13.07.2026 Europäische Wohnimmobilienmärkte bieten attraktive Chancen
Die europäischen Wohnimmobilienmärkte bieten institutionellen Investoren weiterhin attraktive Anlagechancen. Trotz unterschiedlicher regulatorischer Rahmenbedingungen eint die betrachteten Märkte Deutschland, Niederlande, Dänemark, Schweden und Spanien ein struktureller Nachfrageüberhang bei gleichzeitig unzureichendem Wohnungsangebot.
Dies sorgt in allen Ländern für steigende Mieten und stabile, positive Renditeperspektiven. Zu diesem Ergebnis kommen Experten von a.s.r. real assets, CapMan Real Estate, KINGSTONE Residential Investments und Savills Investment Management im Rahmen eines gemeinsamen Webinars zum europäischen Wohnimmobilienmarkt.
Mikael Hjorth, Fund Director bei CapMan, sagt: „In den nordischen Märkten ist die Neubautätigkeit seit 2022 deutlich zurückgegangen und liegt heute weit unter dem tatsächlichen Wohnungsbedarf. Dadurch entsteht zusätzlicher Druck auf die Mietentwicklung. Wohnimmobilien gehören weiterhin zu den gefragtesten Assetklassen in Skandinavien. Besonders in den großen Metropolregionen sehen wir attraktive langfristige Wachstumsperspektiven.“
Robbert van Dijk, Fund Director bei a.s.r. real assets, kommentiert: „Der niederländische Wohnungsmarkt profitiert von einer anhaltend hohen Nachfrage institutioneller Investoren. Die Mietentwicklung bleibt positiv, vor allem aufgrund der hohen Nachfrage nach bezahlbaren Mietwohnungen und der begrenzten Neubautätigkeit. Für langfristig orientierte institutionelle Investoren bietet der Markt deshalb weiterhin stabile und attraktive Ertragsperspektiven.“
Simon Lieb, Managing Director der KINGSTONE Residential Investments, erklärt: „In Deutschland bleibt der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum hoch. Gleichzeitig erschweren hohe Baukosten, Finanzierungskosten und regulatorische Anforderungen die Schaffung neuer Wohnungen. Besonders geförderter und preisgebundener Wohnraum entwickelt sich deshalb zu einer eigenständigen und zunehmend attraktiven Assetklasse für institutionelle Investoren.“
Fernando Ramírez De Haro, Head of Spain & Portugal bei Savills Investment Management, sagt: „Spanien verzeichnet einen erheblichen Nachfrageüberhang. Jährlich entstehen deutlich mehr neue Haushalte als Wohnungen fertiggestellt werden. Langfristige Investitionen von institutionellen Investoren leisten einen wichtigen Beitrag, die Knappheit zu mildern. Aus Investorensicht sehen wir besonders attraktive Perspektiven neben Madrid auch in dynamischen Städten wie Valencia und Málaga.“
Die Diskussion zeigte zudem, dass geopolitische Unsicherheiten und kurzfristige Zinsschwankungen bislang nur begrenzte Auswirkungen auf die Wohnimmobilienmärkte haben. Wohnimmobilien profitieren weiterhin von ihren defensiven Eigenschaften und der hohen Nachfrage nach Wohnraum. Als größte Herausforderung nannten die Experten in allen Märkten die unzureichende Neubautätigkeit, die das strukturelle Angebotsdefizit weiter verschärft.
Dies sorgt in allen Ländern für steigende Mieten und stabile, positive Renditeperspektiven. Zu diesem Ergebnis kommen Experten von a.s.r. real assets, CapMan Real Estate, KINGSTONE Residential Investments und Savills Investment Management im Rahmen eines gemeinsamen Webinars zum europäischen Wohnimmobilienmarkt.
Mikael Hjorth, Fund Director bei CapMan, sagt: „In den nordischen Märkten ist die Neubautätigkeit seit 2022 deutlich zurückgegangen und liegt heute weit unter dem tatsächlichen Wohnungsbedarf. Dadurch entsteht zusätzlicher Druck auf die Mietentwicklung. Wohnimmobilien gehören weiterhin zu den gefragtesten Assetklassen in Skandinavien. Besonders in den großen Metropolregionen sehen wir attraktive langfristige Wachstumsperspektiven.“
Robbert van Dijk, Fund Director bei a.s.r. real assets, kommentiert: „Der niederländische Wohnungsmarkt profitiert von einer anhaltend hohen Nachfrage institutioneller Investoren. Die Mietentwicklung bleibt positiv, vor allem aufgrund der hohen Nachfrage nach bezahlbaren Mietwohnungen und der begrenzten Neubautätigkeit. Für langfristig orientierte institutionelle Investoren bietet der Markt deshalb weiterhin stabile und attraktive Ertragsperspektiven.“
Simon Lieb, Managing Director der KINGSTONE Residential Investments, erklärt: „In Deutschland bleibt der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum hoch. Gleichzeitig erschweren hohe Baukosten, Finanzierungskosten und regulatorische Anforderungen die Schaffung neuer Wohnungen. Besonders geförderter und preisgebundener Wohnraum entwickelt sich deshalb zu einer eigenständigen und zunehmend attraktiven Assetklasse für institutionelle Investoren.“
Fernando Ramírez De Haro, Head of Spain & Portugal bei Savills Investment Management, sagt: „Spanien verzeichnet einen erheblichen Nachfrageüberhang. Jährlich entstehen deutlich mehr neue Haushalte als Wohnungen fertiggestellt werden. Langfristige Investitionen von institutionellen Investoren leisten einen wichtigen Beitrag, die Knappheit zu mildern. Aus Investorensicht sehen wir besonders attraktive Perspektiven neben Madrid auch in dynamischen Städten wie Valencia und Málaga.“
Die Diskussion zeigte zudem, dass geopolitische Unsicherheiten und kurzfristige Zinsschwankungen bislang nur begrenzte Auswirkungen auf die Wohnimmobilienmärkte haben. Wohnimmobilien profitieren weiterhin von ihren defensiven Eigenschaften und der hohen Nachfrage nach Wohnraum. Als größte Herausforderung nannten die Experten in allen Märkten die unzureichende Neubautätigkeit, die das strukturelle Angebotsdefizit weiter verschärft.




