13.07.2026 Wohninvestments: Selektive Marktphase begünstigt vorbereitete Käufer
Der Wohninvestmentmarkt bietet finanzierungsfähigen Käufern derzeit mehr Spielraum als noch vor wenigen Monaten. Ein Teil der Investoren prüft länger oder wartet ab, weil die weitere Zinsentwicklung und die geopolitische Lage schwer einzuschätzen sind. Wohnbestand bleibt zugleich gut finanzierbar.
Daraus entsteht eine Marktphase, die sich an den Kauffallzahlen allein nicht ablesen lässt. Die Auswahl an passenden Objekten ist vergleichsweise groß, während bei einzelnen Häusern weniger Käufer miteinander konkurrieren. Wer heute entscheiden kann, hat deshalb bessere Chancen auf einen Abschluss.
Mehr Auswahl trifft auf weniger Konkurrenz
Bei einzelnen Objekten sehen wir heute häufig drei ernsthafte Käufer im Prozess, wo es vor einigen Monaten noch vier oder fünf waren. Auch mit drei finanzierungsfähigen und abschlussreifen Interessenten kommt eine Transaktion zustande. Für jeden Einzelnen steigt damit die Chance, zum Zug zu kommen.
Für Käufer zählt deshalb nicht allein, wie viele Häuser im Gesamtmarkt verkauft werden. Entscheidend ist, wie viele andere Interessenten genau das Objekt erwerben wollen, für das sie sich selbst interessieren. Je kleiner dieser Kreis ist, desto besser ist die Ausgangslage des Käufers.
Was das für den Gesamtmarkt bedeutet
Auf den Gesamtmarkt übertragen heißt das: Die Zahl der Kauffälle bleibt voraussichtlich stabil. Aus weniger Interessenten pro Objekt lässt sich kein Rückgang der Verkäufe ableiten. Auch mit einem kleineren Kreis ernsthafter Interessenten kommen Verkäufe zustande. Über das Jahr rechnen wir daher mit einer konstanten Zahl an Abschlüssen.
Was sich ändert, ist der Charakter des Marktes. Der Zeit- und Wettbewerbsdruck bei guten Objekten lässt nach. Käufer können sorgfältiger prüfen, ihre Konditionen klar vertreten und sich auf Häuser konzentrieren, die zu ihrer Ankaufsstrategie passen. Das unterscheidet die aktuelle Phase von Marktphasen, in denen zahlreiche Bieter um jedes gute Objekt rangen.
Handlungsfähigkeit wird zum Vorteil
Der Vorteil liegt bei Käufern, die ihre Finanzierung geklärt haben und wissen, was sie suchen. Gute Mehrfamilienhäuser bleiben gefragt. Zugleich ist der Zugang heute besser, und Verhandlungen lassen sich mit weniger Störfeuer führen.
Ein Teil der Marktteilnehmer wartet darauf, dass die Rahmenbedingungen wieder eindeutiger werden. Wenn diese Käufer zurückkehren, wird auch der Wettbewerb um gute Häuser zunehmen.
Der Attentismus der einen wird zum Wettbewerbsvorteil der anderen. Wer heute kaufen kann, sollte nicht warten, bis wieder fünf Interessenten mit am Tisch sitzen.
(Marktkommentar von Jürgen Michael Schick, MICHAEL SCHICK IMMOBILIEN GmbH & Co. KG)
Daraus entsteht eine Marktphase, die sich an den Kauffallzahlen allein nicht ablesen lässt. Die Auswahl an passenden Objekten ist vergleichsweise groß, während bei einzelnen Häusern weniger Käufer miteinander konkurrieren. Wer heute entscheiden kann, hat deshalb bessere Chancen auf einen Abschluss.
Mehr Auswahl trifft auf weniger Konkurrenz
Bei einzelnen Objekten sehen wir heute häufig drei ernsthafte Käufer im Prozess, wo es vor einigen Monaten noch vier oder fünf waren. Auch mit drei finanzierungsfähigen und abschlussreifen Interessenten kommt eine Transaktion zustande. Für jeden Einzelnen steigt damit die Chance, zum Zug zu kommen.
Für Käufer zählt deshalb nicht allein, wie viele Häuser im Gesamtmarkt verkauft werden. Entscheidend ist, wie viele andere Interessenten genau das Objekt erwerben wollen, für das sie sich selbst interessieren. Je kleiner dieser Kreis ist, desto besser ist die Ausgangslage des Käufers.
Was das für den Gesamtmarkt bedeutet
Auf den Gesamtmarkt übertragen heißt das: Die Zahl der Kauffälle bleibt voraussichtlich stabil. Aus weniger Interessenten pro Objekt lässt sich kein Rückgang der Verkäufe ableiten. Auch mit einem kleineren Kreis ernsthafter Interessenten kommen Verkäufe zustande. Über das Jahr rechnen wir daher mit einer konstanten Zahl an Abschlüssen.
Was sich ändert, ist der Charakter des Marktes. Der Zeit- und Wettbewerbsdruck bei guten Objekten lässt nach. Käufer können sorgfältiger prüfen, ihre Konditionen klar vertreten und sich auf Häuser konzentrieren, die zu ihrer Ankaufsstrategie passen. Das unterscheidet die aktuelle Phase von Marktphasen, in denen zahlreiche Bieter um jedes gute Objekt rangen.
Handlungsfähigkeit wird zum Vorteil
Der Vorteil liegt bei Käufern, die ihre Finanzierung geklärt haben und wissen, was sie suchen. Gute Mehrfamilienhäuser bleiben gefragt. Zugleich ist der Zugang heute besser, und Verhandlungen lassen sich mit weniger Störfeuer führen.
Ein Teil der Marktteilnehmer wartet darauf, dass die Rahmenbedingungen wieder eindeutiger werden. Wenn diese Käufer zurückkehren, wird auch der Wettbewerb um gute Häuser zunehmen.
Der Attentismus der einen wird zum Wettbewerbsvorteil der anderen. Wer heute kaufen kann, sollte nicht warten, bis wieder fünf Interessenten mit am Tisch sitzen.
(Marktkommentar von Jürgen Michael Schick, MICHAEL SCHICK IMMOBILIEN GmbH & Co. KG)




