05.08.2026 WOLFF & MÜLLER und DIRINGER & SCHEIDEL realisieren CENTRAL
WOLFF & MÜLLER und DIRINGER & SCHEIDEL wurden vom weltweit tätigen Immobilien-Investment-Manager Hines mit dem Bau der Immobilie CENTRAL in der Eberhardstraße 1 bis 5 in Stuttgart beauftragt. Als Arbeitsgemeinschaft ersetzen die beiden Unternehmen das Schwabenzentrum aus den 1980er Jahren durch einen neuen Gebäudekomplex. Auf den erhaltenen Untergeschossen entsteht ein Neubau mit sechs oberirdischen Geschossen rund um einen Innenhof.
Das CENTRAL bietet künftig rund 16.000 Quadratmeter Bruttogrundfläche. Die Obergeschosse 1 bis 4 und das Dachgeschoss hat Hines vollständig an das Prüfungs- und Beratungsunternehmen Deloitte vermietet. Im Erdgeschoss entstehen Gastronomie, Einzelhandelsflächen und die Lobby des Büromieters. Das 1. Untergeschoss ist für Einzelhandel vorgesehen, das 2. Untergeschoss für Parken und Technik. Prägend für das Gebäude sind zudem mehrere Zugänge zur U-Bahn-Station Rathaus, die entlang und durch das Gebäude führen.
Starke Partnerschaft
„Durch die vorhandene Kundenbeziehung von DIRINGER & SCHEIDEL zu Hines und die Lage des Projektes in der Landeshauptstadt war für uns klar, dass wir einen starken Partner aus der Region benötigen. Mit WOLFF & MÜLLER konnten wir das Projekt in einer tollen Teamleistung akquirieren“, erklärt Bernhard Bauer, Geschäftsführer der DIRINGER & SCHEIDEL Bauunternehmung Mannheim. „Die Zusammenarbeit beider Unternehmen ist von großer Wertschätzung geprägt und ermöglicht uns die Nutzung zahlreicher Synergien.“
Schlüsselfertigbau innerhalb von zwei Jahren
Die Arbeitsgemeinschaft übernimmt die schlüsselfertige Erstellung des Gebäudekomplexes einschließlich der Ausführungsplanung. Innerhalb der ARGE verantwortet WOLFF & MÜLLER den Rohbau, den Ausbau und die Gebäudehülle, DIRINGER & SCHEIDEL die technische Gebäudeausstattung und die Elektrotechnik. Die ARGE hat das Baufeld Mitte Juni 2026 übernommen. Die Obergeschosse des Schwabenzentrum-Bestands wurden bereits zuvor abgebrochen. Ab Oktober 2027 will das Projektteam die Flächen schrittweise an die künftigen Mieter übergeben, die sie anschließend nutzerspezifisch ausbauen. Die Gesamtübergabe des Gebäudes ist für Ende Mai 2028 geplant.
Bauen im Bestand als größte Herausforderung
„Die größte Herausforderung bei diesem Projekt ist das Bauen im Bestand: Wir ertüchtigen die Rohbaukonstruktion der beiden Untergeschosse und erweitern sie mit zusätzlichen Stützen und neuen Deckenfeldern. So kann sie die statischen Lasten des Neubaus tragen“, sagt Stephan Drews, Niederlassungsleiter Stuttgart bei der WOLFF & MÜLLER Hoch- und Industriebau GmbH & Co. KG. Anspruchsvoll ist auch die Anbindung an die nahe U-Bahn-Station: Deren Ausgang und Fluchtwege verlaufen über das Baufeld und müssen im Bauablauf zweimal umgelegt werden. Eine weitere Besonderheit ist der Wiedereinbau der Natursteinfassade des früheren Bestandsgebäudes im 1. Untergeschoss. Das Erdgeschoss erhält eine neue Natursteinfassade, die Obergeschosse eine Pfosten-Riegel-Fassade aus Aluminium mit weit auskragenden Fassadenschwertern. Teile der Fassade werden zudem begrünt.
