17.08.2026 Deutliches Plus bei Bestandsimmobilien bei stabilem Gesamtindex
Die Preise am deutschen Immobilienmarkt bleiben im Juli weitgehend stabil. Der Europace Hauspreisindex (EPX) legt gegenüber dem Vormonat leicht zu. Bewegung zeigt sich vor allem bei bestehenden Ein- und Zweifamilienhäusern, deren Preise im Juli deutlich steigen.
Der Gesamtindex steigt im Juli leicht um 0,19 % auf 222,22 Punkte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht das einem Plus von 1,44 %. Damit setzt sich die insgesamt stabile Entwicklung am deutschen Immobilienmarkt fort.
Bei Eigentumswohnungen zeigt sich weiterhin kaum Bewegung. Die Preise sinken im Juli geringfügig um 0,03 % auf 219,54 Punkte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat liegen sie noch 0,16 % höher. Damit bewegen sich die Wohnungspreise nahezu auf dem Niveau des Vorjahres.
Auch die Preise für neue Ein- und Zweifamilienhäuser bleiben auf hohem Niveau weitgehend stabil. Im Juli gibt der Index um 0,20 % auf 244,07 Punkte nach. Im Jahresvergleich steht weiterhin ein deutliches Plus von 2,34 %.
Eine stärkere Bewegung zeigt sich dagegen bei bestehenden Ein- und Zweifamilienhäusern: Nach der Seitwärtsbewegung im Juni steigen die Preise im Juli um 0,89 % auf 203,04 Punkte. Auch im Jahresvergleich verstärkt sich der Preisauftrieb: Bestandshäuser liegen 1,79 % über dem Vorjahresniveau.
Europace-Vorstand und Co-CEO Stefan Münter kommentiert: „Der Wohneigentumsmarkt hat sich stabilisiert, doch die Erholung dürfte langsamer verlaufen als bislang erwartet. Die schwache gesamtwirtschaftliche Dynamik und fehlende Einkommensimpulse bremsen den Wechsel vom Miet- in den Eigentumsmarkt; Käufer und Verkäufer werden deshalb länger brauchen, um bei ihren Preisvorstellungen zusammenzufinden. Auffällig ist im Juli vor allem die Entwicklung bei bestehenden Ein- und Zweifamilienhäusern. Ein Plus von 0,89 Prozent in einem Monat ist deutlich – um von einem neuen Trend zu sprechen, ist es aber zu früh. Ein Teil dürfte saisonal bedingt sein. Gleichzeitig beobachten wir schon seit Jahresbeginn, dass Bestandshäuser gegenüber Eigentumswohnungen aufholen. Das könnte darauf hindeuten, dass Käufer bei höheren Finanzierungskosten stärker auf das Verhältnis von Preis und Wohnfläche schauen und das Haus im Umland wieder attraktiver wird. Ob daraus eine nachhaltige Verschiebung entsteht, werden die kommenden Monate zeigen.“
Angebotspreise: Häuser ziehen an, Wohnungen geben nach – Mietmarkt bleibt angespannt
Auch die Angebotspreise zeigen ein zwiegespaltenes Bild des Marktes. Während die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser im Juli wieder anstiegen, gaben Eigentumswohnungen abermals leicht nach. Am Mietmarkt bleibt die Lage weiter angespannt, die Mieten legten im Juli wieder deutlich zu. Dies zeigt die aktuelle Analyse der VALUE AG.
Häuser: Der Median der Angebotspreise für Ein- und Zweifamilienhäuser liegt bundesweit bei 2.662 Euro je Quadratmeter, ein Plus von 0,18 % gegenüber dem Vormonat. Seit April zieht das Segment in jedem Monat an; im Vorjahresvergleich stehen +2,4 %.
Eigentumswohnungen: Mit 3.564 Euro je Quadratmeter geben Wohnungen um 0,22 % gegenüber Juni nach – nach einem Rückgang von 0,33 % im Vormonat. Die Jahresrate hat sich damit auf +1,3 % abgeflacht; zu Jahresbeginn lag sie noch bei rund fünf Prozent. Von den drei betrachteten Segmenten ist die Wohnung das einzige mit negativer Monatsentwicklung.
Mieten: Die Angebotsmieten steigen um 0,51 Prozent auf 9,78 Euro je Quadratmeter kalt. Im Vorjahresvergleich sind es +3,7 % – deutlich mehr als in beiden Kaufsegmenten.
„Angebots- und Transaktionsseite laufen im Juli im Gleichklang, beide Messpunkte weisen auf die Differenzierung von Eigenheimen und Wohnungen hin", erklärt Sebastian Hein, Director bei der VALUE AG. „Unklar bleibt die genaue Ursache", führt Hein fort. „Im Wohnungssegment ist die Selbstnutzernachfrage nach wie vor robust – selbstnutzerfähige Wohnungen liegen 2,5 Prozent über dem Vorjahr – das Anlagesegment stagniert hingegen. Die starke Mietentwicklung stützt diese Entwicklung."
