20.08.2026 Gebäude, das überschüssigen Solarstrom gemeinnützig spendet

Fotocredit: Tobias Blaser
SolarEdge, ein weltweit führender Anbieter für Smart Energy, und Solation, Pionier des „virtuellen Speicherns“, stellten heute Deutschlands erstes Gewerbegebäude vor, das überschüssigen Solarstrom an eine gemeinnützige Organisation spenden kann. Der Standort in Bonn, der in Zusammenarbeit mit PATRIZIA, einem globalen Investmentmanager für Real Assets, entwickelt wurde, zeigt ein neues Modell, mit dem Gewerbeimmobilien wirtschaftlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Mehrwert schaffen können. SolarEdge wurde zudem als PV-Technologiepartner für alle zukünftigen Solation Projekte ausgewählt und trägt dazu bei, die Energieerträge für Mieter und gemeinnützige Organisationen zu maximieren.
Die Spende von Strom war theoretisch möglich, für ein einzelnes Gebäude bislang jedoch keine praktikable Option. Anders als große Solarprojekte, bei denen häufig komplexe Stromabnahmeverträge zum Einsatz kommen, hatten gewerbliche Dachanlagen typischerweise nur zwei wirtschaftliche Möglichkeiten: den Strom vor Ort zu verbrauchen oder überschüssige Energie ins Netz zu verkaufen. Aufgrund der regulatorischen Komplexität und des erforderlichen spezialisierten technischen, vertraglichen und kaufmännischen Know-hows gab es bislang kein etabliertes Modell, mit dem ein Teil der Solarstromerzeugung eines Gebäudes dauerhaft einer lokalen gemeinnützigen Organisation zugewiesen werden konnte.
Das einzigartige Modell von Solation überwindet diese Hürden, indem die Spende fest in die langfristige Energiestruktur der Immobilie integriert wird. Der Empfänger schließt einen Stromvertrag über seinen gesamten Bedarf ab; ein vereinbarter Anteil der Solarstromerzeugung des Gebäudes wird dabei für die Energie selbst zu null Cent pro Kilowattstunde geliefert. Der übrige Strombedarf der Organisation wird über ihren regulären Stromvertrag gedeckt. Dadurch muss weder ein separates technisches Projekt verwaltet werden noch muss sichergestellt werden, dass Solarstrom zu einem bestimmten Zeitpunkt verfügbar ist.
Das neue Konzept baut auf Solations erfolgreichem Konzept der virtuellen Batterie für Mehrmieter-Gewerbegebäude auf, das im vierten Quartal 2025 erstmals mit SolarEdge Technologie eingeführt wurde. Das innovative Modell von Solation erfüllt die Anforderungen der deutschen Mieterstromverordnung: Solarstrom wird als „virtuell gespeichert“ behandelt und später den teilnehmenden Mietern im Gebäude zugewiesen. So lässt sich der Eigenverbrauch des Solarstroms vor Ort maximieren – ohne dass eine physische Batterie erforderlich ist.
Die Gewerbeimmobilie in Bonn zeigt das Modell in der Praxis. Solation pachtet die Dachfläche vom Gebäudeeigentümer PATRIZIA und ist Eigentümer und Betreiber der Solaranlage. Rund 90 % des erzeugten Stroms werden im Gebäude verbraucht, während 1 % dauerhaft einer lokalen gemeinnützigen Organisation zugewiesen wird.
Sebastian Hugl, CEO von Solation, erklärt: „Gebäude hatten für überschüssigen Solarstrom traditionell zwei Möglichkeiten: ihn selbst zu nutzen oder ins Netz zu verkaufen. Wir wollten eine dritte Option schaffen. Indem wir Spenden für gemeinnützige Zwecke in die Wirtschaftlichkeit unseres virtuellen Speichermodells integrieren, haben wir gezeigt, dass Gebäude gleichzeitig finanziellen, ökologischen und gesellschaftlichen Mehrwert schaffen können. Dies ist keine CSR-Initiative, die nachträglich auf das Geschäftsmodell aufgesetzt wird – sie ist fest in den Betrieb des Gebäudes integriert.
