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13.08.2026 Besser als erwartet: DEMIRE hebt Prognose an

Die DEMIRE Deutsche Mittelstand Real Estate AG hat sich im ersten Halbjahr 2026 besser entwickelt als erwartet und erhöht daher ihre Prognose für das Gesamtjahr. Trotz erwartungsgemäß rückläufiger Mieterträge infolge der fortgesetzten Immobilienverkäufe erzielte das Unternehmen positive FFO I von EUR 2,0 Mio. und ein EBIT von EUR 8,0 Mio. Für 2026 erwartet der Vorstand nun Mieterträge von EUR 42,5 bis 44,5 Mio. sowie FFO I von EUR 0,5 bis 2,5 Mio.

Positive operative Entwicklung trotz reduzierter Portfoliobasis

Die Mieterträge verringern sich aufgrund von Objektverkäufen um rund 17,1 Prozent auf EUR 23,0 Mio. (H1 2025: EUR 27,8 Mio.). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) steigt im gleichen Zeitraum auf EUR 8,0 Mio. (H1 2025: EUR -24,9 Mio.). Im Vorjahr hatten Sondereffekte aus Abschreibungen von Darlehen, die an Limes-Gesellschaften ausgereicht wurden, und Bewertungsverlust einen negativen Einfluss auf das EBIT.

Die FFO I nach Steuern und vor Minderheiten und Zinsen auf Gesellschafterdarlehen betragen EUR 2,0 Mio. (H1 2025: EUR 5,0 Mio.).

WALT verbessert sich trotz höherer Leerstandsquote

Der Marktwert des DEMIRE-Portfolios sank auf rund EUR 670,8 Mio. (31.12.2025: EUR 688,3 Mio.). Im Wesentlichen führten der Verkauf der Immobilie in Flensburg und der Teilverkauf in Bonn (Wohnhaus) zu einem Rückgang des Portfoliowertes. Somit verringerte sich der Net Asset Value (NAV, unverwässert) im Berichtszeitraum um EUR 0,19 auf EUR 1,40 je Aktie (31.12.2025: EUR 1,59).

Die Vermietungsleistung erreicht 18.300 m² (H1 2025: 40.460 m²). Die EPRA-Leerstandsquote steigt auf 21,5 Prozent (31.12.2025: 16,4 Prozent). Die durchschnittliche Restlaufzeit der Mietverträge (WALT) des gesamten Portfolios erhöht sich nach Mietvertragsabschlüssen auf 5,0 Jahren (31.12.2025: 4,7 Jahre).

„Die besser als erwartete Entwicklung im ersten Halbjahr zeigt, dass DEMIRE die Portfoliotransformation auch in einem anspruchsvollen Marktumfeld konsequent umsetzt. Im zweiten Halbjahr richten wir unseren Fokus klar auf die Vermietungsleistung und die operative Stabilisierung des Portfolios. Auf Basis der erreichten Ergebnisse und unserer aktuellen Einschätzung des weiteren Geschäftsverlaufs heben wir die Prognose für 2026 an“, erklärt Dr. Dirk Rüffel, CEO der DEMIRE.

Sinkende Fremdkapitalkosten durch frühzeitige Refinanzierungsmaßnahmen
Die durchschnittlichen nominalen Fremdkapitalkosten sanken im Berichtszeitraum leicht auf 4,74 Prozent pro Jahr (31.12.2025: 4,83 %). Der Nettoverschuldungsgrad (Net-LTV) lag bei 42,4 Prozent und damit leicht oberhalb des Jahresendwertes von 2025 (41,8 Prozent). Die liquiden Mittel sanken zum Stichtag auf EUR 44,4 Mio. (31.12.2025: EUR 54,2 Mio.).

„Unsere vorausschauende Finanzierungsstrategie zahlt sich aus: Durch frühzeitige Refinanzierungsmaßnahmen konnten wir die durchschnittlichen Fremdkapitalkosten weiter senken und gleichzeitig unsere Finanzierungsstruktur nachhaltig stärken. Die aktuell in Umsetzung befindlichen Immobilienverkäufe werden zusätzliche Liquidität generieren und zur Reduzierung der Verschuldung beitragen“, erläutert Tim Brückner, CFO der DEMIRE.

Prognose für das Jahr 2026 angehoben

Auf Basis der besser als erwarteten Entwicklung im ersten Halbjahr 2026 und der aktuellen Einschätzung des weiteren Geschäftsverlaufs hebt der Vorstand die Prognose für das Geschäftsjahr 2026 an. Erwartet werden nun Mieterträge von EUR 42,5 bis 44,5 Mio. gegenüber zuvor EUR 41,5 bis 43,5 Mio. sowie FFO I nach Steuern, vor Minderheiten und Zinsen auf Gesellschafterdarlehen von EUR 0,5 bis 2,5 Mio. gegenüber zuvor EUR -1,0 bis 1,0 Mio. Im Geschäftsjahr 2025 lagen die Mieterträge bei EUR 53,5 Mio. und die FFO I bei EUR 10,1 Mio.


























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