Der Gesamtindex steigt im Juli leicht um 0,19 % auf 222,22 Punkte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht das einem Plus von 1,44 %. Damit setzt sich die insgesamt stabile Entwicklung am deutschen Immobilienmarkt fort.
Bei Eigentumswohnungen zeigt sich weiterhin kaum Bewegung. Die Preise sinken im Juli geringfügig um 0,03 % auf 219,54 Punkte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat liegen sie noch 0,16 % höher. Damit bewegen sich die Wohnungspreise nahezu auf dem Niveau des Vorjahres.
Auch die Preise für neue Ein- und Zweifamilienhäuser bleiben auf hohem Niveau weitgehend stabil. Im Juli gibt der Index um 0,20 % auf 244,07 Punkte nach. Im Jahresvergleich steht weiterhin ein deutliches Plus von 2,34 %.
Eine stärkere Bewegung zeigt sich dagegen bei bestehenden Ein- und Zweifamilienhäusern: Nach der Seitwärtsbewegung im Juni steigen die Preise im Juli um 0,89 % auf 203,04 Punkte. Auch im Jahresvergleich verstärkt sich der Preisauftrieb: Bestandshäuser liegen 1,79 % über dem Vorjahresniveau.
Europace-Vorstand und Co-CEO Stefan Münter kommentiert: „Der Wohneigentumsmarkt hat sich stabilisiert, doch die Erholung dürfte langsamer verlaufen als bislang erwartet. Die schwache gesamtwirtschaftliche Dynamik und fehlende Einkommensimpulse bremsen den Wechsel vom Miet- in den Eigentumsmarkt; Käufer und Verkäufer werden deshalb länger brauchen, um bei ihren Preisvorstellungen zusammenzufinden. Auffällig ist im Juli vor allem die Entwicklung bei bestehenden Ein- und Zweifamilienhäusern. Ein Plus von 0,89 Prozent in einem Monat ist deutlich – um von einem neuen Trend zu sprechen, ist es aber zu früh. Ein Teil dürfte saisonal bedingt sein. Gleichzeitig beobachten wir schon seit Jahresbeginn, dass Bestandshäuser gegenüber Eigentumswohnungen aufholen. Das könnte darauf hindeuten, dass Käufer bei höheren Finanzierungskosten stärker auf das Verhältnis von Preis und Wohnfläche schauen und das Haus im Umland wieder attraktiver wird. Ob daraus eine nachhaltige Verschiebung entsteht, werden die kommenden Monate zeigen.“
Angebotspreise: Häuser ziehen an, Wohnungen geben nach – Mietmarkt bleibt angespannt
Auch die Angebotspreise zeigen ein zwiegespaltenes Bild des Marktes. Während die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser im Juli wieder anstiegen, gaben Eigentumswohnungen abermals leicht nach. Am Mietmarkt bleibt die Lage weiter angespannt, die Mieten legten im Juli wieder deutlich zu. Dies zeigt die aktuelle Analyse der VALUE AG.
Häuser: Der Median der Angebotspreise für Ein- und Zweifamilienhäuser liegt bundesweit bei 2.662 Euro je Quadratmeter, ein Plus von 0,18 % gegenüber dem Vormonat. Seit April zieht das Segment in jedem Monat an; im Vorjahresvergleich stehen +2,4 %.
Eigentumswohnungen: Mit 3.564 Euro je Quadratmeter geben Wohnungen um 0,22 % gegenüber Juni nach – nach einem Rückgang von 0,33 % im Vormonat. Die Jahresrate hat sich damit auf +1,3 % abgeflacht; zu Jahresbeginn lag sie noch bei rund fünf Prozent. Von den drei betrachteten Segmenten ist die Wohnung das einzige mit negativer Monatsentwicklung.
Mieten: Die Angebotsmieten steigen um 0,51 Prozent auf 9,78 Euro je Quadratmeter kalt. Im Vorjahresvergleich sind es +3,7 % – deutlich mehr als in beiden Kaufsegmenten.
„Angebots- und Transaktionsseite laufen im Juli im Gleichklang, beide Messpunkte weisen auf die Differenzierung von Eigenheimen und Wohnungen hin", erklärt Sebastian Hein, Director bei der VALUE AG. „Unklar bleibt die genaue Ursache", führt Hein fort. „Im Wohnungssegment ist die Selbstnutzernachfrage nach wie vor robust – selbstnutzerfähige Wohnungen liegen 2,5 Prozent über dem Vorjahr – das Anlagesegment stagniert hingegen. Die starke Mietentwicklung stützt diese Entwicklung."




