31.07.2026 Gemeinsames Zeichen: Zukunftstag Batteriespeicher in Förderstedt
Mit dem Zukunftstag Batteriespeicher haben Vertreter aus Landespolitik, Energiewirtschaft und Kommune heute gemeinsam die Bedeutung moderner Batteriespeicher für eine nachhaltige und effiziente Energieversorgung in Deutschland hervorgehoben. Im Mittelpunkt stand der Batteriegroßspeicher Förderstedt, mit 300 Megawatt Leistung und mehr als 700 Megawattstunden Speicherkapazität das bislang größte realisierte und finanzierte Batteriespeicherprojekt Deutschlands.
Die Anlage hat inzwischen ihre prägende Gestalt vollständig angenommen: Sämtliche Batteriecontainer und Wechselrichter sind installiert. In den kommenden Wochen beginnt die technische Anbindung des ersten Bauabschnitts mit 100 MW an die Anlagensteuerung sowie dessen technische Inbetriebnahme. Die kommerzielle Inbetriebnahme der Gesamtanlage ist für 2027 vorgesehen.
Mit seiner Leistung kann der Batteriespeicher rechnerisch bis zu 500.000 Haushalte rund zwei Stunden oder 250.000 Haushalte etwa vier Stunden mit Strom versorgen. Die Dimension des Projekts reicht damit weit über die Region hinaus und unterstreicht seine bundesweite Bedeutung.
Der Zukunftstag machte zugleich deutlich, dass der Speicher in Förderstedt Teil einer weitreichenden Entwicklung ist, denn gerade Sachsen-Anhalt wird zunehmend zu einer Schlüsselregion der Energiewende. Der Ausbau von Windenergie, leistungsfähigen Übertragungsnetzen und neuen Speicherprojekten zeigt, wie hier Schritt für Schritt das Energiesystem der Zukunft entsteht.
Prof. Dr. Armin Willingmann, Minister für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt und stellvertretender Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, betonte: „Mit dem Ausbau von Batteriespeichern schaffen wir die notwendige Flexibilität für ein Stromsystem, das immer stärker auf Wind- und Solarenergie basiert. Projekte wie Förderstedt zeigen, wie Speicher in Zukunft maßgeblich dazu beitragen, Strom ins Netz zu speisen, wenn er gebraucht wird. Sie werden aber auch Überschüsse aufnehmen und so dazu beitragen, dass Anlagen weniger zwangsabgeschaltet und unnötige Kosten vermieden werden.“
Riccardo Achilles, 1. Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters der Salzstadt Staßfurt hob die Bedeutung des Projekts für die Region hervor: „Die Energiewende findet vor Ort statt. Der Staßfurter Ortsteil Förderstedt zeigt, wie sich eine Kommune aktiv an der Gestaltung der Energieversorgung von morgen beteiligt. Mein besonderer Dank gilt den Bürgerinnen und Bürgern in Förderstedt und Umgebung für ihre Geduld, ihr Verständnis und ihre konstruktive Begleitung während der Bauphase. Dieses Vertrauen war eine wichtige Grundlage für den bisherigen Projektverlauf.“
Markus Graebig, Bereichsleiter Kundenmanagement des Übertragungsnetzbetreibers 50Hertz unterstrich die Rolle von Batteriespeichern für das Stromsystem: „Wir brauchen Großbatteriespeicher, die im Stromsystem der Zukunft nicht nur Erzeugung und Verbrauch ausbalancieren, sondern auch unverzichtbare Systemdienstleistungen zur Spannungs- und Frequenzhaltung erbringen. Daher begrüßen und ermöglichen wir den Netzanschluss großer Batteriespeicher – allein im vergangenen Jahr hat 50Hertz über 11 GW Reservierungen zugesagt. Klar ist aber auch, dass die derzeitigen Anschlussbegehren den tatsächlichen Bedarf um ein Vielfaches übersteigen und daher eine Priorisierung unerlässlich ist.“
Robert Busch, Präsident des Bundesverbands Neue Energiewirtschaft (BNE) erklärte: „Förderstedt zeigt, dass Batteriespeicher heute nicht mehr nur Zukunftstechnologie sind. Sie erhöhen die Resilienz und entwickeln sich zu einer eigenständigen Infrastruktur des Energiesystems. Damit der weitere Speicherzubau in Deutschland gelingt, braucht es verlässliche politische Rahmenbedingungen, mutige Investitionen der Wirtschaft und eine enge Zusammenarbeit von Projektentwicklern, Netzbetreibern und Kommunen. Förderstedt zeigt, was möglich wird, wenn all diese Partner gemeinsam an einem Strang ziehen.”
