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03.08.2026 Cureus und PATRIZIA schließen Transaktion, Deutsche Hypo finanziert

Foto Urheber: Imagineering3d, Christina Tölle
Cureus, ein auf stationäre Pflegeimmobilien spezialisierter Bestandshalter, der für sein eigenes Portfolio neu baut und dieses aktiv managt, beginnt mit dem Neubau einer Seniorenresidenz in Peine. Der Pflegespezialist compassio wird Betreiber an dem neuen Pflege- und Wohnstandort an der Schützenstr. 17 und Kleine Schützenstr. 2 in 31224 Peine (Niedersachsen), das zwischen Hannover und Braunschweig liegt. Die Firma MBN GmbH wird als Generalunternehmen bei diesem Projekt tätig.

Uwe Poganiatz-Heine, Projektleiter der Cureus, stellt das Projekt vor: „Bereits der Rückbau der alten Post an diesem Standort direkt im Herzen der Stadt Peine hat für großes Interesse der Bürgerinnen und Bürger gesorgt. Jetzt können sie miterleben, wie hier etwas Neues entsteht. So werden wir nach Abschluss der Baugrundvorbereitung mit dem Tiefbau für das Gebäude der neuen Seniorenresidenz mit 124 Einzelzimmern für stationäre Pflege und 24 Betreuten Wohnungen starten. Schon bald wird man das Bauwerk dann Etage für Etage wachsen sehen können. Dank unseres vielfach erprobten Systemansatzes ist mit einer Fertigstellung bereits zum Jahresbeginn 2028 zu rechnen. Für den Stadtverkehr und die umliegenden Anwohner sind wir auf größtmögliche Umsicht bedacht, was Einschränkungen, Lärm und Schmutz anbelangt. Dennoch werden kleine Störungen bei einem Projekt dieser Größe und in so zentraler Lage nicht auszuschließen sein, wofür wir bereits heute um Verständnis bitten. Am Ende entsteht aber vor allem ein wertvolles Zuhause für Seniorinnen und Senioren in Peine.“

„Mit dem Startschuss für den Neubau beginnen auch wir die Vorbereitungen für den künftigen Residenzbetrieb in der Seniorenresidenz Peine“, sagt Johannes Knake, Geschäftsführer des Betreibers compassio, und führt fort: „Parallel zur ersten Bauphase gilt es, personell das Starterteam für den neuen Standort zusammenzustellen und gemeinsam direkt den Baufortschritt und die spätere Ausstattung zu begleiten. Insofern können sich Interessierte ab sofort über das compassio Karriereportal unter karriere.compassio.de bewerben.

Auf diese Weise können wir frühzeitig nach der Fertigstellung eröffnen und unseren künftigen Bewohnerinnen und Bewohnern ein Umfeld ganz nach unseren Maßstäben versprechen. Im Fokus steht für uns ein Zuhause zum Wohlfühlen und sicher umsorgt sein, in dem wir sowohl in der Seniorenresidenz als auch in den Betreuten Wohnungen eine professionelle, individuelle Betreuung und Pflege anbieten werden. Interessenten für einen Pflegeplatz oder eine Betreute Wohnung können sich bei uns ab dem Jahreswechsel 2026/27 bereits vormerken lassen.“

An diesem neuen Standort werden rund 100 neue, krisenfeste und moderne Arbeitsplätze in Voll- und Teilzeit in den Bereichen Pflege, Verwaltung, Haustechnik sowie Services entstehen.

Moderne Pflege mit umfangreichem Serviceangebot in der Seniorenresidenz

Die compassio Seniorenresidenz Peine entsteht in L-förmiger Bauweise auf dem rd. 4.625 Quadratmeter großen Grundstück in etablierter Lage im Zentrum Peines und soll künftig ca. 8.800 Quadratmeter Bruttogrundfläche umfassen. Das nachhaltig geplante Objekt entsteht als energetisch optimiertes KfW-Effizienzhaus nach dem Programm KNN-WG55. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach sowie ein Fernwärmeanschluss unterstützen den Gebäudebetrieb ökologisch sinnvoll. Die Flachdachflächen werden extensiv begrünt. Zudem werden die geplanten Grünflächen auf dem Areal der Seniorenresidenz zur Aufwertung des Ortsbildes an die umliegend vorhandenen Grünstrukturen angeschlossen. Teile der Außenanlagen stehen dann in Abstimmung mit der Stadt als öffentliche Grünfläche zur Verfügung.

Die barrierefreie Seniorenresidenz erstreckt sich über fünf Vollgeschosse. Für die künftigen Bewohner werden 124 moderne Pflegeplätze in großzügig gestalteten Einzelzimmern mit eigenem Bad in den vier Obergeschossen zur Verfügung stehen. 30 der Zimmer sind rollstuhlgerecht ausgestattet, einige Zimmer sind als Komfortzimmer großzügiger angelegt und es gibt Tandemzimmer mit getrennten Schlafräumen zur Belegung durch Paare. Jedes Zimmer verfügt neben dem Schwesternruf auch über einen eigenen Telefon-, Fernseh- und Internetanschluss. Die Eigenmöblierung der Zimmer zur Wahrung der Intimsphäre und als privater Rückzugsort ist möglich. Für ein familiäres, soziales Miteinander werden die Zimmer in vier eigenständig organisierte Wohngruppen mit zugehöriger Wohnküche und Aufenthaltsbereich sowie Balkon gegliedert.

