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13.07.2026 Quartier am Bahnhof: Taufkirchen sagt Ja zur Fortsetzung der Planung

Mit einer überwältigenden Wahlbeteiligung haben sich die Taufkirchner Bürgerinnen und Bürger deutlich dafür ausgesprochen, dass die Planung für das neue Quartier am Bahnhof fortgeführt wird. Eine überwältigende Dreiviertelmehrheit (75 Prozent) stimmte für das Ratsbegehren der Gemeinde (Stand Auszählung 12. Juli, 20:10 Uhr). Parallel lehnten 68 Prozent das Bürgerbegehren ab, das einen Stopp der Planungen zum Ziel hatte. Das Quorum wurde erreicht. Mehrere Fraktionen, Verbände und Vereine hatten sich im Vorfeld für das neue Quartier am Bahnhof stark gemacht und überparteilich mit einer Stimme gesprochen.

„Mehr Wohnraum, neue Flächen für ärztliche Versorgung, Perspektiven für ein neues Seniorenzentrum, Kinderbetreuungseinrichtungen, attraktive öffentliche Räume, Nahversorgung, moderne Gewerbeflächen und Steuereinnahmen: Eine eindeutige Mehrheit der Taufkirchner hat die Chancen erkannt, die mit dem neuen Quartier verbunden sind. Taufkirchen will die Zukunft des Ortes nicht blockieren, sondern gestalten“, sagt Lisa Bierling, Sprecherin der Eigentümergemeinschaft. „Für uns ist das Ergebnis ein demokratisches Signal, die nächsten Schritte verantwortungsvoll, transparent und im Dialog mit der Gemeinde weiterzugehen.“

Auch die Gemeinde sieht im Ausgang des Bürgerentscheids ein wichtiges Signal für den weiteren Prozess. „Die Bürgerinnen und Bürger haben der Gemeinde einen klaren Auftrag gegeben, die Planung für das Quartier am Bahnhof fortzuführen“, sagt Dr. Sebastian Thoma, Erster Bürgermeister der Gemeinde Taufkirchen.

Vom 16. Juni bis zum 12. Juli konnten die Bürgerinnen und Bürger darüber abstimmen, ob die Planungen für das Quartier am Bahnhof weitergeführt oder gestoppt werden sollen. Geplant ist ein lebendiges, gemischt genutztes Quartier, das Wohnen, Arbeiten, Versorgung, soziale Infrastruktur und öffentliche Räume miteinander verbindet. Neben dringend benötigten Wohnungen sollen Flächen für Dienstleistungen, Handel, Gastronomie, medizinische Angebote, Kinderbetreuung und seniorengerechte Strukturen entstehen.

„Das Ergebnis gibt Rückenwind für eine Planung, die weit über einzelne Gebäude hinausgeht“, sagt Lisa Bierling. „Es geht um ein Quartier, das Taufkirchen langfristig stärkt – mit mehr Angeboten vor Ort, besseren Wegen, neuen Begegnungsräumen und wichtigen Einrichtungen für unterschiedliche Generationen. Wir danken allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich mit der Zukunft ihres Ortes auseinandergesetzt und ihre Stimme abgegeben haben.“

Die Kommunikation rund um das Ratsbegehren und den Bürgerentscheid hat die Münchner Agentur SCRIVO Communications verantwortet. In einer mehrstufigen Akzeptanzkommunikation hat die Agentur seit September 2025 zunächst grundlegende Informations- und Aufklärungsarbeit geleistet. Vor der den Bürgerentscheiden hat SCRIVO unter dem Motto „Wer Ja sagt, muss auch Nein sagen“ eine umfangreiche Aktivierungskampagne gestartet, um möglichst viele Bürger zur Abstimmung zu mobileren. Die Kommunikation umfasste neben klassischer PR, dialogische Formate vor Ort und strategische Wahlkampfkommunikation in Präsenz, Print, Online und Social Media auch klassische Werbung.

Kai Oppel, Gründer von SCRIVO: „In Taufkirchen hat es in den letzten Jahren mehrere Bürgerentscheide gegeben, die allesamt zu dem Stopp von Planungen geführt haben. Uns ist es erstmals gelungen, die Bürger umfänglich abzuholen und ein positives Ergebnis herbeizuführen. Eine wesentliche Herausforderung lag darin, die verschiedenen Stakeholder ihren Kommunikationsbedürfnissen entsprechend zu erreichen."


























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