13.07.2026 Nürnbergs Büromarkt profitiert von größeren Anmietungen
Der Nürnberger Bürovermietungsmarkt hat sich im ersten Halbjahr 2026 positiv entwickelt und mit einem Flächenumsatz von 65.500 m² den Vorjahreszeitraum um neun Prozent übertroffen. Der Erfolg beruht allerdings weitgehend auf dem außergewöhnlich starken ersten Quartal, das 51.900 m² beisteuerte. Im zweiten Quartal ließ die Dynamik mit 13.600 m² hingegen spürbar nach. Zugleich ging die Zahl der Abschlüsse im ersten Halbjahr von 112 im Vorjahr auf nun 99 zurück, die durchschnittliche Dealgröße zog derweil um 23 Prozent auf 663 m² an.
„Die positive Entwicklung im ersten Halbjahr zeigt, dass die Nachfrage nach Büroflächen in Nürnberg weiterhin solide ist, vor allem moderne wie zentrale Flächen sind gefragt", sagt Julia Schreiter, Metro Lead Office Leasing & Investment JLL Nürnberg. „Der Dämpfer im zweiten Quartal ist jedoch ein deutliches Zeichen dafür, dass das Angebot in den gefragten Lagen nach wie vor knapp ist."
Linderung ist nur bedingt in Sicht. Zwar wurden bis Ende des zweiten Quartals 56.700 m² neue Bürofläche fertiggestellt, was mehr als dem Dreifachen des Vorjahreszeitraums (16.700 m²) entspricht, doch die größten Projekte wie in Lichtenreuth im Teilmarkt Süden und ein Objekt auf dem Evangelischen Campus entfallen auf Eigennutzer. Aktuell befinden sich in Nürnberg noch weitere 65.400 m² im Bau. Das meiste davon mit 29.200 m² im Teilmarkt Innenstadtgürtel, im Teilmarkt Norden sind es nur 100 m² weniger.
Die umfangreichen Fertigstellungen wirken sich vorübergehend auch auf den Leerstand aus. Die Quote stieg im Jahresvergleich von 8,0 Prozent auf 9,4 Prozent. „Der Anstieg sollte jedoch ein vorübergehendes Phänomen sein, denn es ist davon auszugehen, dass die modernen Flächen sukzessive vom Markt aufgenommen werden", ordnet Schreiter den Anstieg ein.
Die Spitzenmiete blieb mit 19,50 Euro/m² stabil auf dem Niveau des Vorjahres. Die gewichtete Durchschnittsmiete gab leicht nach und liegt nach 12,69 Euro im Vorjahr nun bei 12,47 Euro.
„Für das Gesamtjahr 2026 erwarten wir einen Flächenumsatz von 100.000 m² sowie eine Spitzenmiete von 20,00 Euro/m²“, blickt Schreiter auf die kommenden Monate.
„Die positive Entwicklung im ersten Halbjahr zeigt, dass die Nachfrage nach Büroflächen in Nürnberg weiterhin solide ist, vor allem moderne wie zentrale Flächen sind gefragt", sagt Julia Schreiter, Metro Lead Office Leasing & Investment JLL Nürnberg. „Der Dämpfer im zweiten Quartal ist jedoch ein deutliches Zeichen dafür, dass das Angebot in den gefragten Lagen nach wie vor knapp ist."
Linderung ist nur bedingt in Sicht. Zwar wurden bis Ende des zweiten Quartals 56.700 m² neue Bürofläche fertiggestellt, was mehr als dem Dreifachen des Vorjahreszeitraums (16.700 m²) entspricht, doch die größten Projekte wie in Lichtenreuth im Teilmarkt Süden und ein Objekt auf dem Evangelischen Campus entfallen auf Eigennutzer. Aktuell befinden sich in Nürnberg noch weitere 65.400 m² im Bau. Das meiste davon mit 29.200 m² im Teilmarkt Innenstadtgürtel, im Teilmarkt Norden sind es nur 100 m² weniger.
Die umfangreichen Fertigstellungen wirken sich vorübergehend auch auf den Leerstand aus. Die Quote stieg im Jahresvergleich von 8,0 Prozent auf 9,4 Prozent. „Der Anstieg sollte jedoch ein vorübergehendes Phänomen sein, denn es ist davon auszugehen, dass die modernen Flächen sukzessive vom Markt aufgenommen werden", ordnet Schreiter den Anstieg ein.
Die Spitzenmiete blieb mit 19,50 Euro/m² stabil auf dem Niveau des Vorjahres. Die gewichtete Durchschnittsmiete gab leicht nach und liegt nach 12,69 Euro im Vorjahr nun bei 12,47 Euro.
„Für das Gesamtjahr 2026 erwarten wir einen Flächenumsatz von 100.000 m² sowie eine Spitzenmiete von 20,00 Euro/m²“, blickt Schreiter auf die kommenden Monate.