ECO STOR Geschäftsführer Georg Gallmetzer ordnete das Projekt in die Entwicklung des gesamten Speichermarktes ein: „Der Zukunftstag Batteriespeicher heißt so, weil Zukunft nichts Abstraktes ist. Sie steht heute bereits sichtbar vor uns und zeigt, was möglich wird, wenn Unternehmen, Partner, Politik und Kommunen gemeinsam Verantwortung übernehmen. Förderstedt ist für uns deshalb weit mehr als ein einzelnes Infrastrukturprojekt. Dieser Batteriespeicher entsteht vollständig mit privatem Kapital aus der Überzeugung heraus, dass Speicher zu einer tragenden Säule unseres zukünftigen Energiesystems werden. Ich wünsche mir, dass dieses Projekt vielen Menschen Mut macht. Es zeigt, dass in Deutschland große Dinge entstehen können, wenn wir gemeinsam anpacken und den Mut haben, Zukunft zu gestalten.“
Höhepunkt des offiziellen Programms war der symbolische Steckeranschluss des Batteriespeichers durch den stellvertretenden Ministerpräsidenten Prof. Dr. Willingmann und Vertreter der Projektpartner. Der symbolische Akt steht für den Übergang des Projekts von der Errichtung in die Phase der technischen Integration und Inbetriebnahme.
Im Anschluss an den offiziellen Festakt öffnete ECO STOR das Gelände für die Öffentlichkeit zur Besichtigung. Bei geführten Rundgängen konnten Bürgerinnen und Bürger den Batteriegroßspeicher aus nächster Nähe erleben und sich mit den Projektverantwortlichen über Baufortschritt, Technik und die Rolle von Batteriespeichern im zukünftigen Energiesystem austauschen.
Georg Gallmetzer dankte dabei ausdrücklich den Menschen in Förderstedt und Umgebung: „Ein Infrastrukturprojekt dieser Größenordnung entsteht nicht allein durch Technik, Finanzierung und Planung. Es braucht auch Vertrauen. Deshalb gilt unser besonderer Dank den Bürgerinnen und Bürgern für ihre Offenheit, ihre Geduld und ihr Verständnis während der Bauphase.“
Der Zukunftstag Batteriespeicher machte deutlich, dass moderne Speicher weit mehr sind als einzelne Bauprojekte. Sie verbinden erneuerbare Energien, Stromnetze und Energiemärkte zu einem Gesamtsystem. Förderstedt setzt damit ein Zeichen dafür wie Politik, Wirtschaft, Netzbetreiber und Kommunen gemeinsam Verantwortung für die Energieversorgung der Zukunft übernehmen.
Die Anlage hat inzwischen ihre prägende Gestalt vollständig angenommen: Sämtliche Batteriecontainer und Wechselrichter sind installiert. In den kommenden Wochen beginnt die technische Anbindung des ersten Bauabschnitts mit 100 MW an die Anlagensteuerung sowie dessen technische Inbetriebnahme. Die kommerzielle Inbetriebnahme der Gesamtanlage ist für 2027 vorgesehen.
Mit seiner Leistung kann der Batteriespeicher rechnerisch bis zu 500.000 Haushalte rund zwei Stunden oder 250.000 Haushalte etwa vier Stunden mit Strom versorgen. Die Dimension des Projekts reicht damit weit über die Region hinaus und unterstreicht seine bundesweite Bedeutung.
Der Zukunftstag machte zugleich deutlich, dass der Speicher in Förderstedt Teil einer weitreichenden Entwicklung ist, denn gerade Sachsen-Anhalt wird zunehmend zu einer Schlüsselregion der Energiewende. Der Ausbau von Windenergie, leistungsfähigen Übertragungsnetzen und neuen Speicherprojekten zeigt, wie hier Schritt für Schritt das Energiesystem der Zukunft entsteht.
