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16.07.2026 Bielefeld: Contipark investiert 11 Mio. Euro in urbane Mobilität

Mit einer Investition von rund 11 Millionen Euro hat die Contipark Parkgaragengesellschaft einen der wichtigsten Parkstandorte der Bielefelder Innenstadt grundlegend modernisiert. Nach mehrjähriger Bauzeit steht das Parkhaus Ritterstraße mit 425 Stellplätzen und 32 Ladepunkten wieder zur Verfügung. Für Besucherinnen und Besucher beginnt der Weg in die Altstadt künftig erneut an einem Standort, der technisch, baulich und funktional für die kommenden Jahrzehnte aufgestellt ist.

Das Parkhaus in der Ritterstraße zählt seit vielen Jahren zu den zentralen Parkstandorten der Innenstadt. Entsprechend groß war die Bedeutung des Projekts, das zahlreiche Beteiligte aus Planung, Verwaltung und Bauausführung über mehrere Jahre begleitet hat.

„Die Sanierung des Parkhauses Ritterstraße war kein gewöhnliches Bauprojekt. Im Verlauf der Arbeiten mussten immer wieder neue Lösungen gefunden und Herausforderungen bewältigt werden. Umso mehr freut es uns, dass wir diesen wichtigen Standort nun wieder für die Menschen in Bielefeld öffnen können“, sagt Michael Kesseler, Geschäftsführer der Contipark Parkgaragengesellschaft mbH.

Ein Standort für die kommenden Jahrzehnte

Im Zuge der Sanierung wurde das Parkhaus technisch und baulich grundlegend modernisiert. Neben umfangreichen Arbeiten an der Gebäudesubstanz wurden die technischen Anlagen vollständig erneuert. So ist das Parkhaus ab jetzt dank moderner Kennzeichenerfassung ticket- und bargeldlos. Darüber hinaus entstanden 32 Ladepunkte für Elektrofahrzeuge. Ziel war es, den Standort langfristig zu sichern und den Anforderungen moderner Mobilität gerecht zu werden.

„Für viele Besucher beginnt der Weg in die Altstadt an der Ritterstraße. Deshalb war uns wichtig, diesen Standort nicht nur zu erhalten, sondern ihn technisch und funktional auf ein neues Niveau zu heben. Mit der Wiedereröffnung erhält die Innenstadt einen modernen Mobilitätsstandort zurück, der den Anforderungen der kommenden Jahrzehnte gerecht wird“, sagt Stephan Opitz, Mitglied der Geschäftsleitung und Bereichsleiter Operations bei Contipark.

Worauf es in einer modernen Verkehrsplanung ankommt erklärt Olaf Lewald, Leiter des Amtes für Verkehr der Stadt Bielefeld: „Eine zukunftsfähige Innenstadt lebt nicht davon, einzelne Verkehrsmittel gegeneinander auszuspielen. Sie braucht ein intelligentes Zusammenspiel aller Mobilitätsformen. Dazu gehören Bus und Bahn ebenso wie sichere Wege für Radfahrer und Fußgänger. Genauso wichtig ist aber auch eine moderne Parkinfrastruktur für Menschen, die mit dem Auto in die Innenstadt kommen. Das sanierte Parkhaus stärkt die Erreichbarkeit der Altstadt und ist damit ein wichtiger Baustein einer leistungsfähigen urbanen Mobilität.”

Gemeinschaftsleistung vieler Beteiligter

An der Umsetzung waren zahlreiche Unternehmen beteiligt. Den größten Anteil an den Hochbauarbeiten übernahm die STRABAG AG Direktion Nord Bereich Sonderbau. Für die Erneuerung der gesamten elektrotechnischen Infrastruktur zeichnete Elektro Licht verantwortlich. Die planerische Begleitung des Projekts lag in den Händen der Ingenieurbüros KL-ING. GmbH und HPI HIMMEN, die die Generalsanierung über die gesamte Bauzeit begleiteten.

„Bei einem Bestandsbau dieser Größenordnung stößt man immer wieder auf Dinge, die man vorher nicht sehen kann. Genau das hat dieses Projekt so anspruchsvoll gemacht. Viele Lösungen entstanden erst während der Bauphase im engen Zusammenspiel aller Beteiligten. Umso schöner ist es, heute das Ergebnis zu sehen“, sagt Wiland Kling, Geschäftsführer der KL-ING. GmbH.

Auch für die beteiligten Bauunternehmen war die Sanierung eine besondere Aufgabe. „Die Sanierung hat unserem Team auf der Baustelle viel Flexibilität, Fachwissen und Ausdauer abverlangt. Hinter dem Ergebnis stehen tausende Arbeitsstunden und das Engagement vieler Kolleginnen und Kollegen. Darauf können wir gemeinsam stolz sein“, sagt Michael Lehmann, Technischer Bereichsleiter von der STRABAG AG Direktion Nord Bereich Sonderbau.

Die Zusammenarbeit mit der Stadt Bielefeld spielte während der gesamten Projektlaufzeit eine wichtige Rolle. Verwaltung, Planer, Bauunternehmen und Betreiber arbeiteten gemeinsam daran, für die Herausforderungen eines komplexen Bestandsprojekts tragfähige Lösungen zu finden.