Komplexe Baulogistik und hohe Anforderungen an Nachhaltigkeit
Wegen der Innenstadtlage an der stark befahrenen Hauptstätter Straße und in direkter Nachbarschaft zum Kaufhaus Breuninger ist auch die Baulogistik sehr anspruchsvoll. Hinzu kommen hohe Anforderungen an Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Gesundheit. Der Bauherr strebt für das CENTRAL Zertifizierungen nach DGNB Platin, WiredScore und SmartScore an. Außerdem soll die Immobilie die technischen Bewertungskriterien der EU-Taxonomie für das Umweltziel 1 „Klimaschutz“ erfüllen. Zum Einsatz kommen Bauprodukte, die den Anforderungen eines allergikerfreundlichen Gebäudekonzepts nach AFBA entsprechen.
BIM und Lean unterstützen den Bau
Um die komplexen Anforderungen zu erfüllen, realisiert das Projektteam das CENTRAL digital mit Building Information Management (BIM). „Wir setzen die zentralen Anwendungsfälle dieser Methode um – von der Kollisionsprüfung der einzelnen Gewerke über die Mengen- und Massenermittlung bis zur Bauablaufplanung und Visualisierung“, sagt Drews. Mithilfe sogenannter Punktwolken erstellt das Team außerdem As-Built-Modelle des Bauwerks, also exakte digitale Abbilder des Rohbaus, der technischen Gebäudeausstattung und der fertiggestellten Immobilie. Diese Modelle ermöglichen einen präzisen Soll-Ist-Vergleich und bilden eine wichtige Grundlage für den späteren Gebäudebetrieb. Die Abläufe auf der Baustelle koordiniert das Projektteam mit der Taktplanung und Taktsteuerung, einer Methode aus dem Lean Management.
WOLFF & MÜLLER verfügt über umfangreiche Erfahrung mit anspruchsvollen Bauvorhaben und innerstädtischen Projekten in Stuttgart. Zu den jüngsten Referenzen zählt das Büro-, Geschäfts- und Wohnhaus TWO.ONE in der Theodor-Heuss-Straße 21. Derzeit realisiert das Unternehmen an der Ecke König-/Schulstraße das Büro- und Geschäftshaus PATIO und revitalisiert im Schlossgartenquartier das Gebäude Königstraße 1c.
Das CENTRAL bietet künftig rund 16.000 Quadratmeter Bruttogrundfläche. Die Obergeschosse 1 bis 4 und das Dachgeschoss hat Hines vollständig an das Prüfungs- und Beratungsunternehmen Deloitte vermietet. Im Erdgeschoss entstehen Gastronomie, Einzelhandelsflächen und die Lobby des Büromieters. Das 1. Untergeschoss ist für Einzelhandel vorgesehen, das 2. Untergeschoss für Parken und Technik. Prägend für das Gebäude sind zudem mehrere Zugänge zur U-Bahn-Station Rathaus, die entlang und durch das Gebäude führen.
Starke Partnerschaft
„Durch die vorhandene Kundenbeziehung von DIRINGER & SCHEIDEL zu Hines und die Lage des Projektes in der Landeshauptstadt war für uns klar, dass wir einen starken Partner aus der Region benötigen. Mit WOLFF & MÜLLER konnten wir das Projekt in einer tollen Teamleistung akquirieren“, erklärt Bernhard Bauer, Geschäftsführer der DIRINGER & SCHEIDEL Bauunternehmung Mannheim. „Die Zusammenarbeit beider Unternehmen ist von großer Wertschätzung geprägt und ermöglicht uns die Nutzung zahlreicher Synergien.“
Schlüsselfertigbau innerhalb von zwei Jahren
Die Arbeitsgemeinschaft übernimmt die schlüsselfertige Erstellung des Gebäudekomplexes einschließlich der Ausführungsplanung. Innerhalb der ARGE verantwortet WOLFF & MÜLLER den Rohbau, den Ausbau und die Gebäudehülle, DIRINGER & SCHEIDEL die technische Gebäudeausstattung und die Elektrotechnik. Die ARGE hat das Baufeld Mitte Juni 2026 übernommen. Die Obergeschosse des Schwabenzentrum-Bestands wurden bereits zuvor abgebrochen. Ab Oktober 2027 will das Projektteam die Flächen schrittweise an die künftigen Mieter übergeben, die sie anschließend nutzerspezifisch ausbauen. Die Gesamtübergabe des Gebäudes ist für Ende Mai 2028 geplant.
