12.08.2026 Berliner Bürovermietung: Rekord-Flächenumsatz im 2. Quartal
Der Berliner Bürovermietungsmarkt hat nach Auswertungen von Cushman & Wakefield im ersten Halbjahr 2026 einen Flächenumsatz von 380.400 m² erreicht. Das entspricht einem deutlichen Anstieg um rund 52 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum (H1 2025: 250.000 m²). Damit liegt Berlin im Vergleich der deutschen Top-Büromärkte mit deutlichem Abstand an der Spitze, vor München mit rund 329.000 m² in den ersten sechs Monaten des Jahres.
Besonders dynamisch entwickelte sich das zweite Quartal: Mit einem Flächenumsatz von 229.000 m² wurde in Berlin sogar der bisherige Allzeitrekord aus dem Jahr 2017 (220.000 m²) übertroffen.
Mit einem Flächenumsatzanteil von 27 % belegt die Informations- und Kommunikationsbranche Platz eins im Branchenranking und markiert zugleich ihren höchsten Anteil seit den 2010er-Jahren. Maßgeblich dazu beigetragen hat unter anderem der Abschluss von JetBrains über 19.000 m² im Projekt Hainwerk. Hinzu kamen vier Abschlüsse derselben Branche in der Größenklasse zwischen 5.000 m² und 10.000 m².
Auch die Spitzenmiete zieht nach längerer Seitwärtsbewegung wieder an. Mit 47,00 Euro/m²/Monat lag sie Ende Juni 2026 um 4 Prozent über dem Vorquartal und zugleich 4 Prozent über dem Vorjahreswert. Bis zum Jahresende 2026 ist ein weiterer Anstieg auf rund 50,00 Euro/m²/Monat möglich.
Dazu der Kommentar von Dominic Rausch, Head of Office Agency Berlin und Regional Manager East bei Cushman & Wakefield: „Die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Büroflächen ist im Berliner Markt weiterhin sehr robust. Das starke Ergebnis im ersten Halbjahr zeigt diese Dynamik klar, ist zugleich aber auch darauf zurückzuführen, dass sich die Prozesse bei vielen größeren Abschlüssen über einen längeren Zeitraum gezogen haben und nun gebündelt zum Abschluss gekommen sind. Für das Gesamtjahr 2026 erwarten wir deshalb ein besseres Ergebnis als im Vorjahr. Für 2027 dürfte das Marktumfeld dagegen wieder herausfordernder werden, auch weil ein Teil der aktuellen Dynamik bereits in diesem Jahr realisiert wurde und die Nachfrage auf Nutzerseite 2027 voraussichtlich weniger breit getragen sein wird.“
Das Fertigstellungsvolumen belief sich im ersten Halbjahr 2026 auf lediglich 55.800 m² Bürofläche und markierte damit den niedrigsten Wert der vergangenen zehn Jahre. „Spekulative Baustarts sind zur Ausnahme geworden. Nach einem Zwischenhoch 2027 mit Fertigstellungsvolumina von über 400.000 m² werden sich die Fertigstellungszahlen ab 2028 voraussichtlich für längere Zeit auf einem niedrigeren Niveau einpendeln“, so Dominic Rausch.
Besonders dynamisch entwickelte sich das zweite Quartal: Mit einem Flächenumsatz von 229.000 m² wurde in Berlin sogar der bisherige Allzeitrekord aus dem Jahr 2017 (220.000 m²) übertroffen.
Mit einem Flächenumsatzanteil von 27 % belegt die Informations- und Kommunikationsbranche Platz eins im Branchenranking und markiert zugleich ihren höchsten Anteil seit den 2010er-Jahren. Maßgeblich dazu beigetragen hat unter anderem der Abschluss von JetBrains über 19.000 m² im Projekt Hainwerk. Hinzu kamen vier Abschlüsse derselben Branche in der Größenklasse zwischen 5.000 m² und 10.000 m².
Auch die Spitzenmiete zieht nach längerer Seitwärtsbewegung wieder an. Mit 47,00 Euro/m²/Monat lag sie Ende Juni 2026 um 4 Prozent über dem Vorquartal und zugleich 4 Prozent über dem Vorjahreswert. Bis zum Jahresende 2026 ist ein weiterer Anstieg auf rund 50,00 Euro/m²/Monat möglich.
Dazu der Kommentar von Dominic Rausch, Head of Office Agency Berlin und Regional Manager East bei Cushman & Wakefield: „Die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Büroflächen ist im Berliner Markt weiterhin sehr robust. Das starke Ergebnis im ersten Halbjahr zeigt diese Dynamik klar, ist zugleich aber auch darauf zurückzuführen, dass sich die Prozesse bei vielen größeren Abschlüssen über einen längeren Zeitraum gezogen haben und nun gebündelt zum Abschluss gekommen sind. Für das Gesamtjahr 2026 erwarten wir deshalb ein besseres Ergebnis als im Vorjahr. Für 2027 dürfte das Marktumfeld dagegen wieder herausfordernder werden, auch weil ein Teil der aktuellen Dynamik bereits in diesem Jahr realisiert wurde und die Nachfrage auf Nutzerseite 2027 voraussichtlich weniger breit getragen sein wird.“
Das Fertigstellungsvolumen belief sich im ersten Halbjahr 2026 auf lediglich 55.800 m² Bürofläche und markierte damit den niedrigsten Wert der vergangenen zehn Jahre. „Spekulative Baustarts sind zur Ausnahme geworden. Nach einem Zwischenhoch 2027 mit Fertigstellungsvolumina von über 400.000 m² werden sich die Fertigstellungszahlen ab 2028 voraussichtlich für längere Zeit auf einem niedrigeren Niveau einpendeln“, so Dominic Rausch.




