06.07.2026 Investmentmarkt München liegt im Städte-Ranking vorne
Der Münchener Investmentmarkt hat im zweiten Quartal da weitergemacht, wo er im ersten Quartal aufgehört hat – nämlich als führender Investmentstandort im Umsatz-Ranking der A-Städte. Mit einem Transaktionsvolumen von rund 1,24 Mrd. € konnte nur die bayerische Landeshauptstadt die Milliarden-Euro-Marke zur Jahresmitte knacken. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.
„Dass hieran auch, aber nicht ausschließlich, größere Umsatztreiber beteiligt waren, wird durch die Zahl der registrierten Deals unterstrichen, die zuletzt 2022 höher ausgefallen ist. So steht durch das weiterhin herausfordernde Marktumfeld im langjährigen Vergleich zwar nach wie vor ein Rückgang der Dealanzahl um knapp 38 % zu Buche, der Umsatzanstieg um knapp 35 % im Vorjahresvergleich sendet gleichzeitig jedoch ein positives Signal“, erläutert Michael Morgan, Münchener Niederlassungsleiter der BNP Paribas Real Estate GmbH.
Zu den nennenswerten Transaktionen der ersten sechs Monate zählen vor allem Investments im dreistelligen Millionenbereich. Hervorzuheben ist dabei die Alte Akademie, ehemals Teil des Signa-Portfolios, die zu den größten Retail-Deals Deutschlands im laufenden Jahr zählt. Darüber hinaus wurden mit den innerstädtischen Büro-Assets am Prinzregentenplatz 7 bis 9 und in der Sonnenstraße 15 (ehem. Lindberg-Haus) gleich zwei der fünf bundesweit größten Office-Investments registriert.
Bei den Spitzenrenditen haben sich sowohl im Retail Highstreet- (3,45 %) als auch im Office-Sektor (4,20 %) im bisherigen Jahresverlauf bis dato keine marktrelevanten Veränderungen abgezeichnet, während der Aufwärtsdruck im Logistik-Segment zu einer leichten Anpassung um zehn Basispunkte auf 4,60 % geführt hat.
City und Büro-Deals im Investmentfokus, jeweils 50 % ober- und unterhalb von 100 Mio. €
Bei der Umsatzverteilung der Halbjahresbilanz auf die Objektarten sowie die Teillagen inner-halb des Münchener Marktgebietes haben sich mit den Office-Investments und den zentralen Lagen zwei klare Sieger hervorgetan. In diesem Kontext kommen Büroobjekte auf knapp 47 % des Gesamtvolumens und fast 57 % des Resultates ist im Zentrum der bayerischen Landes-hauptstadt zu verorten.
Neben den bereits genannten großvolumigen Bürohäusern und der Highstreet-Immobilie „Alte Akademie“ haben zudem auch das Excelsior Hotel und Serviced Apartment-Objekte (zurzeit durch Numa und Limehome betrieben) den Eigentümer in Innenstadtlagen gewechselt, was zu einem insgesamt diversifizierten Investmentgeschehen in Münchens wichtigstem Teilmarkt beigetragen hat. Kleinteilig, aber abwechslungsreich sind auch die Transaktions-aktivitäten außerhalb der City zu beschreiben, wobei sowohl einige Büroobjekte als auch Logistik- und Retail- bzw. Food-Retail-Verkäufe zu beobachten waren. Zusammengenommen wurden gut 43 % des Volumens abseits der Innenstadt generiert.
Bei den Größenklassen ist bislang in etwa so viel in Top-Objekte über der 100-Mio.-€-Marke investiert worden wie in mittelgroße und kleinere Gewerbeimmobilien bis zu diesem Schwellenwert. Dies resultiert in einem durchschnittlichen Volumen pro Deal von rund 39 Mio. €.
Perspektiven: gute Basis für die zweite Jahreshälfte ist gelegt – weiter verhaltener Optimismus durch globale Unsicherheiten
„Zur Jahresmitte hat der Investmentmarkt München eine sehr gute Ausgangsposition geschaffen, um auch Ende des dritten und vierten Quartals einen Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum verbuchen zu können. Seine weiterhin hervorragende Wettbewerbsposition im Städtevergleich unterstreicht die Bayern-Metropole hierbei nicht nur durch die Führung im Standort-Ranking, sondern auch durch die Top-Office- und Retail-Deals, die erneut zu den größten bundesweiten Investments ihrer jeweiligen Assetklasse gehören“, so Michael Morgan.
Dass sich auch der Münchener Bürovermietungsmarkt in den ersten sechs Monaten in einer guten Verfassung präsentiert hat und einen überdurchschnittlichen Flächenumsatz mit weiter steigenden Mieten vermeldet, dürfte das zurückkehrende Vertrauen in die Bürosparte zusätzlich stärken. Darüber hinaus kann der Investmentstandort immer wieder größere Highstreet-Transaktionen und Hotel-Verkäufe oberhalb der 50-Mio.-€-Marke verzeichnen, was ein klares Indiz für die ebenfalls positiven Rahmenbedingungen in diesen beiden Sektoren ist.
Nichtsdestotrotz bringen die marktbeherrschenden Unsicherheitsfaktoren zur geopolitischen Lage, zu den Finanzierungsbedingungen und zur Konjunkturentwicklung jederzeit das Potenzial mit sich, das Investmentumfeld von heute auf morgen grundlegend zu verändern und in eine andere Richtung zu treiben. Die Metropolregion München verfügt aber über die Grundvoraussetzungen für ein fortlaufend steigendes Investmentvolumen. München ist ein wirtschaftliches Powerhouse, das mit seinem Technologiesektor und innovativen Industrien zukunftsfähig und wachstumsstark ist. Dies ist das entscheidende Investmentargument für Investoren.
