17.07.2026 Neuer Bericht zur Wohnungssituation in München vorgestellt
Der Bericht zur Wohnungssituation in München 2024–2025 ist im aktuellen Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung des Stadtrats bekanntgegeben worden. Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung legt damit zum 20. Mal eine umfassende Übersicht zu den wichtigsten Entwicklungen am Wohnungs- und Immobilienmarkt in München vor.
Die Broschüre enthält zahlreiche Kennzahlen der Angebots- und Nachfrageseite am Wohnungs- und Immobilienmarkt sowie zur Entwicklung der Mieten und Kaufpreise. Auch das Engagement der Stadt für den Bau neuer Wohnungen und den Schutz bezahlbaren Wohnraums wird beleuchtet. Zudem zeigt der Bericht die Aktivitäten der Stadt im Bereich Klimaschutz und Qualitäten auf.
Die Rahmenbedingungen sowohl für den freifinanzierten als auch und vor allem für den geförderten Wohnungsbau sind weiterhin schwierig. Die Material- und Baukosten sowie die Bauzinsen befinden sich auf einem hohen Niveau, der Fachkräftemangel im Bausektor stellt Bauunternehmen vor erhebliche Herausforderungen und führt zu verlängerten Fertigstellungszeiten. Hinzu kommen die unklare Mittelausstattung der staatlichen Wohnungsbaufördermittel und die städtische Haushaltskonsolidierung, die manche gemeinwohlorientierte und privaten Wohnungsbauprojekte schwieriger planbar und realisierbar machen.
Die Nachfrage nach Wohnraum in München dürfte auch in Zukunft weiter ansteigen, ein Ende der Mietsteigerungen ist nicht in Sicht. In den beiden Berichtsjahren wuchs die Einwohnerzahl Münchens weiter, es kam weiterhin zu Geburtenüberschüssen gegenüber den Sterbefällen. Zudem zogen mehr Menschen nach München als aus der Stadt weg. Im Jahr 2025 lebten rund 1,6 Millionen Münchner*innen in 887.000 Haushalten. Schätzungsweise 75 Prozent davon wohnen zur Miete.
Eine wachsende Anzahl an Haushalten und ein anhaltend hoher Anteil an Einpersonenhaushalten führen dazu, dass mehr Haushalte eine eigene Wohnung benötigen: In 55 Prozent der Haushalte lebt nur eine Person, die durchschnittliche Haushaltsgröße liegt bei 1,8 Personen. Die Ergebnisse der Bevölkerungsprognose der Stadt zeigen, dass sich München dynamisch weiterentwickelt. Die Zahl der Einwohner*innen mit Hauptwohnsitz wird 2045 voraussichtlich bei über 1,8 Millionen liegen.
Somit bleibt die Versorgung der Bevölkerung mit angemessenem und bezahlbarem Wohnraum weiterhin die große wohnungspolitische Aufgabe der Stadt. Basis der vielfältigen wohnungspolitischen Aktivitäten in der Stadt ist das Handlungsprogramm „Wohnen in München (WiM)“, das seit über 30 Jahren kontinuierlich fortgeschrieben wird.
Das große Engagement der Stadt für den Erhalt und die Schaffung bezahlbaren Wohnraums zeigt sich auch in der Statistik: In den letzten zehn Jahren wurden in München rund 98.000 Baugenehmigungen erteilt und es wurde Baurecht für etwa 27.000 Wohnungen geschaffen. Ende 2025 zählte die Stadt 36 Erhaltungssatzungsgebiete, in denen etwa 339.300 Einwohner*innen in insgesamt rund 204.400 Wohnungen lebten. Durch den konsequenten Vollzug des Zweckentfremdungsrechts wurden in den letzten fünf Jahren fast 2.300 Wohneinheiten dem regulären Wohnungsmarkt zurückgeführt.
Der Bericht zur Wohnungssituation ist eine wichtige Grundlage für Politik, Verwaltung und Immobilienmarktakteure.
Die Broschüre enthält zahlreiche Kennzahlen der Angebots- und Nachfrageseite am Wohnungs- und Immobilienmarkt sowie zur Entwicklung der Mieten und Kaufpreise. Auch das Engagement der Stadt für den Bau neuer Wohnungen und den Schutz bezahlbaren Wohnraums wird beleuchtet. Zudem zeigt der Bericht die Aktivitäten der Stadt im Bereich Klimaschutz und Qualitäten auf.
Die Rahmenbedingungen sowohl für den freifinanzierten als auch und vor allem für den geförderten Wohnungsbau sind weiterhin schwierig. Die Material- und Baukosten sowie die Bauzinsen befinden sich auf einem hohen Niveau, der Fachkräftemangel im Bausektor stellt Bauunternehmen vor erhebliche Herausforderungen und führt zu verlängerten Fertigstellungszeiten. Hinzu kommen die unklare Mittelausstattung der staatlichen Wohnungsbaufördermittel und die städtische Haushaltskonsolidierung, die manche gemeinwohlorientierte und privaten Wohnungsbauprojekte schwieriger planbar und realisierbar machen.
Die Nachfrage nach Wohnraum in München dürfte auch in Zukunft weiter ansteigen, ein Ende der Mietsteigerungen ist nicht in Sicht. In den beiden Berichtsjahren wuchs die Einwohnerzahl Münchens weiter, es kam weiterhin zu Geburtenüberschüssen gegenüber den Sterbefällen. Zudem zogen mehr Menschen nach München als aus der Stadt weg. Im Jahr 2025 lebten rund 1,6 Millionen Münchner*innen in 887.000 Haushalten. Schätzungsweise 75 Prozent davon wohnen zur Miete.
Eine wachsende Anzahl an Haushalten und ein anhaltend hoher Anteil an Einpersonenhaushalten führen dazu, dass mehr Haushalte eine eigene Wohnung benötigen: In 55 Prozent der Haushalte lebt nur eine Person, die durchschnittliche Haushaltsgröße liegt bei 1,8 Personen. Die Ergebnisse der Bevölkerungsprognose der Stadt zeigen, dass sich München dynamisch weiterentwickelt. Die Zahl der Einwohner*innen mit Hauptwohnsitz wird 2045 voraussichtlich bei über 1,8 Millionen liegen.
Somit bleibt die Versorgung der Bevölkerung mit angemessenem und bezahlbarem Wohnraum weiterhin die große wohnungspolitische Aufgabe der Stadt. Basis der vielfältigen wohnungspolitischen Aktivitäten in der Stadt ist das Handlungsprogramm „Wohnen in München (WiM)“, das seit über 30 Jahren kontinuierlich fortgeschrieben wird.
Das große Engagement der Stadt für den Erhalt und die Schaffung bezahlbaren Wohnraums zeigt sich auch in der Statistik: In den letzten zehn Jahren wurden in München rund 98.000 Baugenehmigungen erteilt und es wurde Baurecht für etwa 27.000 Wohnungen geschaffen. Ende 2025 zählte die Stadt 36 Erhaltungssatzungsgebiete, in denen etwa 339.300 Einwohner*innen in insgesamt rund 204.400 Wohnungen lebten. Durch den konsequenten Vollzug des Zweckentfremdungsrechts wurden in den letzten fünf Jahren fast 2.300 Wohneinheiten dem regulären Wohnungsmarkt zurückgeführt.
Der Bericht zur Wohnungssituation ist eine wichtige Grundlage für Politik, Verwaltung und Immobilienmarktakteure.




