19.08.2026 Hamburg: enercity liefert integrierte Energielösungen für Quartier TIDE

Copyright: ParkProperty Europe
Das Energieunternehmen enercity liefert zentrale Energielösungen aus einer Hand für das moderne Quartier TIDE in der Hamburger HafenCity. Der Spezialist für Energielösungen übernimmt die Fernwärmeversorgung, errichtet die Ladeinfrastruktur für Elektromobilität und stellt das Energiemonitoring bereit. Damit begleitet enercity das Projekt über die klassische Energieversorgung hinaus und schafft die Grundlage für einen langfristig energieeffizienten und zukunftsfähigen Gebäudebetrieb.
Integrierte Energielösungen für ein anspruchsvolles Quartier
TIDE zählt zu den größten und vielseitigsten Quartiersentwicklungen in der Hamburger HafenCity. Das Ensemble vereint mehrere Gebäudeteile mit Eigentumswohnungen, Mietwohnungen, Studierendenwohnungen, ein Digital Art Museum, eine Kindertagesstätte sowie Gewerbe- und Gemeinschaftsflächen auf insgesamt 85.000 Quadratmetern. Es wird von ParkProperty Europe realisiert, einem paneuropäischen Immobilien-Investor und Developer der Otto-Familie mit Fokus auf die Assetklasse Residential, ergänzt durch Aktivitäten in den Segmenten Industrial und Hospitality.
„Mit TIDE entsteht in der Hamburger HafenCity ein urbanes Quartier mit einem vielfältigen Nutzungsmix, das unterschiedliche Wohnformen, Kultur, Bildung und Angebote für den Alltag miteinander verbindet“, sagt Dr. Knut Volquardsen, Project Director TIDE bei ParkProperty Europe. „Ein intelligentes Energiekonzept ist dabei ein wichtiger Baustein, um den hohen Ansprüchen an Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit gerecht zu werden.“
Für dieses Energiekonzept setzt ParkProperty Europe auf die Partnerschaft mit enercity. Für das hannoversche Energieunternehmen ist TIDE ein Beispiel für die zunehmende Bedeutung ganzheitlicher Energielösungen in der Wohnungswirtschaft: „Statt einzelner Produkte stehen heute vernetzte Lösungen im Mittelpunkt, die den Betrieb komplexer Gebäude oder ganzer Quartiere unterstützen und optimieren“, erklärt Nico Treder, Leiter des B2B-Projektgeschäfts bei enercity. „Genau hier setzen wir mit integrierten Konzepten an, die technische Exzellenz, Wirtschaftlichkeit und nachhaltige Stadtentwicklung vereinen.“
Ressourcenschonende Wärmeversorgung auf Basis industrieller Abwärme
Schon seit Ende 2025 beliefert die enercity Contracting Nord GmbH, eine Hundert-Prozent-Tochter der enercity AG, vier der fünf Gebäudeteile mit Fernwärme. Die Versorgung des fünften Gebäudeteils soll vor Beginn der nächsten Heizperiode aufgenommen werden.
Die enercity-Wärme basiert zu einem wesentlichen Teil auf industrieller Abwärme des Hamburger Multimetall-Produzenten Aurubis, die bei einem chemischen Nebenprozess der Kupferproduktion entsteht. Damit erhält das Quartier eine besonders ressourcenschonende und zukunftsfähige Wärmeversorgung, die den hohen Nachhaltigkeitsanforderungen der HafenCity entspricht. Für das gesamte Quartier stellt das Energieunternehmen eine Wärmeleistung von mehr als 3.000 Kilowatt bereit. Das entspricht der Heizlast von knapp 500 Einfamilienhäusern. Durch die Nutzung der nahezu CO?-freien Wärme für das TIDE werden jährlich insgesamt 800 Tonnen Kohlendioxid gegenüber konventioneller Wärmeversorgung eingespart.
Mobilitätsinfrastruktur als Teil moderner Gebäude- und Mobilitätsplanung
Zudem realisiert enercity die Ladeinfrastruktur für das Gebäude-Ensemble und übernimmt deren Betrieb. Dazu gehört ein Lastmanagement für eine gesteuerte Energieverteilung, sodass jedes angeschlossene Elektroauto mit derselben Leistung lädt.
Insgesamt entstehen 72 Tiefgaragen-Ladepunkte, die den Bewohner:innen ein komfortables Laden von Elektrofahrzeugen direkt vor Ort ermöglichen. Über die easyGo-App von enercity können sie die stellplatzspezifischen Ladepunkte ansteuern. Die App, über die bereits das Laden an öffentlichen Ladepunkten gemanagt werden kann, wurde um das Laden am eigenen Stellplatz erweitert. Kund:innen können zu diesem Zweck über die App ein Nutzungsabonnement mit einer verbraucher:innenfreundlichen Laufzeit über einen Monat abschließen. Die individuelle, bedarfsgerechte Abrechnung erfolgt digital über die App.
