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08.07.2026 Fuchs & Eule sammelt 10 Mio. für KI-gestützte Gebäudesanierung ein

Seit der Zinswende und dem parallel laufenden Run auf erneuerbare Energien im Immobiliensektor findet eine Zweiteilung der Preise statt. Sowohl für Wohn- als auch für Nichtwohngebäude. Objekte mit einem hohen ESG-Rating verzeichnen im Durchschnitt steigende Preise. Umgekehrt verlieren Objekte mit schlechten Ratings tendenziell an Wert.

Genau an dieser Schnittstelle knüpft der Berliner Energie- und Sanierungsberater Fuchs & Eule an. Angeführt wird die Finanzierungsrunde über 10 Mio. Euro von GET Fund als Lead Investor. Darüber hinaus beteiligen sich die Neuinvestoren PI Impact und WaVe-X sowie die Bestandsinvestoren SET Ventures, Picus Capital und Realyze Ventures. Vordergründig fließen die Mittel in den Ausbau des digitalen Geschäftsmodells. Beispielsweise für KI-Technologien, den Ausbau intelligenter Screenings, datenbasierte Analysen und individuelle Sanierungsberatungen.

Ziel ist es, die Grundlage dafür zu schaffen, dass Immobilienportfolios energieeffizienter transformiert werden. Unabdingbar dafür sind die datenbasierten Inhouse- Analysen und KI-gestützte Lösungen. Sanierungs-Entscheidungen werden so mit maximaler Präzision getroffen und Bestände wertsteigernd entwickelt. Laut einer Auswertung der bisherigen abgeschlossenen Projekte wurden pro Gebäude und Jahr durchschnittlich 21,6 Tonnen CO? dank der Technologien von Fuchs & Eule eingespart.

Mission Gebäudewende: Ökonomie und Ökologie harmonisieren

Die Firma bietet anhand eines breiten Leistungsportfolios maßgeschneiderte, datenbasierte Services für professionelle Bestandshalter an.

Den Einstieg bildet ein KI-gestütztes Portfolioscreening, auf dessen Grundlage Fuchs & Eule Gebäude mit dem größten Sanierungs- und Wertsteigerungspotenzial identifiziert. Darauf aufbauend erstellen die Expertinnen und Experten detaillierte Gebäudeanalysen und digitale Zwillinge, aus denen konkrete und wirtschaftlich sinnvolle Sanierungsmaßnahmen abgeleitet werden. Ergänzt wird das Angebot durch eine umfassende Fördermittelberatung und -begleitung, die Kunden von der Auswahl geeigneter Programme bis zur Antragstellung unterstützt.

Damit werden energetische Maßnahmen für wirksamen Klima- und Umweltschutz umgesetzt. Profitieren können neben Bestandshaltern renditeorientierte Investoren durch steigende Portfoliowerte.

Fuchs & Eule bedient damit ein zentrales Problem im Bereich der Energiewende: Jedes Gebäude ist anders. Eine one-fits-all-Lösung gibt es weder für Wohnen noch für Gewerbe. Spezialisierte Expertise wird so ein erfolgsentscheidender Faktor für die grüne Umrüstung von Immobilien in ganz Deutschland.

Hohe Kosten und fachliche Komplexität bremsen energieeffizienten Bestand

Stand Juli 2026 stehen Bestandshalter vor einer doppelten Herausforderung. Hohe Investitionen in moderne Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik sowie die Erneuerung der Gebäudehülle treffen auf knappe Budgets. Gleichzeitig macht die angespannte Konjunkturlage wirtschaftliche Effizienz wichtiger denn je.

Andererseits ist die Umsetzung energetischer Maßnahmen teils so komplex, dass eine Großzahl von Entscheidern die letzten Schritte in die lange Zukunft schieben. Verlierer dieser Dynamik sind sowohl Klima als auch Bestandshalter aufgrund ausbleibender Maßnahmen und sinkender Gebäudewerte.

„Die größte Hürde ist nicht die Bereitschaft zu sanieren, sondern die Komplexität der Entscheidungen. Wir machen sie beherrschbar, mit KI-gestützten Analysen, klaren Handlungsempfehlungen und fundierter Beratung für das gesamte Immobilienportfolio“, sagt Dr. Tobias Frese, Co-CEO von Fuchs & Eule.

Done-for-you-Lösung überzeugt ambitionierte Investoren

Vordergründig ist es der individuelle Leistungsrahmen von Fuchs & Eule gewesen, der die Investoren vollumfänglich überzeugte.

„Ich beschäftige mich seit der Einführung im Jahr 2005 mit Gebäudesanierungen und war immer wieder frustriert über die pauschalen Empfehlungen von einheitlicher, aber inkonsistenter Qualität“, sagte Dr. Isabelle Canu, Partnerin bei GET Fund. „Fuchs & Eule zeichnet sich dadurch aus, dass es bauphysikalische Erkenntnisse in maßgeschneiderte Sanierungsmaßnahmen umsetzt, die sowohl energetisch als auch wirtschaftlich sinnvoll sind. Deshalb freue ich mich sehr, das Team zu unterstützen.“

Aufgrund der klar definierten EU-Regulierung durch beispielsweise die EU-Gebäuderichtlinie, trifft Fuchs & Eule den Zahn der Zeit. Demnach müssen bis 2030 16 Prozent aller Nichtwohngebäude mit dem schlechtesten energetischen Zustand EU-weit saniert werden. Bis 2033 die schlechtesten 26 Prozent. Ohne ausreichende Expertise sind diese straffen Timelines nicht zu erreichen.

“Fuchs & Eule arbeitet an einem der größten Dekarbonisierungshebel in Europa - wir freuen uns sehr darauf, die Firma weiter zu unterstützen, um mit seinen datengetriebenen Insights und Lösungen in diesem Markt zu wachsen und Impact zu erzeugen.”, sagte Dr. Till Stenzel, Partner bei SET Ventures.

Lotte Stoltenborgh, Investment Managerin bei PI Impact ergänzt: „Fuchs & Eule hat ein beeindruckendes Modell entwickelt, das hochdetaillierte Daten, leistungsstarke KI-gestützte Berechnungen und fundiertes Fachwissen kombiniert, um eine bessere Entscheidungsfindung zu unterstützen“.























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