05.08.2026 BUWOG sichert Industriedenkmal auf Dachauer MD-Gelände
Die BUWOG Bauträger GmbH beginnt mit der Demontage des historischen Wasserturms und schafft die Grundlage für eine Sanierung. Dafür demontiert eine Spezialfirma den Turm komplett, lagert ihn auf dem Gelände und baut ihn nach Abschluss der Denkmal-Sanierung wieder auf. Die Demontage beginnt am Montag, 10. August 2026 und soll bis Ende des Monats abgeschlossen sein. Sie markiert für viele Bürgerinnen und Bürger ein sichtbares Zeichen der Entwicklung auf dem Gelände.
Der weithin sichtbare Wasserturm, eines der prägenden Wahrzeichen der ehemaligen Papierfabrik, wird in drei große Bauteile zerlegt: den Wasserbehälter mit oberer Laufebene, den oberen Teil der Tragkonstruktion sowie den unteren Teil der Tragkonstruktion. Für den Abbau des Turms lässt die BUWOG einen mobilen 700-Tonnen-Kran aufstellen. Die Demontage erfolgt von der Hofseite des Geländes. Für den Autoverkehr auf der benachbarten Ludwig-Thoma-Straße gibt es keine Einschränkungen.
Während der Sanierung lagert das Unternehmen die Turmteile auf dem Gelände und schützt sie vor Witterungseinflüssen. Für jedes Bauteil entsteht eine eigene Wetterschutzkonstruktion mit Gerüst, Dachkonstruktion und einem feinmaschigen Schutznetz. Diese Konstruktionen schützen die historischen Stahlbauteile vor Niederschlag und gewährleisten gleichzeitig eine gute Durchlüftung.
Der vorübergehende Rückbau ermöglicht eine fachgerechte Restaurierung sämtlicher Bauteile unter optimalen Bedingungen.
Moritz Reinhold, Leiter des Stadtbauamts der Stadt Dachau: „Die Sanierung des Wasserturms ist ein starkes Signal für den verantwortungsvollen Umgang mit dem industriellen Erbe unserer Stadt. Die BUWOG zeigt mit diesem aufwendigen Vorgehen, dass Denkmalschutz und Stadtentwicklung Hand in Hand gehen können.“
Michael Gerstner, Projektleiter für das MD-Gelände bei der BUWOG: „Der Wasserturm ist ein identitätsstiftendes Bauwerk und für viele Dachauerinnen und Dachauer ein vertrauter Orientierungspunkt. Wir freuen uns, dass wir so dieses Industriedenkmal dauerhaft erhalten können. Die Demontage ist deshalb kein Abriss, sondern der notwendige erste Schritt auf dem Weg zu einer umfassenden Sanierung und einem anschließenden Wiederaufbau. Für mich ist das eine besondere Aufgabe, so etwas kommt nicht oft vor.“
Der Wasserturm wurde 1951 als Stahlkonstruktion auf der Filterhalle errichtet. Mit einem Fassungsvermögen von 240 Kubikmeter sicherte er bis 2007 für maximal 20 Minuten die Frischwasserversorgung bei der Papierherstellung. Mit der denkmalgerechten Sanierung bewahrt die BUWOG dauerhaft ein wichtiges Zeugnis der Industriegeschichte Dachaus und integriert die weithin sichtbare Landmarke in die zukünftige Entwicklung des Quartiers. Auf der rund 18 ha großen Grundstücksfläche soll zukünftig ein urbanes Quartier entwickelt werden, welches mit hohen Aufenthaltsqualitäten und vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten punkten kann.
Neben hochwertigem Wohnungsbau sind attraktive Grünflächen geplant, zum Beispiel an der Amper und am Mühlbach. Mit einem Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan wird Mitte 2027 gerechnet.
Der weithin sichtbare Wasserturm, eines der prägenden Wahrzeichen der ehemaligen Papierfabrik, wird in drei große Bauteile zerlegt: den Wasserbehälter mit oberer Laufebene, den oberen Teil der Tragkonstruktion sowie den unteren Teil der Tragkonstruktion. Für den Abbau des Turms lässt die BUWOG einen mobilen 700-Tonnen-Kran aufstellen. Die Demontage erfolgt von der Hofseite des Geländes. Für den Autoverkehr auf der benachbarten Ludwig-Thoma-Straße gibt es keine Einschränkungen.
Während der Sanierung lagert das Unternehmen die Turmteile auf dem Gelände und schützt sie vor Witterungseinflüssen. Für jedes Bauteil entsteht eine eigene Wetterschutzkonstruktion mit Gerüst, Dachkonstruktion und einem feinmaschigen Schutznetz. Diese Konstruktionen schützen die historischen Stahlbauteile vor Niederschlag und gewährleisten gleichzeitig eine gute Durchlüftung.
Der vorübergehende Rückbau ermöglicht eine fachgerechte Restaurierung sämtlicher Bauteile unter optimalen Bedingungen.
Moritz Reinhold, Leiter des Stadtbauamts der Stadt Dachau: „Die Sanierung des Wasserturms ist ein starkes Signal für den verantwortungsvollen Umgang mit dem industriellen Erbe unserer Stadt. Die BUWOG zeigt mit diesem aufwendigen Vorgehen, dass Denkmalschutz und Stadtentwicklung Hand in Hand gehen können.“
Michael Gerstner, Projektleiter für das MD-Gelände bei der BUWOG: „Der Wasserturm ist ein identitätsstiftendes Bauwerk und für viele Dachauerinnen und Dachauer ein vertrauter Orientierungspunkt. Wir freuen uns, dass wir so dieses Industriedenkmal dauerhaft erhalten können. Die Demontage ist deshalb kein Abriss, sondern der notwendige erste Schritt auf dem Weg zu einer umfassenden Sanierung und einem anschließenden Wiederaufbau. Für mich ist das eine besondere Aufgabe, so etwas kommt nicht oft vor.“
Der Wasserturm wurde 1951 als Stahlkonstruktion auf der Filterhalle errichtet. Mit einem Fassungsvermögen von 240 Kubikmeter sicherte er bis 2007 für maximal 20 Minuten die Frischwasserversorgung bei der Papierherstellung. Mit der denkmalgerechten Sanierung bewahrt die BUWOG dauerhaft ein wichtiges Zeugnis der Industriegeschichte Dachaus und integriert die weithin sichtbare Landmarke in die zukünftige Entwicklung des Quartiers. Auf der rund 18 ha großen Grundstücksfläche soll zukünftig ein urbanes Quartier entwickelt werden, welches mit hohen Aufenthaltsqualitäten und vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten punkten kann.
Neben hochwertigem Wohnungsbau sind attraktive Grünflächen geplant, zum Beispiel an der Amper und am Mühlbach. Mit einem Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan wird Mitte 2027 gerechnet.