Prof. Dr. Armin Willingmann, Minister für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt und stellvertretender Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, betonte: „Mit dem Ausbau von Batteriespeichern schaffen wir die notwendige Flexibilität für ein Stromsystem, das immer stärker auf Wind- und Solarenergie basiert. Projekte wie Förderstedt zeigen, wie Speicher in Zukunft maßgeblich dazu beitragen, Strom ins Netz zu speisen, wenn er gebraucht wird. Sie werden aber auch Überschüsse aufnehmen und so dazu beitragen, dass Anlagen weniger zwangsabgeschaltet und unnötige Kosten vermieden werden.“
Riccardo Achilles, 1. Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters der Salzstadt Staßfurt hob die Bedeutung des Projekts für die Region hervor: „Die Energiewende findet vor Ort statt. Der Staßfurter Ortsteil Förderstedt zeigt, wie sich eine Kommune aktiv an der Gestaltung der Energieversorgung von morgen beteiligt. Mein besonderer Dank gilt den Bürgerinnen und Bürgern in Förderstedt und Umgebung für ihre Geduld, ihr Verständnis und ihre konstruktive Begleitung während der Bauphase. Dieses Vertrauen war eine wichtige Grundlage für den bisherigen Projektverlauf.“
Markus Graebig, Bereichsleiter Kundenmanagement des Übertragungsnetzbetreibers 50Hertz unterstrich die Rolle von Batteriespeichern für das Stromsystem: „Wir brauchen Großbatteriespeicher, die im Stromsystem der Zukunft nicht nur Erzeugung und Verbrauch ausbalancieren, sondern auch unverzichtbare Systemdienstleistungen zur Spannungs- und Frequenzhaltung erbringen. Daher begrüßen und ermöglichen wir den Netzanschluss großer Batteriespeicher – allein im vergangenen Jahr hat 50Hertz über 11 GW Reservierungen zugesagt. Klar ist aber auch, dass die derzeitigen Anschlussbegehren den tatsächlichen Bedarf um ein Vielfaches übersteigen und daher eine Priorisierung unerlässlich ist.“
Robert Busch, Präsident des Bundesverbands Neue Energiewirtschaft (BNE) erklärte: „Förderstedt zeigt, dass Batteriespeicher heute nicht mehr nur Zukunftstechnologie sind. Sie erhöhen die Resilienz und entwickeln sich zu einer eigenständigen Infrastruktur des Energiesystems. Damit der weitere Speicherzubau in Deutschland gelingt, braucht es verlässliche politische Rahmenbedingungen, mutige Investitionen der Wirtschaft und eine enge Zusammenarbeit von Projektentwicklern, Netzbetreibern und Kommunen. Förderstedt zeigt, was möglich wird, wenn all diese Partner gemeinsam an einem Strang ziehen.”
ECO STOR Geschäftsführer Georg Gallmetzer ordnete das Projekt in die Entwicklung des gesamten Speichermarktes ein: „Der Zukunftstag Batteriespeicher heißt so, weil Zukunft nichts Abstraktes ist. Sie steht heute bereits sichtbar vor uns und zeigt, was möglich wird, wenn Unternehmen, Partner, Politik und Kommunen gemeinsam Verantwortung übernehmen. Förderstedt ist für uns deshalb weit mehr als ein einzelnes Infrastrukturprojekt. Dieser Batteriespeicher entsteht vollständig mit privatem Kapital aus der Überzeugung heraus, dass Speicher zu einer tragenden Säule unseres zukünftigen Energiesystems werden. Ich wünsche mir, dass dieses Projekt vielen Menschen Mut macht. Es zeigt, dass in Deutschland große Dinge entstehen können, wenn wir gemeinsam anpacken und den Mut haben, Zukunft zu gestalten.“
Höhepunkt des offiziellen Programms war der symbolische Steckeranschluss des Batteriespeichers durch den stellvertretenden Ministerpräsidenten Prof. Dr. Willingmann und Vertreter der Projektpartner. Der symbolische Akt steht für den Übergang des Projekts von der Errichtung in die Phase der technischen Integration und Inbetriebnahme.
Im Anschluss an den offiziellen Festakt öffnete ECO STOR das Gelände für die Öffentlichkeit zur Besichtigung. Bei geführten Rundgängen konnten Bürgerinnen und Bürger den Batteriegroßspeicher aus nächster Nähe erleben und sich mit den Projektverantwortlichen über Baufortschritt, Technik und die Rolle von Batteriespeichern im zukünftigen Energiesystem austauschen.
Georg Gallmetzer dankte dabei ausdrücklich den Menschen in Förderstedt und Umgebung: „Ein Infrastrukturprojekt dieser Größenordnung entsteht nicht allein durch Technik, Finanzierung und Planung. Es braucht auch Vertrauen. Deshalb gilt unser besonderer Dank den Bürgerinnen und Bürgern für ihre Offenheit, ihre Geduld und ihr Verständnis während der Bauphase.“
Der Zukunftstag Batteriespeicher machte deutlich, dass moderne Speicher weit mehr sind als einzelne Bauprojekte. Sie verbinden erneuerbare Energien, Stromnetze und Energiemärkte zu einem Gesamtsystem. Förderstedt setzt damit ein Zeichen dafür wie Politik, Wirtschaft, Netzbetreiber und Kommunen gemeinsam Verantwortung für die Energieversorgung der Zukunft übernehmen.




