News RSS-Feed

24.07.2026 PORR realisiert neues Berufliches Schulzentrum in Freising

© Entwurfsverfasser: Schulz und Schulz
In Freising entsteht seit Mai 2026 ein Ort, an dem künftig rund 1.500 junge Menschen lernen, sich entfalten und ihre berufliche Zukunft gestalten werden. Im Auftrag des Landratsamts Freising übernimmt die PORR Hochbau Süd den Neubau des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums. Der Abschluss der Rohbauarbeiten ist für Juni 2027 vorgesehen. Als derzeit größtes Hochbauprojekt des Landkreises kommt dem Vorhaben eine besondere Bedeutung zu – baulich wie auch gesellschaftlich.

Der Neubau entsteht am bestehenden Schulstandort an der Wippenhauser Straße und wird Teil des künftigen Schulcampus. Neben dem neuen Schulgebäude wird eine moderne Dreifachsporthalle realisiert. Die bislang getrennten Gebäude wachsen so zu einem zusammenhängenden Campus zusammen. Ein neu geplanter Boulevard wird Gebäude, Sportflächen und Aufenthaltsbereiche zu einem lebendigen Bildungsquartier für Begegnung, Bewegung und Austausch im Grünen verbinden.

Geplant ist ein unterkellerter, kompakter Baukörper mit Erdgeschoss, drei Obergeschossen sowie Technikeinhausungen auf dem Dach. Trotz klarer Struktur entfaltet das Gebäude eine großzügige räumliche Wirkung. Weitläufige Nutzungsbereiche sowie eine integrierte Sporthalle prägen den neuen Campus und schaffen Raum für vielfältige Nutzungen.

Bauen für die nächste Generation

Der Auftraggeber verfolgt das Ziel eines zukunftsfähigen Bildungsbaus mit hoher Aufenthaltsqualität, der pädagogische ebenso wie ökologische Anforderungen erfüllt. Das Projekt wird daher nach den Kriterien des Qualitätssiegels Nachhaltiges Gebäude (QNG) umgesetzt und strebt eine DGNB-Zertifizierung an.

Die Bauausführung ist aufgrund von Höhendifferenzen von bis zu 15 m, der Nähe zu laufenden Schulbetrieben sowie der beengten Erschließung anspruchsvoll. Technisch komplex ist zudem die Gründung auf Bohrpfählen bei großen Gebäudedimensionen, was eine präzise Planung, abgestimmte Logistik und hohe Sicherheitsstandards erfordert.

Ressourceneffiziente Hybridbauweise

In Hybrid?Skelettbauweise realisiert, kombiniert der Neubau die klassischen Massivbauweisen mit Beton?, Stahl? und Holz?Beton?Verbundelementen und vereint Tragfähigkeit, Ressourceneffizienz sowie Bauzeitoptimierung.

Zur Steuerung des komplexen Projekts setzt das Bauteam auf LEAN Construction, Building Information Modeling (BIM) und das Abrechnungstool iTWO. Mehrere Fachbereiche arbeiten dabei im Schulterschluss eng zusammen, darunter die pde Timber, ein Schwesterunternehmen der PORR, die ihre technische Expertise bei Holz?Beton?Verbunddecken beisteuert.

























Leserumfrage
Wir schätzen Ihre Expertenmeinung!
Hier ist unsere Leserumfrage:
schnell & unkompliziert
Jetzt starten!