„Ein einzelnes Gebäude wird eine Gemeinschaft nicht grundlegend verändern, doch die Chance liegt in der Skalierung des Modells“, fährt er fort. „In Deutschland gibt es rund 280.000 Bürogebäude, und unser Ziel ist es, dieses Konzept bis 2030 in 1.000 davon umzusetzen. Wenn Gebäude im ganzen Land auch nur einen kleinen Teil der von ihnen erzeugten sauberen Energie lokalen Gemeinschaften zur Verfügung stellen, könnte die gemeinsame Wirkung enorm sein. Wir hoffen, dass daraus ein Modell für den breiteren Markt entsteht und zeigt, dass die Gebäude, die die Energiewende vorantreiben, zugleich auch die Gemeinschaften in ihrer Umgebung mit Energie unterstützen können.“
Solation lädt nun geeignete gemeinnützige und soziale Organisationen im Raum Bonn dazu ein, sich als erster Empfänger des Projekts zu bewerben. Die Organisationen müssen sich in einem Umkreis von 4,5 Kilometern um das Gebäude befinden, jährlich mehr als 100.000 kWh Strom verbrauchen, über ein Smart Meter verfügen und bereit sein, zu einem kompatiblen Stromtarif zu wechseln. Die Spende beginnt, sobald der Empfänger ausgewählt und die technischen sowie vertraglichen Voraussetzungen geschaffen wurden.
SolarEdge wurde außerdem als Technologiepartner für alle zukünftigen Solation Projekte ausgewählt. Die DC-optimierten PV-Systeme von SolarEdge nutzen Leistungsoptimierer auf Modulebene, die an jedem Solarmodul angebracht sind, und maximieren die Energieerzeugung, indem sie die Auswirkungen von Verschattung, Modulabweichungen und anderen Leistungsverlusten reduzieren. Durch die höhere Solarstromerzeugung trägt die Technologie dazu bei, die Energiekosteneinsparungen sowohl für die Gebäudemieter als auch für die lokalen gemeinnützigen Organisationen zu maximieren, die vom Spendenmodell von Solation profitieren. Ein weiterer wesentlicher Faktor bei der Entscheidung von Solation war die Sicherheit.
Fortschrittliche integrierte Sicherheitsfunktionen, darunter die Schnellabschaltung auf Modulebene und eine kontinuierliche Anlagenüberwachung, bieten Gebäudeeigentümern, Nutzern und Wartungsteams eine zusätzliche Schutzebene.
Karl Viertel, GM Enterprise Services Group, fasst zusammen: „Als Technologiepartner von Solation besteht unsere Aufgabe darin, dazu beizutragen, dass jede Dachfläche so viel Energie und Wert wie möglich erzeugt und gleichzeitig die fortschrittlichen Sicherheitsfunktionen bietet, die für Gewerbegebäude entscheidend sind. Je effizienter die Solarsysteme arbeiten, desto größer ist der Nutzen für Mieter, Gebäudeeigentümer und – durch dieses neue Modell – auch für lokale Gemeinschaften. Wir sind stolz darauf, dass SolarEdge Technologie die zukünftigen Projekte von Solation unterstützen wird, während das Unternehmen dieses Modell in ganz Deutschland skalieren möchte.“
Die Spende von Strom war theoretisch möglich, für ein einzelnes Gebäude bislang jedoch keine praktikable Option. Anders als große Solarprojekte, bei denen häufig komplexe Stromabnahmeverträge zum Einsatz kommen, hatten gewerbliche Dachanlagen typischerweise nur zwei wirtschaftliche Möglichkeiten: den Strom vor Ort zu verbrauchen oder überschüssige Energie ins Netz zu verkaufen. Aufgrund der regulatorischen Komplexität und des erforderlichen spezialisierten technischen, vertraglichen und kaufmännischen Know-hows gab es bislang kein etabliertes Modell, mit dem ein Teil der Solarstromerzeugung eines Gebäudes dauerhaft einer lokalen gemeinnützigen Organisation zugewiesen werden konnte.
Das einzigartige Modell von Solation überwindet diese Hürden, indem die Spende fest in die langfristige Energiestruktur der Immobilie integriert wird. Der Empfänger schließt einen Stromvertrag über seinen gesamten Bedarf ab; ein vereinbarter Anteil der Solarstromerzeugung des Gebäudes wird dabei für die Energie selbst zu null Cent pro Kilowattstunde geliefert. Der übrige Strombedarf der Organisation wird über ihren regulären Stromvertrag gedeckt. Dadurch muss weder ein separates technisches Projekt verwaltet werden noch muss sichergestellt werden, dass Solarstrom zu einem bestimmten Zeitpunkt verfügbar ist.
Das neue Konzept baut auf Solations erfolgreichem Konzept der virtuellen Batterie für Mehrmieter-Gewerbegebäude auf, das im vierten Quartal 2025 erstmals mit SolarEdge Technologie eingeführt wurde. Das innovative Modell von Solation erfüllt die Anforderungen der deutschen Mieterstromverordnung: Solarstrom wird als „virtuell gespeichert“ behandelt und später den teilnehmenden Mietern im Gebäude zugewiesen. So lässt sich der Eigenverbrauch des Solarstroms vor Ort maximieren – ohne dass eine physische Batterie erforderlich ist.
