30.07.2026 Fed-Zinsentscheid: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben
Mit drei abweichenden Stimmen scheint Vorsitzender Kevin Warsh nun tatsächlich die „chaotischeren Sitzungen“ zu bekommen, die er sich nach eigenen Worten gewünscht hat. Die kurze Rallye bei den Staatsanleihen unmittelbar nach der Entscheidung kehrte sich während der Pressekonferenz wieder um, als Warsh das Inflationsziel der Fed nachdrücklich bekräftigte: „Es gibt kein weiches Inflationsziel, es gibt kein weiches implizites Ziel.“ Damit ist klar, dass es sich um eine hawkishe Entscheidung handelt und eine Zinserhöhung im September weiterhin sehr wahrscheinlich ist.
Warsh trieb gleichzeitig seine Reform der Kommunikationsstrategie voran und lobte die Märkte dafür, dass sie ihre Preisbildung direkt an wirtschaftliche Ereignisse anpassen und nicht an Signale der Fed. Da die sogennnte Forward Guidance praktisch abgeschafft wurde, richten Anleger ihren Blick nun mit voller Aufmerksamkeit auf die kommenden Arbeitsmarkt- und Inflationsdaten, anstatt zu versuchen, sorgfältig inszenierte Aussagen der Fed zu entschlüsseln.
(by: Gordon Shannon, Portfoliomanager bei TwentyFour Asset Management)
Warsh trieb gleichzeitig seine Reform der Kommunikationsstrategie voran und lobte die Märkte dafür, dass sie ihre Preisbildung direkt an wirtschaftliche Ereignisse anpassen und nicht an Signale der Fed. Da die sogennnte Forward Guidance praktisch abgeschafft wurde, richten Anleger ihren Blick nun mit voller Aufmerksamkeit auf die kommenden Arbeitsmarkt- und Inflationsdaten, anstatt zu versuchen, sorgfältig inszenierte Aussagen der Fed zu entschlüsseln.
(by: Gordon Shannon, Portfoliomanager bei TwentyFour Asset Management)




