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13.07.2026 Umfrage: Makler wollen auch ohne gesetzliche Pflicht weiterbilden

Eine aktuelle Umfrage von Sprengnetter unter Immobilienmaklerinnen und Immobilienmaklern zeigt: Die Meinungen zum Ende der Weiterbildungspflicht gehen auseinander. Einigkeit herrscht in der Branche jedoch über die Bedeutung freiwilliger Weiterbildung.

• 49 % bewerten das Ende positiv oder eher positiv, 47 % eher kritisch oder kritisch.
• 98 % wollen sich auch ohne gesetzliche Pflicht weiterhin regelmäßig weiterbilden.
• Besonders wichtig ist Maklern die Fortbildung bei Rechtsthemen und energetischer Sanierung.

Mit dem Bürokratieentlastungsgesetz soll die gesetzliche Weiterbildungspflicht für Immobilienmakler entfallen. Sprengnetter hat deshalb Maklerinnen und Makler gefragt, wie sie die Änderung bewerten und welche Rolle Weiterbildung künftig in ihrem Berufsalltag künftig spielen wird.

„Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass die Meinungen zur gesetzlichen Weiterbildungspflicht auseinandergehen. Bemerkenswert ist jedoch, dass nahezu alle Befragten unabhängig davon ihre fachliche Weiterbildung fortsetzen wollen. Das unterstreicht, welchen Stellenwert Qualifikation inzwischen im Maklerberuf hat", sagt Sprengnetter Geschäftsführer Christoph Barniske.

Geteiltes Meinungsbild zum Ende der Weiterbildungspflicht

Das Meinungsbild zum Ende der gesetzlichen Weiterbildungspflicht ist in der Branche kontrovers. Während 49 Prozent der Befragten die Abschaffung positiv oder eher positiv bewerten, sehen 47 Prozent sie kritisch oder eher kritisch. 25 Prozent befürchten, dass ohne gesetzliche Pflicht die Qualität leiden könnte. Weitere 22 Prozent bewerten die Abschaffung grundsätzlich als Rückschritt. Unabhängig davon bleibt die Bereitschaft zur Weiterbildung hoch: 98 Prozent der Befragten wollen sich auch künftig regelmäßig fortbilden.

Freiwillige Weiterbildung aus fachlichem Anspruch

Nahezu alle Makler (96 Prozent) wollen sich in Zukunft fachlich und rechtlich fortbilden. Jeweils 60 Prozent möchten sich zudem persönlich weiterentwickeln und ihre Kundinnen und Kunden besser beraten. Für 42 Prozent spielt außerdem eine bessere Abgrenzung vom Wettbewerb eine Rolle.

Klassische Fachthemen dominieren

Bei den Weiterbildungsthemen stehen klassische Fachkompetenzen klar im Vordergrund. Am häufigsten werden Rechtsthemen genannt: 88 Prozent der Befragten sehen sie als besonders relevant. Dahinter folgen Energie, Sanierung und Gebäudestandards mit 63 Prozent. Jeweils 51 Prozent nennen Wertermittlung und Bewertung, Digitalisierung und KI sowie Vermarktung, Akquise und Vertrieb als besonders relevante Weiterbildungsthemen. Datenschutz, Geldwäsche und Verbraucherschutz spielen für 42 Prozent eine wichtige Rolle. Unternehmensführung und Prozessoptimierung (22 Prozent) sowie Finanzierung und Finanzierungsberatung (19 Prozent) liegen deutlich dahinter.



























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