10.07.2026 Lörrach: Landmarken kauft Krankenhausareal für Wohnquartier

Fotocredit: Landmarken AG
Die Landmarken AG hat das Areal des Lörracher St. Elisabethen-Krankenhauses mitsamt Bestandsbauten für eine große Quartiersentwicklung erworben. Verkäufer der Fläche, zu der auch ein Parkplatz und die ehemalige Kinder- und Jugendpsychiatrie gehören, ist der Orden der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul in Freiburg. Auf den insgesamt 21.450 Quadratmeter großen Grundstücken soll sowohl im Bestand als auch in Neubauten Wohnraum geschaffen werden. Geplant sind außerdem eine Kita sowie weitere quartiersnahe Nutzungen. Mit diesem ersten Wohnprojekt in Baden-Württemberg hat Landmarken nun insgesamt rund 330.000 Quadratmeter BGF an Wohnentwicklungen in der Pipeline.
Das ab 1912 errichtete und kontinuierlich erweiterte Krankenhaus entwickelte sich zu einem bedeutenden Zentrum für Frauen-, Kinder- und Jugendmedizin in Südbaden. Nachdem schon 2018 die Vinzentinerinnen den Krankenhausbetrieb an die Kliniken des Landkreises Lörrach übergeben haben, wird dieser im Jahr 2027 zusammen mit den Kliniken des Landkreises in Lörrach und dem Krankenhaus in Schopfheim in das neue Zentralklinikum umziehen.
„Dieser Ort hat eine besondere Geschichte“, sagt Christine Rumpf, Leiterin der Landmarken-Niederlassung Rhein-Main. „Viele Lörracher wurden hier geboren oder verbinden persönliche Erinnerungen an die Schwestern mit dem Krankenhaus. Dem wollen wir mit einer zum Ort passenden Entwicklung gerecht werden, die soziale Wirkung entfaltet.“ In Nordrhein-Westfalen hat Landmarken bereits mehrere Wohnquartiere realisiert und entwickelt weitere – sowohl im Bestand als auch im Neubau. Durch die Schwesterunternehmen in der Landmarken Group – POHA House als Co-Living-Betreiber und Stadtmarken als Verwalter – sowie Beteiligungen wie die am Senior-Living-Anbieter Lively ist nicht nur für die Entwicklung, sondern auch für den Betrieb Kompetenz vorhanden.
In der Region Lörrach nahe dem Wirtschaftsraum Basel sehe man eine hohe grenzübergreifende Nachfrage nach Wohnraum für unterschiedliche Zielgruppen, so Christine Rumpf weiter. Und in so einer zentralen Lage Wohnraum und Gemeinschaftsangebote für Menschen aller Generationen zu schaffen, passe perfekt zur Landmarken-DNA: „Wir können hier einen schönen Bestand erhalten, ihn mit attraktiven Neubauten behutsam ergänzen und diesen für die Stadt relevanten Ort so gestalten, dass er auch künftig gesellschaftlichen Mehrwert schafft.“
Damit trifft Landmarken genau die Kriterien, die auch dem Orden wichtig waren, nämlich für das St. Elisabethen-Krankenhaus eine „ordensverträgliche Nachnutzung zu finden, die zugleich auch den Zielen der Stadt im Hinblick auf eine städtebauliche Entwicklung an diesem besonderen Ort gerecht werden sollte“, sagt Generaloberin Schwester Gertrudis Ruf. Frühzeitig wurden gemeinsam zwischen Orden und Stadt Kriterien für ein sozialverträgliches, gemeinschaftsförderndes Wohnen mit spezifischen Angeboten für Jung und Alt entwickelt, die den Verkaufsüberlegungen zugrunde gelegt wurden. Die Landmarken AG habe, so die Generaloberin, mit ihrem Nachnutzungskonzept am meisten überzeugt, sodass in gemeinsamen Workshops mit der Stadt, Landmarken und dem Büro Sacker Architekten aus Freiburg, ein städtebauliches Konzept entwickelt wurde.
Bis zum Herbst wird nun gemeinsam mit der Stadt Lörrach ein städtebaulicher Grundlagenvertrag ausgearbeitet, auf dessen Basis anschließend Planungsrecht geschaffen werden kann. Ziel ist es, bis Ende 2028 zum Satzungsbeschluss zu kommen. Dann könnte ein urbanes Quartier mit mehr als 300 Wohneinheiten geschaffen werden. Ein gutes Drittel davon könnte in Bestandsgebäuden entstehen, die für die neue Nutzung transformiert werden. Hier sind vor allem die Bauteile mit Patientenbetten vorgesehen, darunter das historische Haupthaus des Krankenhauses mit dem zum Innenhof gerichteten Säulenportal. Der Parkplatz sowie Gebäude, die nicht oder nicht mehr für Wohnnutzungen geeignet sind – darunter das ehemalige Schwesternwohnheim oder das Funktionsgebäude mit den OP-Sälen –, werden Neubauten weichen. Für Fahrräder und Autos sind Tiefgaragen unter den Neubauten geplant.