Ladeinfrastruktur wird somit direkt in die technische Gesamtplanung integriert und dadurch Teil des Mobilitätskonzepts des TIDE. Denn dieses setzt neben einer guten Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr, Fahrradangeboten und Carsharing auch auf elektrifizierten Individualverkehr.
Energiemonitoring sorgt für nachhaltigen Gebäudebetrieb
Ein weiterer zentraler Baustein ist das Energiemonitoring für das Gebäudeensemble entsprechend den Anforderungen des HafenCity-Umweltzeichens. Ziel ist, die Energieeffizienz in der Betriebsführung langfristig sicherzustellen. Dafür rüstet enercity zunächst alle Gebäudeeinheiten mit fernauslesbaren Zählern aus, um die Energieverbräuche und Energieströme unterschiedlicher Verbrauchseinrichtungen innerhalb der Gebäude systematisch zu dokumentieren. Zu den überwachten Anlagen zählen unter anderem Kälte- und Lüftungsanlagen, Aufzüge sowie der gesamte Fernwärmeverbrauch des Gebäudekomplexes, die Heizkreisverteilungen einzelner Gebäudebereiche, der Wärmeverbrauch für die Warmwasseraufbereitung und der Wasserverbrauch für Kaltwasser.
Auf Basis dieser Daten für Wärme, Wasser und Strom wird im ersten Jahr nach der Inbetriebnahme zunächst eine sogenannte Baseline ermittelt – ein Referenzwert, anhand dessen die Wirksamkeit technischer und organisatorischer Optimierungsmaßnahmen bewertet und Schwachstellen identifiziert werden können.
Eine von enercity bereitgestellte Software liefert Verbrauchs- und Lastganganalysen und ermöglicht einen detaillierten Blick auf das Verbrauchsverhalten einzelner Gebäudebereiche und Nutzungssituationen. Im zweiten Monitoringjahr werden die Auswirkungen der jeweiligen Optimierungsmaßnahmen überprüft, um die Verbesserungen gegenüber dem Vorjahr zu belegen. Ziel ist, Energieverbräuche langfristig zu reduzieren und die tatsächliche Performance des Quartiers kontinuierlich zu verbessern.
Das Monitoring wird über mindestens zwei Jahre durchgeführt und durch qualifizierte Energieexpert:innen von enercity begleitet. Dabei handelt es sich um zertifizierte Energieauditor:innen, die beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gelistet und für die strukturierte Erfassung und Analyse von Energieverbräuchen gemäß den Anforderungen des HafenCity-Umweltzeichens berechtigt sind.
Integrierte Energiekonzepte wie für TIDE, die Strom, Wärme, E-Mobilität, Netzservices und Energiemanagement zusammen denken, bietet enercity bundesweit an.
Integrierte Energielösungen für ein anspruchsvolles Quartier
TIDE zählt zu den größten und vielseitigsten Quartiersentwicklungen in der Hamburger HafenCity. Das Ensemble vereint mehrere Gebäudeteile mit Eigentumswohnungen, Mietwohnungen, Studierendenwohnungen, ein Digital Art Museum, eine Kindertagesstätte sowie Gewerbe- und Gemeinschaftsflächen auf insgesamt 85.000 Quadratmetern. Es wird von ParkProperty Europe realisiert, einem paneuropäischen Immobilien-Investor und Developer der Otto-Familie mit Fokus auf die Assetklasse Residential, ergänzt durch Aktivitäten in den Segmenten Industrial und Hospitality.
„Mit TIDE entsteht in der Hamburger HafenCity ein urbanes Quartier mit einem vielfältigen Nutzungsmix, das unterschiedliche Wohnformen, Kultur, Bildung und Angebote für den Alltag miteinander verbindet“, sagt Dr. Knut Volquardsen, Project Director TIDE bei ParkProperty Europe. „Ein intelligentes Energiekonzept ist dabei ein wichtiger Baustein, um den hohen Ansprüchen an Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit gerecht zu werden.“
Für dieses Energiekonzept setzt ParkProperty Europe auf die Partnerschaft mit enercity. Für das hannoversche Energieunternehmen ist TIDE ein Beispiel für die zunehmende Bedeutung ganzheitlicher Energielösungen in der Wohnungswirtschaft: „Statt einzelner Produkte stehen heute vernetzte Lösungen im Mittelpunkt, die den Betrieb komplexer Gebäude oder ganzer Quartiere unterstützen und optimieren“, erklärt Nico Treder, Leiter des B2B-Projektgeschäfts bei enercity. „Genau hier setzen wir mit integrierten Konzepten an, die technische Exzellenz, Wirtschaftlichkeit und nachhaltige Stadtentwicklung vereinen.“
Ressourcenschonende Wärmeversorgung auf Basis industrieller Abwärme
Schon seit Ende 2025 beliefert die enercity Contracting Nord GmbH, eine Hundert-Prozent-Tochter der enercity AG, vier der fünf Gebäudeteile mit Fernwärme. Die Versorgung des fünften Gebäudeteils soll vor Beginn der nächsten Heizperiode aufgenommen werden.
