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24.07.2026 Viel Rückenwind für Hannovers Bürovermietungsmarkt

Der hannoversche Bürovermietungsmarkt liegt nach den ersten sechs Monaten des Jahres voll im Plan: mit 72.200 m² liegt der Markt nicht nur 56 Prozent über dem Vorjahreszeitraum sowie 24 Prozent über dem eigenen Fünfjahresschnitt. Mit Blick auf den zu Jahresbeginn erwartetem Flächenumsatz von bis zu 125.000 m² für das Gesamtjahr hat die niedersächsische Landeshauptstadt schon mehr als die Hälfte eingefahren. Vor allem größere Abschlüsse trugen eine Menge dazu bei, denn während der Flächenumsatz signifikant anzog, ging die Zahl der Anmietungen von 94 auf 86 zurück. Die durchschnittliche Dealgröße zog von 493 m² um 70 Prozent auf 838 m² an.

Alexander von Bülow, Niederlassungsleiter JLL Hamburg: „Hannover hat das stärkste erste Halbjahr seit 2022 abgeliefert und dabei sogar zwei Abschlüsse jenseits der 10.000 m² erzielt, was in den beiden vorangegangenen Gesamtjahren jeweils nur einmal gelungen war.“ An der Spitze liegt die NBank – Investitions- und Förderbank Niedersachsen, die sich 13.500 m² im Riethorst Ensemble im Teilmarkt List-Podbielskistraße sicherte. Mit diesem Rückenwind eroberte der Teilmarkt mit insgesamt 17.500 m² die Führungsposition.

„Zugleich ist weiterhin eine gewisse Unwucht bei den Größenklassen zu bemerken, denn wie im Vorjahr schwächeln die größeren Segmente. Zwischen 2.500 m² und 5.000 m² wurde nur ein Deal verbucht, zwischen 5.000 m² und 10.000 m² wie im Vorjahreszeitraum gar keiner. Das liegt an Nachfrage- wie Angebotsseite gleichermaßen: Zwar gibt es Gesuche und Objekte in den Kategorien, doch aktuell nur selten finden Erwartungen und Qualität zusammen“, erklärt von Bülow.

Die Leerstandsquote legte im Jahresvergleich von 5,8 Prozent auf 6,6 Prozent zu. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr ist der Anstieg diesmal aber nicht auf besonders viele Fertigstellungen zurückzuführen, denn in den ersten sechs Monaten des Jahres wurde gerade einmal 600 m² fertiggestellt. Allerdings werden bis Jahresende noch weitere 33.700 m², was dann insgesamt 51 Prozent unter dem Wert des Vorjahres und 38 Prozent unter dem Fünfjahresschnitt liegen würde.

Die Spitzenmiete legt derweil eine Verschnaufpause ein. Nach dem deutlichen Sprung von 21,50 Euro auf 24,50 Euro im vergangenen Jahr, verharrte der Wert seit Jahresbeginn auf diesem Niveau.





























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