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10.07.2026 Statements von Experten zum Berliner Wohnmarkt

Im Rahmen einer Online-Pressekonferenz am 08. Juli 2026 diskutierten vier Experten die aktuelle Lage am Berliner Wohnimmobilienmarkt. Dabei wurden folgende Statements getätigt:

Benjamin Rogmans, Geschäftsführer und Leiter WGHs E&V Commercial Berlin: „Der Berliner Wohninvestmentmarkt bleibt trotz aller politischen Debatten einer der attraktivsten Deutschlands. Institutionelles Kapital ist vorhanden – entscheidend sind jetzt Planungssicherheit und verlässliche Rahmenbedingungen.“

„Wir beobachten einen rationaleren Markt als noch vor wenigen Jahren. Verkäufer haben ihre Preisvorstellungen angepasst, Transaktionen finden statt und der Berliner Wohnimmobilienmarkt zeigt sich im Vergleich zu anderen Assetklassen bemerkenswert stabil.“

„Neubau ist der wirksamste Hebel, um den Druck auf den Berliner Wohnungsmarkt zu reduzieren. Dafür brauchen Investoren Vertrauen in den Standort sowie schnellere Genehmigungsprozesse und politische Verlässlichkeit.“

Ingo Weiss, Co-Founder und Managing Partner DRIVEN „Berlin bleibt langfristig ein hochattraktiver Wohnimmobilienstandort. Die Beendigung der Enteignungsdebatte schafft die notwendige Zuversicht, damit internationale Investoren wieder mit größerem Vertrauen auf den Markt blicken.“

„Die größten Bremsen für den Wohnungsneubau sind langwierige Genehmigungsprozesse und fehlendes Bauland. Wer mehr Wohnungen schaffen will, muss Planungsverfahren beschleunigen und Flächen schneller aktivieren.“

„Für Projektentwickler entscheidet neben Rendite und Finanzierung vor allem die Marktliquidität. Planungssicherheit stärkt das Vertrauen der Investoren und erhöht die Bereitschaft, neue Wohnprojekte in Berlin umzusetzen.“

Stefan Claus, CEO BEB+: „Fundamental spricht alles für den Berliner Wohnungsmarkt: hohe Nachfrage, wirtschaftliches Wachstum und ausreichend Kapital. Was Investitionen bremst, sind vor allem zunehmende Regulierung und fehlende Verlässlichkeit der politischen Rahmenbedingungen.“

„Der Fokus darf sich nicht ausschließlich auf günstigere Baukosten richten. Entscheidend für Investoren ist die Wirtschaftlichkeit über den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie – dazu gehören auch stabile Bewirtschaftungsbedingungen im Bestand.“

„Mehr Regulierung schafft keinen zusätzlichen Wohnraum. Um Investitionen und Neubau wieder anzukurbeln, braucht Berlin mehr Vertrauen in marktwirtschaftliche Mechanismen und weniger bürokratische Eingriffe.“

Sebastian Fischer, CEO PRIMUS Immobilien: „Beim Thema Wohnen müssen wir klar zwischen Bestand und Neubau unterscheiden. Während Bestandswohnungen zunehmend reguliert werden, gibt es auf Bundes- und Landesebene zahlreiche Initiativen, den Wohnungsneubau gezielt zu beschleunigen.“

„Berlin gehört zu den attraktivsten Zukunftsstandorten Deutschlands. Wirtschaftswachstum, Zuzug und der Bedarf an Wohnraum sprechen klar für langfristige Investitionen – insbesondere im Neubau.“

„Der Wohnungsneubau braucht weniger Komplexität und schnellere Verfahren. Hohe Planungs- und Baukosten sowie lange Genehmigungszeiten sind heute die größten Hürden für mehr Wohnungsbau in Berlin.“



























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