das Vorsteuerergebnis im Segment Immobilien & Sparkassen/Finanzinstitutionen erhöhte sich auf 177 Mio. Euro (Vj.: 142 Mio. Euro). Im Geschäftsfeld Immobilien war ein deutlicher Ergebnisanstieg zu verzeichnen, der unter anderem aus dem höheren Zinsüberschuss und dem gesunkenen Risikovorsorgebedarf resultiert. Zudem fielen im Immobiliengeschäft Bewertungsverluste für Kreditengagements, die zum Fair Value zu bewerten sind, deutlich geringer aus als im Vorjahreszeitraum. Im Geschäftsfeld Sparkassen & Finanzinstitutionen lagen die operativen Erträge vor allem wegen des erfolgreichen Edelmetallgeschäfts über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Bei der BayernLabo, dem Wohnungsbauförderinstitut der BayernLB, war vor allem wegen der Zinsentwicklung ein Ergebnisrückgang zu verzeichnen.
Das Segment Corporates & Markets erwirtschaftete ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 70 Mio. und liegt damit weitgehend auf Vorjahresniveau (Vj.: 74 Mio. Euro). Dabei konnten im Geschäft mit Unternehmenskunden der Zins- und der Provisionsüberschuss im anhaltend herausfordernden Marktumfeld annähernd stabil gehalten werden, die Ergebnisbeiträge aus dem Geschäft mit Financial-Markets-Produkten fielen jedoch geringer aus als im ersten Halbjahr 2025. Im Geschäftsfeld Markets reduzierte sich das Ergebnis aufgrund von Ertragsrückgängen im Zinsderivatehandel und im Geschäft mit CO2-Emissionszertifikaten. Der Risikovorsorgebedarf des Segments fiel geringer aus als im Vorjahr, das u.a. durch eine Erhöhung des PMA-Bestands um 16 Mio. Euro beeinflusst war.
Das Segment DKB lag mit einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von 662 Mio. Euro über dem hohen Niveau des Vorjahres (Vj.: 561 Mio. Euro). Der Zinsüberschuss erhöhte sich infolge der Ausweitung des Geschäftsvolumens und des wieder angestiegenen Zinsniveaus deutlich auf 1.077 Mio. Euro (Vj.: 863 Mio. Euro). Der Provisionsüberschuss lag mit 96 Mio. Euro infolge der auslaufenden Partnerschaften im Co-Branding-Geschäft wie erwartet unter dem Wert des ersten Halbjahrs 2025 (Vj.: 105 Mio. Euro). Das gegenüber dem Vorjahreszeitraum höhere Ergebnis aus der Fair Value-Bewertung von 24 Mio. Euro spiegelt vor allem die Kursentwicklung der DKB-Nachhaltigkeitsfonds wider (Vj.: -1 Mio. Euro). Der Risikovorsorgebedarf, der schwerpunktmäßig auf das Segment Geschäftskunden entfiel, lag mit Nettoaufwendungen in Höhe von 77 Mio. Euro höher als im Vorjahreszeitraum (Vj.: 50 Mio. Euro).
Ergebnisprognose bestätigt
Für das Jahr 2026 erwartet der BayernLB-Konzern weiterhin ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 1,1 bis 1,3 Mrd. Euro. Angesichts erheblicher geopolitischer Risiken und wirtschaftlicher Herausforderungen ist die Prognose mit einem erhöhten Maß an Unsicherheit behaftet.