Bauen im Bestand als größte Herausforderung
„Die größte Herausforderung bei diesem Projekt ist das Bauen im Bestand: Wir ertüchtigen die Rohbaukonstruktion der beiden Untergeschosse und erweitern sie mit zusätzlichen Stützen und neuen Deckenfeldern. So kann sie die statischen Lasten des Neubaus tragen“, sagt Stephan Drews, Niederlassungsleiter Stuttgart bei der WOLFF & MÜLLER Hoch- und Industriebau GmbH & Co. KG. Anspruchsvoll ist auch die Anbindung an die nahe U-Bahn-Station: Deren Ausgang und Fluchtwege verlaufen über das Baufeld und müssen im Bauablauf zweimal umgelegt werden. Eine weitere Besonderheit ist der Wiedereinbau der Natursteinfassade des früheren Bestandsgebäudes im 1. Untergeschoss. Das Erdgeschoss erhält eine neue Natursteinfassade, die Obergeschosse eine Pfosten-Riegel-Fassade aus Aluminium mit weit auskragenden Fassadenschwertern. Teile der Fassade werden zudem begrünt.
Komplexe Baulogistik und hohe Anforderungen an Nachhaltigkeit
Wegen der Innenstadtlage an der stark befahrenen Hauptstätter Straße und in direkter Nachbarschaft zum Kaufhaus Breuninger ist auch die Baulogistik sehr anspruchsvoll. Hinzu kommen hohe Anforderungen an Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Gesundheit. Der Bauherr strebt für das CENTRAL Zertifizierungen nach DGNB Platin, WiredScore und SmartScore an. Außerdem soll die Immobilie die technischen Bewertungskriterien der EU-Taxonomie für das Umweltziel 1 „Klimaschutz“ erfüllen. Zum Einsatz kommen Bauprodukte, die den Anforderungen eines allergikerfreundlichen Gebäudekonzepts nach AFBA entsprechen.
BIM und Lean unterstützen den Bau
Um die komplexen Anforderungen zu erfüllen, realisiert das Projektteam das CENTRAL digital mit Building Information Management (BIM). „Wir setzen die zentralen Anwendungsfälle dieser Methode um – von der Kollisionsprüfung der einzelnen Gewerke über die Mengen- und Massenermittlung bis zur Bauablaufplanung und Visualisierung“, sagt Drews. Mithilfe sogenannter Punktwolken erstellt das Team außerdem As-Built-Modelle des Bauwerks, also exakte digitale Abbilder des Rohbaus, der technischen Gebäudeausstattung und der fertiggestellten Immobilie. Diese Modelle ermöglichen einen präzisen Soll-Ist-Vergleich und bilden eine wichtige Grundlage für den späteren Gebäudebetrieb. Die Abläufe auf der Baustelle koordiniert das Projektteam mit der Taktplanung und Taktsteuerung, einer Methode aus dem Lean Management.
WOLFF & MÜLLER verfügt über umfangreiche Erfahrung mit anspruchsvollen Bauvorhaben und innerstädtischen Projekten in Stuttgart. Zu den jüngsten Referenzen zählt das Büro-, Geschäfts- und Wohnhaus TWO.ONE in der Theodor-Heuss-Straße 21. Derzeit realisiert das Unternehmen an der Ecke König-/Schulstraße das Büro- und Geschäftshaus PATIO und revitalisiert im Schlossgartenquartier das Gebäude Königstraße 1c.