Die enercity-Wärme basiert zu einem wesentlichen Teil auf industrieller Abwärme des Hamburger Multimetall-Produzenten Aurubis, die bei einem chemischen Nebenprozess der Kupferproduktion entsteht. Damit erhält das Quartier eine besonders ressourcenschonende und zukunftsfähige Wärmeversorgung, die den hohen Nachhaltigkeitsanforderungen der HafenCity entspricht. Für das gesamte Quartier stellt das Energieunternehmen eine Wärmeleistung von mehr als 3.000 Kilowatt bereit. Das entspricht der Heizlast von knapp 500 Einfamilienhäusern. Durch die Nutzung der nahezu CO?-freien Wärme für das TIDE werden jährlich insgesamt 800 Tonnen Kohlendioxid gegenüber konventioneller Wärmeversorgung eingespart.
Mobilitätsinfrastruktur als Teil moderner Gebäude- und Mobilitätsplanung
Zudem realisiert enercity die Ladeinfrastruktur für das Gebäude-Ensemble und übernimmt deren Betrieb. Dazu gehört ein Lastmanagement für eine gesteuerte Energieverteilung, sodass jedes angeschlossene Elektroauto mit derselben Leistung lädt.
Insgesamt entstehen 72 Tiefgaragen-Ladepunkte, die den Bewohner:innen ein komfortables Laden von Elektrofahrzeugen direkt vor Ort ermöglichen. Über die easyGo-App von enercity können sie die stellplatzspezifischen Ladepunkte ansteuern. Die App, über die bereits das Laden an öffentlichen Ladepunkten gemanagt werden kann, wurde um das Laden am eigenen Stellplatz erweitert. Kund:innen können zu diesem Zweck über die App ein Nutzungsabonnement mit einer verbraucher:innenfreundlichen Laufzeit über einen Monat abschließen. Die individuelle, bedarfsgerechte Abrechnung erfolgt digital über die App.
Ladeinfrastruktur wird somit direkt in die technische Gesamtplanung integriert und dadurch Teil des Mobilitätskonzepts des TIDE. Denn dieses setzt neben einer guten Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr, Fahrradangeboten und Carsharing auch auf elektrifizierten Individualverkehr.
Energiemonitoring sorgt für nachhaltigen Gebäudebetrieb
Ein weiterer zentraler Baustein ist das Energiemonitoring für das Gebäudeensemble entsprechend den Anforderungen des HafenCity-Umweltzeichens. Ziel ist, die Energieeffizienz in der Betriebsführung langfristig sicherzustellen. Dafür rüstet enercity zunächst alle Gebäudeeinheiten mit fernauslesbaren Zählern aus, um die Energieverbräuche und Energieströme unterschiedlicher Verbrauchseinrichtungen innerhalb der Gebäude systematisch zu dokumentieren. Zu den überwachten Anlagen zählen unter anderem Kälte- und Lüftungsanlagen, Aufzüge sowie der gesamte Fernwärmeverbrauch des Gebäudekomplexes, die Heizkreisverteilungen einzelner Gebäudebereiche, der Wärmeverbrauch für die Warmwasseraufbereitung und der Wasserverbrauch für Kaltwasser.
Auf Basis dieser Daten für Wärme, Wasser und Strom wird im ersten Jahr nach der Inbetriebnahme zunächst eine sogenannte Baseline ermittelt – ein Referenzwert, anhand dessen die Wirksamkeit technischer und organisatorischer Optimierungsmaßnahmen bewertet und Schwachstellen identifiziert werden können.
Eine von enercity bereitgestellte Software liefert Verbrauchs- und Lastganganalysen und ermöglicht einen detaillierten Blick auf das Verbrauchsverhalten einzelner Gebäudebereiche und Nutzungssituationen. Im zweiten Monitoringjahr werden die Auswirkungen der jeweiligen Optimierungsmaßnahmen überprüft, um die Verbesserungen gegenüber dem Vorjahr zu belegen. Ziel ist, Energieverbräuche langfristig zu reduzieren und die tatsächliche Performance des Quartiers kontinuierlich zu verbessern.
Das Monitoring wird über mindestens zwei Jahre durchgeführt und durch qualifizierte Energieexpert:innen von enercity begleitet. Dabei handelt es sich um zertifizierte Energieauditor:innen, die beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gelistet und für die strukturierte Erfassung und Analyse von Energieverbräuchen gemäß den Anforderungen des HafenCity-Umweltzeichens berechtigt sind.
Integrierte Energiekonzepte wie für TIDE, die Strom, Wärme, E-Mobilität, Netzservices und Energiemanagement zusammen denken, bietet enercity bundesweit an.




