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31.07.2026 Münchner Logistikimmobilienmarkt mit solider Vermietungsleistung

Am Münchner Industrie- und Logistikimmobilienmarkt wurde im ersten Halbjahr 2026 ein Flächenumsatz von 52.500 Quadratmetern erzielt. Damit lag das Ergebnis 15 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Die Spitzenmiete von Logistikimmobilien stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund vier Prozent auf 11,20 Euro pro Quadratmeter, während der Leerstand im Big-Box-Segment weiterhin bei null Prozent liegt. Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen Analyse des globalen Immobiliendienstleisters CBRE.

„Der Münchner Logistikimmobilienmarkt zeigt sich weiterhin in einer stabilen Verfassung. Die Vermietungsleistung bewegt sich auf einem soliden Niveau und wir beobachten eine leichte Belebung der Marktaktivität. Gleichzeitig kommen wieder häufiger Flächen aus dem Bestand auf den Markt – allerdings nicht aufgrund einer umfangreichen Neubautätigkeit, sondern weil bestehende Mietverhältnisse auslaufen oder Unternehmen ihre Standorte konsolidieren“, sagt Maximilian Sänger, Team Leader Industrial & Logistics München bei CBRE.

Das zusätzliche Angebot verändert die Marktstruktur spürbar, ohne die grundlegende Knappheit hochwertiger Logistikflächen aufzuheben. Viele Flächen werden bereits mit längerer Vorlaufzeit von 9-12 Monaten angeboten. Für Nutzer erweitert sich dadurch die Auswahl – das Angebot reicht inzwischen von modernen Neubauten bis hin zu gut positionierten Bestandsflächen.“

„Die Nachfrage bleibt insgesamt von einer gewissen Zurückhaltung geprägt. Expansionen stehen derzeit seltener im Vordergrund als Flächenoptimierungen oder Konsolidierungen bestehender Standorte. Gleichzeitig sehen wir weiterhin Interesse internationaler Unternehmen sowie aus Zukunftsbranchen wie Hightech, Life Sciences oder dem Defence-Sektor“, so Sänger.

Die hohe Attraktivität des Wirtschaftsstandorts München sorgt zudem dafür, dass Projektentwickler auch weiterhin neue Logistikprojekte auf spekulativer Basis realisieren oder vorbereiten. Während spekulative Entwicklungen in vielen anderen Märkten derzeit kaum umgesetzt werden, da die Nachfrage zu gering ist, bleibt München aufgrund seiner breit diversifizierten Wirtschaftsstruktur eine Ausnahme. Entsprechend setzt sich der Anstieg der Spitzenmieten fort. Voraussetzungen dafür sind jedoch die im Münchner Marktgebiet stets knappen Grundstücke und Brachflächen.

Prognose für das Gesamtjahr 2026

„Für die zweite Jahreshälfte befinden sich mehrere großflächige Anmietungen in fortgeschrittenen Verhandlungen. Daher halten wir einen Flächenumsatz auf dem Niveau des Vorjahres weiterhin für realistisch“, sagt Sänger. „Die Kombination aus einer stabilen Nachfrage, einer etwas größeren Auswahl an verfügbaren Flächen und der anhaltend hohen Standortattraktivität dürfte den Markt auch in den kommenden Monaten prägen.“



























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