„Dass hieran auch, aber nicht ausschließlich, größere Umsatztreiber beteiligt waren, wird durch die Zahl der registrierten Deals unterstrichen, die zuletzt 2022 höher ausgefallen ist. So steht durch das weiterhin herausfordernde Marktumfeld im langjährigen Vergleich zwar nach wie vor ein Rückgang der Dealanzahl um knapp 38 % zu Buche, der Umsatzanstieg um knapp 35 % im Vorjahresvergleich sendet gleichzeitig jedoch ein positives Signal“, erläutert Michael Morgan, Münchener Niederlassungsleiter der BNP Paribas Real Estate GmbH.
Zu den nennenswerten Transaktionen der ersten sechs Monate zählen vor allem Investments im dreistelligen Millionenbereich. Hervorzuheben ist dabei die Alte Akademie, ehemals Teil des Signa-Portfolios, die zu den größten Retail-Deals Deutschlands im laufenden Jahr zählt. Darüber hinaus wurden mit den innerstädtischen Büro-Assets am Prinzregentenplatz 7 bis 9 und in der Sonnenstraße 15 (ehem. Lindberg-Haus) gleich zwei der fünf bundesweit größten Office-Investments registriert.
Bei den Spitzenrenditen haben sich sowohl im Retail Highstreet- (3,45 %) als auch im Office-Sektor (4,20 %) im bisherigen Jahresverlauf bis dato keine marktrelevanten Veränderungen abgezeichnet, während der Aufwärtsdruck im Logistik-Segment zu einer leichten Anpassung um zehn Basispunkte auf 4,60 % geführt hat.
City und Büro-Deals im Investmentfokus, jeweils 50 % ober- und unterhalb von 100 Mio. €
Bei der Umsatzverteilung der Halbjahresbilanz auf die Objektarten sowie die Teillagen inner-halb des Münchener Marktgebietes haben sich mit den Office-Investments und den zentralen Lagen zwei klare Sieger hervorgetan. In diesem Kontext kommen Büroobjekte auf knapp 47 % des Gesamtvolumens und fast 57 % des Resultates ist im Zentrum der bayerischen Landes-hauptstadt zu verorten.
Neben den bereits genannten großvolumigen Bürohäusern und der Highstreet-Immobilie „Alte Akademie“ haben zudem auch das Excelsior Hotel und Serviced Apartment-Objekte (zurzeit durch Numa und Limehome betrieben) den Eigentümer in Innenstadtlagen gewechselt, was zu einem insgesamt diversifizierten Investmentgeschehen in Münchens wichtigstem Teilmarkt beigetragen hat. Kleinteilig, aber abwechslungsreich sind auch die Transaktions-aktivitäten außerhalb der City zu beschreiben, wobei sowohl einige Büroobjekte als auch Logistik- und Retail- bzw. Food-Retail-Verkäufe zu beobachten waren. Zusammengenommen wurden gut 43 % des Volumens abseits der Innenstadt generiert.
Bei den Größenklassen ist bislang in etwa so viel in Top-Objekte über der 100-Mio.-€-Marke investiert worden wie in mittelgroße und kleinere Gewerbeimmobilien bis zu diesem Schwellenwert. Dies resultiert in einem durchschnittlichen Volumen pro Deal von rund 39 Mio. €.
Perspektiven: gute Basis für die zweite Jahreshälfte ist gelegt – weiter verhaltener Optimismus durch globale Unsicherheiten
„Zur Jahresmitte hat der Investmentmarkt München eine sehr gute Ausgangsposition geschaffen, um auch Ende des dritten und vierten Quartals einen Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum verbuchen zu können. Seine weiterhin hervorragende Wettbewerbsposition im Städtevergleich unterstreicht die Bayern-Metropole hierbei nicht nur durch die Führung im Standort-Ranking, sondern auch durch die Top-Office- und Retail-Deals, die erneut zu den größten bundesweiten Investments ihrer jeweiligen Assetklasse gehören“, so Michael Morgan.
Dass sich auch der Münchener Bürovermietungsmarkt in den ersten sechs Monaten in einer guten Verfassung präsentiert hat und einen überdurchschnittlichen Flächenumsatz mit weiter steigenden Mieten vermeldet, dürfte das zurückkehrende Vertrauen in die Bürosparte zusätzlich stärken. Darüber hinaus kann der Investmentstandort immer wieder größere Highstreet-Transaktionen und Hotel-Verkäufe oberhalb der 50-Mio.-€-Marke verzeichnen, was ein klares Indiz für die ebenfalls positiven Rahmenbedingungen in diesen beiden Sektoren ist.
Nichtsdestotrotz bringen die marktbeherrschenden Unsicherheitsfaktoren zur geopolitischen Lage, zu den Finanzierungsbedingungen und zur Konjunkturentwicklung jederzeit das Potenzial mit sich, das Investmentumfeld von heute auf morgen grundlegend zu verändern und in eine andere Richtung zu treiben. Die Metropolregion München verfügt aber über die Grundvoraussetzungen für ein fortlaufend steigendes Investmentvolumen. München ist ein wirtschaftliches Powerhouse, das mit seinem Technologiesektor und innovativen Industrien zukunftsfähig und wachstumsstark ist. Dies ist das entscheidende Investmentargument für Investoren.




