27.07.2026 KfW-Förderung gekürzt: Heizungsspezialist zahlt alte Prämie weiter
Ein Heizungs-Startup springt für den Bundesfinanzminister ein: Die plötzliche Kürzung der staatlichen Förderquoten beim Heizungstausch verunsichert Immobilieneigentümer und stellt auch das Handwerk vor neue Herausforderungen. Deshalb sorgt das Unternehmen mit eigenen Mitteln für eine Übergangsphase und springt der Bundesregierung kurzerhand zur Seite.
Hannover, 27. Juli. Bei vielen Hausbesitzern und Handwerkern sitzt der Frust tief: Die Kürzung der KfW-Heizungsförderung droht die Wärmewende im Gebäudebestand auszubremsen. Während Immobilieneigentümer beim geplanten Heizungstausch mit Mehrkosten konfrontiert werden, befürchtet das Handwerk stornierte Aufträge im ohnehin ruhigen Sommerloch. Um den Investitionsstau zu lösen und den Weg zur effizienten Wärmepumpe freizuhalten, springt das norddeutsche Handwerks-Startup Nordwærme dem klammen Bundeshaushalt mit einem Förder-Rabatt aus eigener Tasche zur Seite und schafft eine Übergangsphase bis Ende August.
„Viele Familien haben fest mit der KfW-Förderung kalkuliert. Wenn die Politik über Nacht die Spielregeln ändert, verschwinden dringend benötigte Projekte für die Wärmewende wieder in der Schublade“, erklärt Sönke Löser, Geschäftsführer von Nordwærme Fußbodenheizungen. „Ein solches Vorgehen verunsichert Bauherren massiv. Im Handwerk gelten Zusagen noch etwas – deshalb schaffen wir mit unserem Förder-Rabatt bis Ende August eine faire Übergangsphase und zeigen, dass Verlässlichkeit keine Frage der Haushaltslage sein darf.“
Eigenes Sondervermögen statt Förderstopp
Mit einem unternehmenseigenen Fördertopf – augenzwinkernd als „Nordwærme-Sondervermögen“ bezeichnet – gleicht das Unternehmen die aktuelle Kürzung der KfW-Förderung aus. Nachdem der förderfähige Höchstbetrag im ersten Schritt von 30.000 auf 28.000 Euro gesunken ist, gewährt Nordwærme bis Ende August einen Förder-Rabatt in Höhe der Kürzung von 6,67 Prozent auf die eigenen Leistungen. Beantragt wird die Förderung unkompliziert per E-Mail. Wie bei der KfW gilt auch hier: Der Förderantrag muss vor Auftragserteilung gestellt werden. Der Förder-Rabatt wird anschließend direkt auf der Schlussrechnung berücksichtigt.
Effiziente Wärmepumpen brauchen niedrige Vorlauftemperaturen
Nordwærme begleitet Wärmepumpen-Projekte durch das Nachrüsten von Fußbodenheizungen in Bestandsgebäuden. Gerade ältere Gebäude erreichen mit einer Wärmepumpe allein häufig noch nicht die erforderliche Effizienz für die KfW-Förderkriterien. Eine Fußbodenheizung senkt die notwendige Vorlauftemperatur deutlich und verbessert damit die Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe erheblich. Das Nachrüsten einer nachgerüsteten Nordwærme-Fußbodenheizung kann deshalb im Rahmen der Wärmepumpenförderung meist zusammen mit der Wärmepumpe mit den gleichen Fördersätzen gefördert werden. Dank des Fräsverfahrens von Nordwærme lässt sie sich innerhalb weniger Tage sauber und ohne vollständige Entfernung des Estrichs nachrüsten.
