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31.07.2026 IWG Work from Anywhere Index: Berlin ist in den Top 50

Berlin gehört zu den weltweit attraktivsten Städten für eine Workation: Im aktuellen „Work from Anywhere Index“ der International Workplace Group (IWG) erreicht die deutsche Hauptstadt Platz 30 und ist damit die einzige Stadt aus Deutschland unter den Top 50. An der Spitze des Rankings steht Bangkok, gefolgt von Tokio und Barcelona.
Der jährlich veröffentlichte Index bewertet Städte danach, wie gut sie mobiles Arbeiten während einer Reise ermöglichen.

Zu den Kriterien gehören Klima, Internetgeschwindigkeit, Unterkünfte, Verkehrsanbindung, Gastronomie, Kultur sowie die Verfügbarkeit flexibler Arbeitsplätze. Begleitend dazu zeigt eine neue Studie von IWG, dass „Work from Anywhere“-Modelle – ermöglicht durch hybrides Arbeiten und den Zugang zu Arbeitsplätzen weltweit – immer stärker an Bedeutung gewinnen.

Im vierten Jahr seines Bestehens wird der Index erstmals von Bangkok angeführt. In den vergangenen Jahren belegten Barcelona, Budapest und Tokio jeweils den Spitzenplatz.

Die zehn besten Workation-Städte 2026

1. Bangkok
2. Tokio
3. Barcelona
4. Porto
5. Vancouver
6. Budapest
7. Neapel
8. Medellín
9. Lissabon
10. Seoul

Bangkok führt das neue weltweite Ranking an

Bangkok sichert sich in diesem Jahr den ersten Platz vor Tokio und Barcelona. Ausschlaggebend sind die Kombination aus vergleichsweise niedrigen Lebenshaltungskosten, hervorragender internationaler Anbindung und der Attraktivität als bedeutendes Reiseziel. Porto und Vancouver komplettieren die Top 5. Ebenfalls unter den zehn besten Workation-Destinationen finden sich Budapest, Neapel, Medellín, Lissabon und Seoul.

Das Ranking verdeutlicht zugleich, wie vielfältig die bevorzugten Ziele für mobiles Arbeiten inzwischen geworden sind – von asiatischen Metropolen über beliebte europäische Städtereiseziele bis hin zu Fernreisezielen wie Vancouver und Medellín. Erfolgreiche Workation-Destinationen überzeugen heute nicht mehr allein durch ihren Freizeitwert. Gefragt sind vielmehr eine leistungsfähige digitale Infrastruktur, gute Verkehrsanbindung, hochwertige Unterkünfte und flexible Arbeitsmöglichkeiten – kombiniert mit attraktiven Kultur-, Gastronomie- und Freizeitangeboten.

„Work from Anywhere“ wird zum Standard

Eine von IWG, der weltweit größten Plattform für flexibles Arbeiten und Anbieter flexibler Arbeitsplätze, beauftragte Studie zeigt, dass bereits mehr als die Hälfte der Beschäftigten (51 Prozent) bei ihrem Arbeitgeber von einer „Work from Anywhere“-Regelung profitieren kann.

Die Auswirkungen werden überwiegend positiv bewertet: 90 Prozent der Befragten berichten von einer besseren Work-Life-Balance, 80 Prozent von einer höheren Produktivität. Zudem beeinflussen entsprechende Regelungen zunehmend Karriereentscheidungen: Für 80 Prozent macht eine WFA-Option eine neue Stelle attraktiver, 62 Prozent würden für bessere Rahmenbedingungen sogar den Arbeitgeber wechseln.

Auch in Deutschland zeigt sich, dass flexible Arbeitsmodelle zunehmend zu einem entscheidenden Faktor bei der Arbeitgeberwahl werden. Laut der „Home & Office“-Studie von PwC Deutschland sehen fast die Hälfte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Remote-Arbeit als wichtiges Kriterium bei der Wahl eines Arbeitgebers.
Der Index 2026 erscheint vor dem Hintergrund zunehmend etablierter WFA-Modelle. Beschäftigte suchen verstärkt Reiseziele, die sowohl berufliche als auch private Anforderungen erfüllen. Für 38 Prozent der Befragten ist der Zugang zu flexiblen Arbeitsplätzen vor Ort ein entscheidendes Kriterium bei der Wahl eines Reiseziels.