Um bezahlbare Mietwohnungen für Familien, Studierende und Auszubildende sowie Senioren zu schaffen, wird ein relevanter Anteil des Wohnraums öffentlich gefördert sein. Die öffentliche Durchwegung im Krankenhaus-Areal bleibt erhalten. Ergänzen möchte die Landmarken AG neben der Kita einen öffentlichen Kinderspielplatz, ein Café im Innenhof und weitere Begrünung. Auch Arzt- oder Therapiepraxen sind als zusätzliche Nutzungen möglich. Vermittelt wurde die Transaktion von Sprenker & Röder Immobilien gemeinsam mit MSI Gewerbeimmobilien.
Das ab 1912 errichtete und kontinuierlich erweiterte Krankenhaus entwickelte sich zu einem bedeutenden Zentrum für Frauen-, Kinder- und Jugendmedizin in Südbaden. Nachdem schon 2018 die Vinzentinerinnen den Krankenhausbetrieb an die Kliniken des Landkreises Lörrach übergeben haben, wird dieser im Jahr 2027 zusammen mit den Kliniken des Landkreises in Lörrach und dem Krankenhaus in Schopfheim in das neue Zentralklinikum umziehen.
„Dieser Ort hat eine besondere Geschichte“, sagt Christine Rumpf, Leiterin der Landmarken-Niederlassung Rhein-Main. „Viele Lörracher wurden hier geboren oder verbinden persönliche Erinnerungen an die Schwestern mit dem Krankenhaus. Dem wollen wir mit einer zum Ort passenden Entwicklung gerecht werden, die soziale Wirkung entfaltet.“ In Nordrhein-Westfalen hat Landmarken bereits mehrere Wohnquartiere realisiert und entwickelt weitere – sowohl im Bestand als auch im Neubau. Durch die Schwesterunternehmen in der Landmarken Group – POHA House als Co-Living-Betreiber und Stadtmarken als Verwalter – sowie Beteiligungen wie die am Senior-Living-Anbieter Lively ist nicht nur für die Entwicklung, sondern auch für den Betrieb Kompetenz vorhanden.
In der Region Lörrach nahe dem Wirtschaftsraum Basel sehe man eine hohe grenzübergreifende Nachfrage nach Wohnraum für unterschiedliche Zielgruppen, so Christine Rumpf weiter. Und in so einer zentralen Lage Wohnraum und Gemeinschaftsangebote für Menschen aller Generationen zu schaffen, passe perfekt zur Landmarken-DNA: „Wir können hier einen schönen Bestand erhalten, ihn mit attraktiven Neubauten behutsam ergänzen und diesen für die Stadt relevanten Ort so gestalten, dass er auch künftig gesellschaftlichen Mehrwert schafft.“
Damit trifft Landmarken genau die Kriterien, die auch dem Orden wichtig waren, nämlich für das St. Elisabethen-Krankenhaus eine „ordensverträgliche Nachnutzung zu finden, die zugleich auch den Zielen der Stadt im Hinblick auf eine städtebauliche Entwicklung an diesem besonderen Ort gerecht werden sollte“, sagt Generaloberin Schwester Gertrudis Ruf. Frühzeitig wurden gemeinsam zwischen Orden und Stadt Kriterien für ein sozialverträgliches, gemeinschaftsförderndes Wohnen mit spezifischen Angeboten für Jung und Alt entwickelt, die den Verkaufsüberlegungen zugrunde gelegt wurden. Die Landmarken AG habe, so die Generaloberin, mit ihrem Nachnutzungskonzept am meisten überzeugt, sodass in gemeinsamen Workshops mit der Stadt, Landmarken und dem Büro Sacker Architekten aus Freiburg, ein städtebauliches Konzept entwickelt wurde.
Bis zum Herbst wird nun gemeinsam mit der Stadt Lörrach ein städtebaulicher Grundlagenvertrag ausgearbeitet, auf dessen Basis anschließend Planungsrecht geschaffen werden kann. Ziel ist es, bis Ende 2028 zum Satzungsbeschluss zu kommen. Dann könnte ein urbanes Quartier mit mehr als 300 Wohneinheiten geschaffen werden. Ein gutes Drittel davon könnte in Bestandsgebäuden entstehen, die für die neue Nutzung transformiert werden. Hier sind vor allem die Bauteile mit Patientenbetten vorgesehen, darunter das historische Haupthaus des Krankenhauses mit dem zum Innenhof gerichteten Säulenportal. Der Parkplatz sowie Gebäude, die nicht oder nicht mehr für Wohnnutzungen geeignet sind – darunter das ehemalige Schwesternwohnheim oder das Funktionsgebäude mit den OP-Sälen –, werden Neubauten weichen. Für Fahrräder und Autos sind Tiefgaragen unter den Neubauten geplant.
Um bezahlbare Mietwohnungen für Familien, Studierende und Auszubildende sowie Senioren zu schaffen, wird ein relevanter Anteil des Wohnraums öffentlich gefördert sein. Die öffentliche Durchwegung im Krankenhaus-Areal bleibt erhalten. Ergänzen möchte die Landmarken AG neben der Kita einen öffentlichen Kinderspielplatz, ein Café im Innenhof und weitere Begrünung. Auch Arzt- oder Therapiepraxen sind als zusätzliche Nutzungen möglich. Vermittelt wurde die Transaktion von Sprenker & Röder Immobilien gemeinsam mit MSI Gewerbeimmobilien.