„Wir möchten Hausbesitzer ermutigen, ihre Investitionsentscheidung nicht wegen einer kurzfristigen politischen Kursänderung aufzuschieben“, sagt Geschäftsführer Sönke Löser. „Wenn unser Sondervermögen dazu beiträgt, dass Wärmepumpen trotzdem jetzt eingebaut werden, profitieren Kunden, Handwerk und Klimaschutz gleichermaßen. Und vielleicht zeigt unsere kleine Förderaktion auch, dass Verlässlichkeit manchmal weniger eine Frage der Haushaltslage als der Haltung ist.“
Hannover, 27. Juli. Bei vielen Hausbesitzern und Handwerkern sitzt der Frust tief: Die Kürzung der KfW-Heizungsförderung droht die Wärmewende im Gebäudebestand auszubremsen. Während Immobilieneigentümer beim geplanten Heizungstausch mit Mehrkosten konfrontiert werden, befürchtet das Handwerk stornierte Aufträge im ohnehin ruhigen Sommerloch. Um den Investitionsstau zu lösen und den Weg zur effizienten Wärmepumpe freizuhalten, springt das norddeutsche Handwerks-Startup Nordwærme dem klammen Bundeshaushalt mit einem Förder-Rabatt aus eigener Tasche zur Seite und schafft eine Übergangsphase bis Ende August.
„Viele Familien haben fest mit der KfW-Förderung kalkuliert. Wenn die Politik über Nacht die Spielregeln ändert, verschwinden dringend benötigte Projekte für die Wärmewende wieder in der Schublade“, erklärt Sönke Löser, Geschäftsführer von Nordwærme Fußbodenheizungen. „Ein solches Vorgehen verunsichert Bauherren massiv. Im Handwerk gelten Zusagen noch etwas – deshalb schaffen wir mit unserem Förder-Rabatt bis Ende August eine faire Übergangsphase und zeigen, dass Verlässlichkeit keine Frage der Haushaltslage sein darf.“
Eigenes Sondervermögen statt Förderstopp
Mit einem unternehmenseigenen Fördertopf – augenzwinkernd als „Nordwærme-Sondervermögen“ bezeichnet – gleicht das Unternehmen die aktuelle Kürzung der KfW-Förderung aus. Nachdem der förderfähige Höchstbetrag im ersten Schritt von 30.000 auf 28.000 Euro gesunken ist, gewährt Nordwærme bis Ende August einen Förder-Rabatt in Höhe der Kürzung von 6,67 Prozent auf die eigenen Leistungen. Beantragt wird die Förderung unkompliziert per E-Mail. Wie bei der KfW gilt auch hier: Der Förderantrag muss vor Auftragserteilung gestellt werden. Der Förder-Rabatt wird anschließend direkt auf der Schlussrechnung berücksichtigt.
Effiziente Wärmepumpen brauchen niedrige Vorlauftemperaturen
Nordwærme begleitet Wärmepumpen-Projekte durch das Nachrüsten von Fußbodenheizungen in Bestandsgebäuden. Gerade ältere Gebäude erreichen mit einer Wärmepumpe allein häufig noch nicht die erforderliche Effizienz für die KfW-Förderkriterien. Eine Fußbodenheizung senkt die notwendige Vorlauftemperatur deutlich und verbessert damit die Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe erheblich. Das Nachrüsten einer nachgerüsteten Nordwærme-Fußbodenheizung kann deshalb im Rahmen der Wärmepumpenförderung meist zusammen mit der Wärmepumpe mit den gleichen Fördersätzen gefördert werden. Dank des Fräsverfahrens von Nordwærme lässt sie sich innerhalb weniger Tage sauber und ohne vollständige Entfernung des Estrichs nachrüsten.
„Wir möchten Hausbesitzer ermutigen, ihre Investitionsentscheidung nicht wegen einer kurzfristigen politischen Kursänderung aufzuschieben“, sagt Geschäftsführer Sönke Löser. „Wenn unser Sondervermögen dazu beiträgt, dass Wärmepumpen trotzdem jetzt eingebaut werden, profitieren Kunden, Handwerk und Klimaschutz gleichermaßen. Und vielleicht zeigt unsere kleine Förderaktion auch, dass Verlässlichkeit manchmal weniger eine Frage der Haushaltslage als der Haltung ist.“




