13.08.2026 Gewerbeobjekte: Warum Verkaufswelle notleidender Kredite ausbleibt
Die Risiken im deutschen Gewerbeimmobilienmarkt nehmen zu: Notleidende Kredite steigen, Bewertungen geraten unter Druck, anstehende Fälligkeiten und erschwerte Refinanzierungen engen den Handlungsspielraum vieler Marktteilnehmer ein. Dennoch bleibt die erwartete Marktbereinigung bislang aus. „Viele Kreditgeber setzen noch auf Verlängerungen und Restrukturierungen. Mit zunehmenden Fälligkeiten, wachsender regulatorischer Prüfung und steigendem Refinanzierungsdruck dürfte jedoch die Bereitschaft steigen, Verluste zu realisieren“, sagt Rita Marie Roland, Partnerin und Head of Financial Services Real Estate Transactions bei KPMG in Deutschland.
Der aktuelle KPMG Non-Performing-Loan Market Monitor zeigt eine wachsende Diskrepanz zwischen Belastung und Marktaktivität. Während der Druck auf Gewerbeimmobilienfinanzierungen zunimmt, bleibt die Zahl größerer Transaktionen mit notleidenden Gewerbeimmobilienkrediten begrenzt. Das erschwert die Preisfindung, verzögert Marktanpassungen und erhöht die Unsicherheit für Banken, Investoren, Kreditnehmer und den Immobilienmarkt insgesamt.
Zentrale Datenpunkte aus dem aktuellen KPMG Non-Performing-Loan Market Monitor:
• Das Volumen notleidender Kredite in Deutschland ist auf 50,1 Milliarden Euro gestiegen und lag im ersten Quartal 2026 um 11,8 Prozent über dem Vorjahreswert.
• Der aktuelle NPL-Zyklus konzentriert sich vor allem auf Gewerbeimmobilien und wird als sektorspezifisch, nicht als systemische Entwicklung bewertet.
• Rund 36,5 Prozent der deutschen NPL-Bestände entfallen auf Gewerbeimmobilien. Gleichzeitig befinden sich 31,4 Prozent aller europäischen CRE-NPLs in Deutschland.
• Sinkende Bewertungen, Verstöße gegen Kreditauflagen und erschwerte Refinanzierungen erhöhen den Handlungsdruck bei Kreditnehmern und Finanzierern.
• Trotz zunehmender Belastungen bleibt die Zahl größerer CRE-NPL-Transaktionen gering. Dadurch bleiben Preisfindung und Markttransparenz eingeschränkt.
Der aktuelle KPMG Non-Performing-Loan Market Monitor zeigt eine wachsende Diskrepanz zwischen Belastung und Marktaktivität. Während der Druck auf Gewerbeimmobilienfinanzierungen zunimmt, bleibt die Zahl größerer Transaktionen mit notleidenden Gewerbeimmobilienkrediten begrenzt. Das erschwert die Preisfindung, verzögert Marktanpassungen und erhöht die Unsicherheit für Banken, Investoren, Kreditnehmer und den Immobilienmarkt insgesamt.
Zentrale Datenpunkte aus dem aktuellen KPMG Non-Performing-Loan Market Monitor:
• Das Volumen notleidender Kredite in Deutschland ist auf 50,1 Milliarden Euro gestiegen und lag im ersten Quartal 2026 um 11,8 Prozent über dem Vorjahreswert.
• Der aktuelle NPL-Zyklus konzentriert sich vor allem auf Gewerbeimmobilien und wird als sektorspezifisch, nicht als systemische Entwicklung bewertet.
• Rund 36,5 Prozent der deutschen NPL-Bestände entfallen auf Gewerbeimmobilien. Gleichzeitig befinden sich 31,4 Prozent aller europäischen CRE-NPLs in Deutschland.
• Sinkende Bewertungen, Verstöße gegen Kreditauflagen und erschwerte Refinanzierungen erhöhen den Handlungsdruck bei Kreditnehmern und Finanzierern.
• Trotz zunehmender Belastungen bleibt die Zahl größerer CRE-NPL-Transaktionen gering. Dadurch bleiben Preisfindung und Markttransparenz eingeschränkt.