Im Erdgeschoss der Seniorenresidenz sind ein hotelähnlicher Empfang mit einladendem Foyer, ein Bewohner-Restaurant mit Küche und Sonnenterrasse und ein Friseur geplant. Ferner wird das Angebot Pflegebäder, ein Kaminzimmer mit Bibliothek, eine Wäscherei für Bewohnerwäsche und einen Verabschiedungsraum umfassen.

Barrierefreies Wohnen im zweiten Bauabschnitt

Im nördlichen Flügel des Gebäudes verteilen sich die 24 barrierefreien Betreuten Wohnungen über das Erdgeschoss sowie die Etagen eins bis drei. Drei der Wohneinheiten sind zusätzlich auf Rollstuhlfahrer ausgerichtet, eine Wohneinheit dient als Ausbildungswohnung. Der Zugang zu den Wohnungen erfolgt separat von der Schützenstraße 2 und ist über einen Aufzug sowie ein Treppenhaus möglich.

Die Ein- bis Dreizimmerwohnungen haben Größen zwischen 28 und 70 Quadratmetern. Sie umfassen jeweils Wohn- und Schlafräume, ein Duschbad, eine Küche, einen Flur, Abstellräumlichkeiten sowie teilweise eine Loggia. Die Mietpreise und Service-Angebote nebst Pauschalen können erst zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden.

Optimale Lage und Erreichbarkeit

Direkt im Stadtzentrum gelegen, ist der Standort zentral. In nur wenigen Gehminuten erreicht man den Bahnhof, den Stadtpark sowie Nahversorgungs-, Sozial- und Kultureinrichtungen als auch Kirchen und Ärzte. Die Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel ist entsprechend sichergestellt, was insgesamt für eine optimale Erreichbarkeit für Bewohner, Besucher und Mitarbeiter sorgt.

Auch die freundlich und seniorengerecht gestalteten Außenanlagen laden alle Bewohner der Seniorenresidenz Peine als Treffpunkt und Ort zur Bewegung und zum Verweilen im Freien ein. Die Parkanlage verfügt künftig über einen Rundweg, einen keinen Naschgarten, eine Wildblumenwiese sowie verschattete Ruhezonen und eine regionale Bepflanzung aus Laub- und Obstgehölzen. Zusätzlich stehen vor dem Gebäude insgesamt 20 Pkw-Stellplätze mit Vorrüstung für Elektromobilität, drei davon behindertengerecht, sowie Fahrradstellplätze zur Verfügung.

Durchdachter Standard sichert Individualität und höchste Bauqualität

Die Seniorenresidenz Peine entsteht entsprechend dem Cureus-Standard der Systempflegeimmobilie. Dieser setzt auf einheitliche, hohe Qualitätsmaßstäbe und orientiert sich unter anderem an den Bedürfnissen der Betreiber mit Fokus auf die Bewohner und das Pflegepersonal. So sind die baulichen Prozesse und alle Objekte von innen nach außen optimiert: Dies betrifft beispielsweise die Größe und Anordnung von Räumen zur Optimierung von Flächen und Laufwegen. Auch die bauseitige Ausstattung ist unter Nutzenaspekten durchdacht: Flure erhalten grundsätzlich Tageslicht, jedes Zimmer verfügt über bodentiefe Fenster und die modernen Bäder und Fensteranordnungen folgen dem immer gleichen standardisierten Systemansatz.

Bei der Architektur und Fassadengestaltung wird dennoch großen Wert auf Individualität und höchste Qualität gelegt, um sich in das jeweilige Projektumfeld optimal einzupassen. Auch nachhaltige Aspekte spielen sowohl im Hinblick auf die langfristige Wirtschaftlichkeit eines Pflegeheims als auch auf seine Auswirkungen auf die Umwelt eine wesentliche Rolle. So wird beispielsweise für alle Objekte der KfW-Standard angestrebt. Die gebündelte Beschaffung, unter anderem von Bodenbelägen oder Aufzugsanlagen, sorgt ferner für Kostensynergien. Langfristige, mehrere Objekte umfassende Wartungsverträge reduzieren zusätzlich die Kosten des späteren Betreibers. Durch die ständige Überprüfung und Optimierung dieses Systemansatzes kann die Erstellung bedarfsgerechter Immobilien garantiert werden.

Pflege braucht Platz

Der Pflegekräftemangel ist im Bewusstsein der Mehrheit angekommen und wird aktiv angegangen, doch die Unterversorgung mit Pflegeheimen ist kaum bekannt. Bis zum Jahr 2040 müssen nach einer Studie von bulwiengesa (hier zu finden) und der aktuellen destatis-Pflegevorausberechnung 2023 bundesweit bis zu 650.000 neue Pflegeplätze gebaut werden, doch das Baugeschehen hinkt hinterher. Cureus ist ständig auf der Suche nach neuen Grundstücken, um dieser Entwicklung mit dem eigenen Systemansatz zur zügigen Erstellung moderner Pflegeinrichtungen entgegenzuwirken. Grundstückskaufangebote können jederzeit an ankauf@cureus.de gesendet werden.





























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