Die Gewerbeimmobilie in Bonn zeigt das Modell in der Praxis. Solation pachtet die Dachfläche vom Gebäudeeigentümer PATRIZIA und ist Eigentümer und Betreiber der Solaranlage. Rund 90 % des erzeugten Stroms werden im Gebäude verbraucht, während 1 % dauerhaft einer lokalen gemeinnützigen Organisation zugewiesen wird.
Sebastian Hugl, CEO von Solation, erklärt: „Gebäude hatten für überschüssigen Solarstrom traditionell zwei Möglichkeiten: ihn selbst zu nutzen oder ins Netz zu verkaufen. Wir wollten eine dritte Option schaffen. Indem wir Spenden für gemeinnützige Zwecke in die Wirtschaftlichkeit unseres virtuellen Speichermodells integrieren, haben wir gezeigt, dass Gebäude gleichzeitig finanziellen, ökologischen und gesellschaftlichen Mehrwert schaffen können. Dies ist keine CSR-Initiative, die nachträglich auf das Geschäftsmodell aufgesetzt wird – sie ist fest in den Betrieb des Gebäudes integriert.
„Ein einzelnes Gebäude wird eine Gemeinschaft nicht grundlegend verändern, doch die Chance liegt in der Skalierung des Modells“, fährt er fort. „In Deutschland gibt es rund 280.000 Bürogebäude, und unser Ziel ist es, dieses Konzept bis 2030 in 1.000 davon umzusetzen. Wenn Gebäude im ganzen Land auch nur einen kleinen Teil der von ihnen erzeugten sauberen Energie lokalen Gemeinschaften zur Verfügung stellen, könnte die gemeinsame Wirkung enorm sein. Wir hoffen, dass daraus ein Modell für den breiteren Markt entsteht und zeigt, dass die Gebäude, die die Energiewende vorantreiben, zugleich auch die Gemeinschaften in ihrer Umgebung mit Energie unterstützen können.“
Solation lädt nun geeignete gemeinnützige und soziale Organisationen im Raum Bonn dazu ein, sich als erster Empfänger des Projekts zu bewerben. Die Organisationen müssen sich in einem Umkreis von 4,5 Kilometern um das Gebäude befinden, jährlich mehr als 100.000 kWh Strom verbrauchen, über ein Smart Meter verfügen und bereit sein, zu einem kompatiblen Stromtarif zu wechseln. Die Spende beginnt, sobald der Empfänger ausgewählt und die technischen sowie vertraglichen Voraussetzungen geschaffen wurden.
SolarEdge wurde außerdem als Technologiepartner für alle zukünftigen Solation Projekte ausgewählt. Die DC-optimierten PV-Systeme von SolarEdge nutzen Leistungsoptimierer auf Modulebene, die an jedem Solarmodul angebracht sind, und maximieren die Energieerzeugung, indem sie die Auswirkungen von Verschattung, Modulabweichungen und anderen Leistungsverlusten reduzieren. Durch die höhere Solarstromerzeugung trägt die Technologie dazu bei, die Energiekosteneinsparungen sowohl für die Gebäudemieter als auch für die lokalen gemeinnützigen Organisationen zu maximieren, die vom Spendenmodell von Solation profitieren. Ein weiterer wesentlicher Faktor bei der Entscheidung von Solation war die Sicherheit.
Fortschrittliche integrierte Sicherheitsfunktionen, darunter die Schnellabschaltung auf Modulebene und eine kontinuierliche Anlagenüberwachung, bieten Gebäudeeigentümern, Nutzern und Wartungsteams eine zusätzliche Schutzebene.
Karl Viertel, GM Enterprise Services Group, fasst zusammen: „Als Technologiepartner von Solation besteht unsere Aufgabe darin, dazu beizutragen, dass jede Dachfläche so viel Energie und Wert wie möglich erzeugt und gleichzeitig die fortschrittlichen Sicherheitsfunktionen bietet, die für Gewerbegebäude entscheidend sind. Je effizienter die Solarsysteme arbeiten, desto größer ist der Nutzen für Mieter, Gebäudeeigentümer und – durch dieses neue Modell – auch für lokale Gemeinschaften. Wir sind stolz darauf, dass SolarEdge Technologie die zukünftigen Projekte von Solation unterstützen wird, während das Unternehmen dieses Modell in ganz Deutschland skalieren möchte.“




