07.07.2026 Umdenken bei Parkraumnutzung: Platz für Wohnen, Grün, Mobilität
Die größte Herausforderung für die Stadtentwicklung der kommenden Jahre ist mangelnder Platz. Um Freiräume für mehr Wohnraum, Begrünung, Aufenthaltsqualität und sichere Mobilität zu schaffen, kann die effizientere Organisation von Parkraum ein wirksamer Hebel sein, ohne die Erreichbarkeit einzuschränken. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von Lödige Industries in Zusammenarbeit mit bable smart cities und dem IFH Köln.
Ein zentrales Resultat der Studie ist, dass die Mobilitätsfrage vieler Städte zunehmend zu einer Flächenfrage wird. Für jede zusätzliche Grünfläche, Aufenthaltsbereiche, für Fuß- und Radverkehr, Ladeinfrastruktur oder andere öffentliche Nutzungen, braucht es Flächen, die im urbanen Raum kaum noch vorhanden sind. Der langfristige Erfolg von Stadtentwicklung hängt demnach weniger von zusätzlichen Verkehrsflächen ab, als von der Fähigkeit, den begrenzt verfügbaren Raum effizienter und ausgewogener zu nutzen. Laut den für die Studie befragten europäischen Stadtplanern stellt das Parkraummanagement eines der effektivsten Instrumente moderner Stadtentwicklung dar.
Dabei gilt es zu berücksichtigen, dass für viele Menschen der PKW weiterhin unverzichtbar ist. In einer eigens durchgeführten bevölkerungsrepräsentativen Deutschland-Umfrage des IFH Köln betrachten 93 Prozent der Befragten eine gute Erreichbarkeit als grundlegende Voraussetzung für den Besuch einer Innenstadt. Gleichzeitig geben 67 Prozent an, dass der Zugang zur Innenstadt ohne Auto für sie schwierig wäre.
Um dem Mobilitätsbedürfnis Rechnung zu tragen, muss auch weiterhin Parkraum vorgehalten werden. Doch gerade der bindet unnötig viel Fläche. Allein in Berlin weisen öffentlich erfasste Daten 1.276.312 Straßenparkplätze aus. Diese nehmen zusammen rund 14,6 Quadratkilometer ein – was einer Fläche in der Größenordnung einer Kleinstadt entspricht.
„Das Auto bleibt für viele Menschen ein wichtiger Bestandteil ihrer Mobilität. Die Herausforderung besteht deshalb nicht darin, Mobilität einzuschränken, sondern sie flächeneffizienter zu organisieren“, sagt Dr. Markus Preißner, wissenschaftlicher Leiter am IFH KÖLN. „Städte benötigen Lösungen, die Erreichbarkeit sichern und gleichzeitig Raum für andere wichtige Funktionen schaffen.“
Beispielhaft ist die Vereinbarung von individueller Erreichbarkeit und attraktivem öffentlichen Raum mit Grünflächen und Aufenthaltsbereichen in der Transformation des ehemaligen Industriehafengeländes im dänischen Aarhus gelungen. Für das dort neuerrichtete Kulturzentrum DOKK1 wurden rund 1.000 Stellplätze platzsparend in den Untergrund verlagert. Die kompakte Unterbringung der Fahrzeuge in einem automatischen Parksystem von Lödige Industries ermöglicht eine weitgehend autofreie Gestaltung der Oberfläche und schafft Freiraum für öffentliche Nutzungen direkt am Wasser. Das Unternehmen ist weltweit an städtischen Transformationsprojekten beteiligt, in dem es Parkraum ohne Rampen und Fahrwege auf platzsparende Weise organisiert.
Statt PKW und Stadtentwicklung gegeneinander auszuspielen, wird der Erfolg künftiger Stadtentwicklung maßgeblich davon abhängen, den öffentlichen Raum effizienter und nachhaltiger zu nutzen.
Ein zentrales Resultat der Studie ist, dass die Mobilitätsfrage vieler Städte zunehmend zu einer Flächenfrage wird. Für jede zusätzliche Grünfläche, Aufenthaltsbereiche, für Fuß- und Radverkehr, Ladeinfrastruktur oder andere öffentliche Nutzungen, braucht es Flächen, die im urbanen Raum kaum noch vorhanden sind. Der langfristige Erfolg von Stadtentwicklung hängt demnach weniger von zusätzlichen Verkehrsflächen ab, als von der Fähigkeit, den begrenzt verfügbaren Raum effizienter und ausgewogener zu nutzen. Laut den für die Studie befragten europäischen Stadtplanern stellt das Parkraummanagement eines der effektivsten Instrumente moderner Stadtentwicklung dar.
Dabei gilt es zu berücksichtigen, dass für viele Menschen der PKW weiterhin unverzichtbar ist. In einer eigens durchgeführten bevölkerungsrepräsentativen Deutschland-Umfrage des IFH Köln betrachten 93 Prozent der Befragten eine gute Erreichbarkeit als grundlegende Voraussetzung für den Besuch einer Innenstadt. Gleichzeitig geben 67 Prozent an, dass der Zugang zur Innenstadt ohne Auto für sie schwierig wäre.
Um dem Mobilitätsbedürfnis Rechnung zu tragen, muss auch weiterhin Parkraum vorgehalten werden. Doch gerade der bindet unnötig viel Fläche. Allein in Berlin weisen öffentlich erfasste Daten 1.276.312 Straßenparkplätze aus. Diese nehmen zusammen rund 14,6 Quadratkilometer ein – was einer Fläche in der Größenordnung einer Kleinstadt entspricht.
„Das Auto bleibt für viele Menschen ein wichtiger Bestandteil ihrer Mobilität. Die Herausforderung besteht deshalb nicht darin, Mobilität einzuschränken, sondern sie flächeneffizienter zu organisieren“, sagt Dr. Markus Preißner, wissenschaftlicher Leiter am IFH KÖLN. „Städte benötigen Lösungen, die Erreichbarkeit sichern und gleichzeitig Raum für andere wichtige Funktionen schaffen.“
Beispielhaft ist die Vereinbarung von individueller Erreichbarkeit und attraktivem öffentlichen Raum mit Grünflächen und Aufenthaltsbereichen in der Transformation des ehemaligen Industriehafengeländes im dänischen Aarhus gelungen. Für das dort neuerrichtete Kulturzentrum DOKK1 wurden rund 1.000 Stellplätze platzsparend in den Untergrund verlagert. Die kompakte Unterbringung der Fahrzeuge in einem automatischen Parksystem von Lödige Industries ermöglicht eine weitgehend autofreie Gestaltung der Oberfläche und schafft Freiraum für öffentliche Nutzungen direkt am Wasser. Das Unternehmen ist weltweit an städtischen Transformationsprojekten beteiligt, in dem es Parkraum ohne Rampen und Fahrwege auf platzsparende Weise organisiert.
Statt PKW und Stadtentwicklung gegeneinander auszuspielen, wird der Erfolg künftiger Stadtentwicklung maßgeblich davon abhängen, den öffentlichen Raum effizienter und nachhaltiger zu nutzen.