Flexible Arbeitsmodelle verlängern Urlaubsreisen

Remote-Arbeit verändert das Reiseverhalten nachhaltig. Fast die Hälfte der Befragten (48 Prozent) plant, 2026 den Urlaub oder einen Kurztrip durch mobiles Arbeiten zu verlängern. 46 Prozent geben an, dies heute eher zu tun als noch vor einem Jahr.
Der Trend ist bereits Realität: 43 Prozent haben bereits einmal von einem Urlaubsort aus gearbeitet, ohne dafür Urlaubstage in Anspruch zu nehmen.

Wohlbefinden, Familie und Kosten treiben den Trend

Der wichtigste Beweggrund für eine verlängerte Reise durch mobiles Arbeiten ist mit 54 Prozent die Vermeidung von Stress und Burnout beziehungsweise die Förderung des eigenen Wohlbefindens. Knapp dahinter folgen der Wunsch, mehr Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen (53 Prozent), sowie die Möglichkeit, den Jahresurlaub effizienter zu nutzen (52 Prozent).

Auch wirtschaftliche Aspekte spielen eine Rolle: 51 Prozent der Befragten geben an, dass gestiegene Lebenshaltungskosten sie eher dazu veranlassen, hybride Arbeitsmodelle oder WFA-Regelungen zur Verlängerung ihrer Urlaubsreisen zu nutzen.

Gute Internetverbindungen bleiben entscheidend

Bei der Wahl eines Reiseziels für mobiles Arbeiten steht eine zuverlässige Internetverbindung mit Abstand an erster Stelle. 38 Prozent nennen stabiles WLAN als wichtigstes Auswahlkriterium. Hochwertige Unterkünfte, gutes Essen und eine gute Verkehrsanbindung folgen mit jeweils 12 Prozent.

Zudem würden 46 Prozent ihre Reise eher verlängern, wenn Anreise und Unterkunft günstiger wären. Preis-Leistungs-Verhältnis und gute Arbeitsbedingungen bleiben damit zentrale Faktoren.

Berlin bietet dafür im bundesweiten Vergleich gute Voraussetzungen: Laut Bitkom Länderindex 2026 erreicht die Hauptstadt bei der digitalen Infrastruktur 70 von 100 Punkten und gehört damit zu den stärkeren Standorten in Deutschland. Besonders für mobile Arbeitsmodelle ist die Kombination aus leistungsfähiger digitaler Infrastruktur, zahlreichen Coworking-Angeboten und internationaler Vernetzung ein wichtiger Standortvorteil.

Beschäftigte wünschen sich klare Regeln für Workations

Die Studie zeigt außerdem, dass viele Beschäftigte zwar Interesse an Workations haben, sich jedoch mehr Sicherheit seitens ihrer Arbeitgeber wünschen. 44 Prozent würden eher mobil von unterwegs arbeiten, wenn sie sicher sein könnten, dass sich dies nicht negativ auf die Wahrnehmung ihrer Arbeitsleistung auswirkt. 39 Prozent wünschen sich klarere Unternehmensrichtlinien.

Mark Dixon, Executive Chairman und Gründer von IWG, sagt: „Wir beobachten, dass immer mehr Menschen ihre Reisen verlängern, um unterwegs remote zu arbeiten, oder sich als digitale Nomaden für längere Zeit im Ausland aufhalten. Dank hybrider Arbeitsmodelle und Cloud-Technologien können Beschäftigte heute arbeiten, wann und wo es für sie am besten passt – sei es in einem flexiblen Arbeitsplatz in der Nähe oder in einem Coworking-Center auf der anderen Seite der Welt. Für viele gehören tägliche Pendelwege der Vergangenheit an, stattdessen gewinnen sie neue Freiheiten bei der Wahl ihres Arbeitsortes.

Dieser Trend wird sich weiter verstärken. Immer mehr Unternehmen etablieren langfristig flexible Arbeitsmodelle und Work-from-Anywhere-Regelungen – insbesondere während der Sommermonate. Das verbessert nicht nur die Work-Life-Balance und hilft, Burnout vorzubeugen, sondern steigert zugleich nachweislich die Produktivität.“

Parallel baut IWG sein Angebot für hybride und mobile Beschäftigte weiter aus. So kooperiert Hotels.com, eine Tochtergesellschaft der Expedia Group, in diesem Sommer mit IWG und bietet IWG-Mitgliedern in den USA für begrenzte Zeit kostenlos den Hotels.com-Gold-Status mit zusätzlichen Vorteilen, Sonderkonditionen und exklusiven Angeboten.

Mit mehr als 5.000 flexiblen Arbeitsstandorten in über 120 Ländern umfasst das Netzwerk von IWG zahlreiche der weltweit attraktivsten Workation-Destinationen und ermöglicht Beschäftigten professionelle Arbeitsplätze – unabhängig davon, wohin sie ihre Reise führt.
























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