19.08.2026 Immobilienkäufer mit mehr finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert
Eine aktuelle Analyse von eXp Germany zeigt, dass sich die finanzielle Belastung für Immobilienkäufer innerhalb der vergangenen zwölf Monate deutlich erhöht hat. Die geschätzte monatliche Finanzierungsrate für eine durchschnittliche Immobilie ist demnach um 16,5 % gestiegen.
Grund dafür ist das Zusammenspiel aus höheren Immobilienpreisen und gestiegenen Finanzierungskosten. Für Kaufinteressenten bedeutet dies eine spürbar höhere monatliche Belastung beim Erwerb von Wohneigentum.
Für die Analyse betrachtete eXp Germany den durchschnittlichen Immobilienpreis, den daraus resultierenden Finanzierungsbedarf bei einem angenommenen Eigenkapitalanteil von 15 %, den durchschnittlichen Baufinanzierungszins sowie die daraus resultierende monatliche Kreditrate. Die Werte wurden anschließend mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum verglichen.
Die Untersuchung zeigt, dass eine durchschnittliche Immobilie in Deutschland aktuell 402.700 € kostet. Das entspricht einem Anstieg von 14,2 % gegenüber dem Vorjahr.
Bei einem angenommenen Eigenkapitalanteil von 15 % müssten Käufer durchschnittlich 60.405 € selbst einbringen. Daraus ergibt sich ein durchschnittlicher Finanzierungsbedarf von 342.295 €. Bei einem aktuellen durchschnittlichen Finanzierungszins von 3,77 % liegt die geschätzte monatliche Kreditrate bei 1.764 €.
Damit ist die monatliche Belastung innerhalb eines Jahres um 16,5 % beziehungsweise um 251 € pro Monat gestiegen. Auf das Jahr gerechnet entspricht dies zusätzlichen Finanzierungskosten von mehr als 3.000 €.
Mark Ritter, Geschäftsführer von eXp Germany, kommentiert: „Die finanzielle Belastung für Immobilienkäufer hat im vergangenen Jahr zweifellos zugenommen. Käufer sehen sich aktuell mit zwei Entwicklungen gleichzeitig konfrontiert: höheren Immobilienpreisen und gestiegenen Finanzierungskosten.
Das bedeutet allerdings nicht, dass die Nachfrage verschwindet. Vielmehr treffen Käufer ihre Entscheidungen heute bewusster und kalkulieren genauer. Wer sich langfristig an eine deutlich höhere monatliche Finanzierungsrate bindet, achtet stärker auf ein angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis und ist weniger bereit, bei einer Immobilie Kompromisse einzugehen oder einen überhöhten Preis zu akzeptieren.
Für Verkäufer werden deshalb die Grundlagen eines erfolgreichen Verkaufs wichtiger denn je: eine realistische Preispositionierung, eine hochwertige Präsentation der Immobilie und eine professionelle Vermarktung. Gerade in einem Markt mit gestiegenen Finanzierungskosten sind diese Faktoren entscheidend, um ernsthafte und finanzierungsfähige Käufer zu erreichen.“
Grund dafür ist das Zusammenspiel aus höheren Immobilienpreisen und gestiegenen Finanzierungskosten. Für Kaufinteressenten bedeutet dies eine spürbar höhere monatliche Belastung beim Erwerb von Wohneigentum.
Für die Analyse betrachtete eXp Germany den durchschnittlichen Immobilienpreis, den daraus resultierenden Finanzierungsbedarf bei einem angenommenen Eigenkapitalanteil von 15 %, den durchschnittlichen Baufinanzierungszins sowie die daraus resultierende monatliche Kreditrate. Die Werte wurden anschließend mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum verglichen.
Die Untersuchung zeigt, dass eine durchschnittliche Immobilie in Deutschland aktuell 402.700 € kostet. Das entspricht einem Anstieg von 14,2 % gegenüber dem Vorjahr.
Bei einem angenommenen Eigenkapitalanteil von 15 % müssten Käufer durchschnittlich 60.405 € selbst einbringen. Daraus ergibt sich ein durchschnittlicher Finanzierungsbedarf von 342.295 €. Bei einem aktuellen durchschnittlichen Finanzierungszins von 3,77 % liegt die geschätzte monatliche Kreditrate bei 1.764 €.
Damit ist die monatliche Belastung innerhalb eines Jahres um 16,5 % beziehungsweise um 251 € pro Monat gestiegen. Auf das Jahr gerechnet entspricht dies zusätzlichen Finanzierungskosten von mehr als 3.000 €.
Mark Ritter, Geschäftsführer von eXp Germany, kommentiert: „Die finanzielle Belastung für Immobilienkäufer hat im vergangenen Jahr zweifellos zugenommen. Käufer sehen sich aktuell mit zwei Entwicklungen gleichzeitig konfrontiert: höheren Immobilienpreisen und gestiegenen Finanzierungskosten.
Das bedeutet allerdings nicht, dass die Nachfrage verschwindet. Vielmehr treffen Käufer ihre Entscheidungen heute bewusster und kalkulieren genauer. Wer sich langfristig an eine deutlich höhere monatliche Finanzierungsrate bindet, achtet stärker auf ein angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis und ist weniger bereit, bei einer Immobilie Kompromisse einzugehen oder einen überhöhten Preis zu akzeptieren.
Für Verkäufer werden deshalb die Grundlagen eines erfolgreichen Verkaufs wichtiger denn je: eine realistische Preispositionierung, eine hochwertige Präsentation der Immobilie und eine professionelle Vermarktung. Gerade in einem Markt mit gestiegenen Finanzierungskosten sind diese Faktoren entscheidend, um ernsthafte und finanzierungsfähige Käufer zu erreichen.“