Auch aus Sicht der Stadt reicht die Bedeutung des Projekts weit über die Modernisierung eines Parkhauses hinaus. „Lebendige Innenstädte brauchen starke Händler, Gastronomie, Kultur und Dienstleistungen. Dafür ist eine gute Erreichbarkeit ein entscheidender Standortfaktor. Diese Investition ist deshalb auch ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Innenstadt“, sagt Bezirksbürgermeister Frederik Suchla.

Fast ein Neubau im Bestand

Die Dimension der Generalsanierung wird erst beim Blick hinter die Kulissen deutlich. Zwar blieb das Tragwerk des Parkhauses erhalten, nahezu alles andere wurde erneuert. Sämtliche Böden und Decken der sieben Parkebenen wurden zurückgebaut und vor Ort neu betoniert. Während der Bauarbeiten sicherten 325 Schwerlaststützen sowie mehr als 26 Tonnen Richtstreben die Stabilität des Gebäudes. Regelmäßige Vermessungen bestätigten über die gesamte Bauzeit, dass sich das Bauwerk trotz der umfangreichen Eingriffe nicht bewegte.

Insgesamt wurden mehr als 8.100 Quadratmeter Deckenplatten erneuert, rund 1.480 Kubikmeter Beton in 211 Fahrmischern angeliefert und 215 Tonnen Bewehrungsstahl verbaut. Hinzu kamen über 44.500 Bewehrungsanschlüsse, mehr als 8.600 Quadratmeter neue Bodenbeschichtung sowie zahlreiche weitere Arbeiten an Wänden, Decken und der technischen Infrastruktur. Selbst der strenge Winter Anfang 2026 stellte das Projekt vor besondere Herausforderungen: Um den Baufortschritt nicht zu gefährden, musste das gesamte Parkhaus zeitweise beheizt werden.

Von der Baustelle zurück in die Innenstadt

Mit der Wiedereröffnung endet eines der größten und anspruchsvollsten Sanierungsprojekte der vergangenen Jahre innerhalb des Contipark-Portfolios. Für die Besucher der Bielefelder Innenstadt bedeutet das vor allem eines: Ein wichtiger Zugang zur Altstadt steht wieder zur Verfügung.

„Wer heute durch das Parkhaus geht, sieht das Ergebnis. Dahinter stehen jedoch viele Menschen, die über Jahre hinweg an diesem Projekt gearbeitet haben. Ihnen gilt unser besonderer Dank“, sagt Michael Kesseler.

Für die meisten Besucher wird die Ritterstraße künftig wieder das sein, was sie über Jahrzehnte war: ein unkomplizierter Weg in die Bielefelder Innenstadt. Dass dahinter eines der anspruchsvollsten Sanierungsprojekte der vergangenen Jahre steht, werden die wenigsten sehen. Genau das ist vielleicht das beste Zeichen für den Erfolg dieses Projekts.

Zwei Investitionen für die Bielefelder Innenstadt

Die Investition in die Ritterstraße steht dabei nicht für sich allein. Mit der Übernahme des Parkhauses Ankergärten zum 1. Juli 2026 baut Contipark seine Präsenz in Bielefeld weiter aus. Innerhalb weniger Wochen investiert das Unternehmen damit in zwei zentrale Parkstandorte der Innenstadt.

„Die Ritterstraße und die Ankergärten sind für viele Menschen wichtige Zugänge zur Bielefelder Innenstadt. Deshalb freuen wir uns, künftig an beiden Standorten Verantwortung zu übernehmen und ihre Entwicklung langfristig zu begleiten“, sagt Stephan Opitz, „denn Parkhäuser sind weit mehr als Stellflächen für Fahrzeuge. Sie gehören zur urbanen Infrastruktur einer Stadt. Wo Innenstädte attraktiv, wirtschaftlich stark und gut erreichbar bleiben sollen, braucht es moderne Parkimmobilien. Deshalb investieren wir langfristig in hochwertige Standorte und entwickeln sie kontinuierlich weiter.”

Mit der Wiedereröffnung der Ritterstraße und der Übernahme der Ankergärten stärkt Contipark die Erreichbarkeit von Altstadt, Einzelhandel, Gastronomie und Kulturangeboten im Zentrum der Stadt. Die beiden Projekte zeigen zugleich, welche Bedeutung Bielefeld innerhalb des Standortportfolios des Unternehmens besitzt.

Die beiden Projekte unterstreichen zugleich die Bedeutung moderner Parkhäuser für die Entwicklung lebendiger Innenstädte. Sie schaffen die Voraussetzung dafür, dass Besucher, Kundinnen und Kunden, Beschäftigte und Touristen ihre Ziele komfortabel erreichen und Handel, Gastronomie sowie Dienstleistungen von einer hohen Aufenthalts- und Besuchsqualität profitieren.

Mit den Parkhäusern Ritterstraße und Ankergärten betreibt Contipark heute insgesamt 1.229 Stellplätze in zentraler Lage der Bielefelder Innenstadt. Beide Standorte sind Teil der langfristigen Investitionsstrategie des Unternehmens, das sein eigenes Immobilienportfolio kontinuierlich ausbaut und damit zugleich die Erreichbarkeit sowie die Attraktivität der Innenstadt stärkt.


























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