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17.07.2026 Baugenehmigungszahlen: Nur wirklich gebaut zählt

Der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen bewertet die aktuell steigenden Baugenehmigungszahlen des Statistischen Bundesamts mit Vorsicht. Im Mai 2026 wurde in Deutschland der Bau von 21 000 Wohnungen genehmigt. Das waren 4 200 Baugenehmigungen mehr als im Mai 2025. Dabei stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen im Neubau um 4 100 auf 17 800. Die Zahl genehmigter Wohnungen, die durch den Umbau bestehender Gebäude entstehen, stieg gegenüber dem Vorjahresmonat um 100 auf 3 200.

„Auf dem Papier steht ein Plus, nur in der Realität schaffen es viele Projekte nicht über die Genehmigung hinaus. Das liegt an den weiter steigenden Kosten für Material und Finanzierung. Das liegt an Förderungen, die plötzlich gestrichen werden. Das liegt aber auch an den immer noch fehlenden Vereinfachungen, dem nötigen Schub beim Abbau von bremsender Bürokratie.“, erklärt BFW-Präsident Dirk Salewski.

„Genehmigt heißt nicht gebaut, das sagen wir immer wieder. Und auch wenn die Baugenehmigungszahlen effektiv steigen, sollte sich niemand täuschen: Wir werden in diesem Jahr keinen signifikanten Zuwachs bei den Fertigstellungen sehen. Die Krise ist nicht vorbei, auch wenn diese Zahlen einen Silberstreifen bedeuten können. Zudem kommen wir von einem sehr niedrigen Niveau bei den Genehmigungen und den Fertigstellungen, da sind ein paar tausend Wohnungen erfreulich, bei unserem echten Bedarf aber keine Trendwende, leider.

Wir wollen bauen – doch nur mit bezahlbaren, praktikablen Standards kann der Wohnungsbau sein volles Potential entfalten und den Wohnungsmarkt entlasten.
Der Gebäudetyp E bietet die Chance das Blatt zu wenden. Wir müssen jetzt in die Umsetzung kommen. Der Gebäudetyp E muss das neue Normal werden, der Gesetzentwurf muss jetzt endlich kommen“, erklärt Salewski.

























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