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06.07.2026 ESPG AG bestätigt deutlich positives Jahresergebnis

Die European Science Park Group (ESPG AG), ein auf Wissenschaftsparks spezialisiertes Immobilienunternehmen, hat ihren Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht. Dabei bestätigten die finalen Geschäftszahlen 2025 im Wesentlichen die vorläufigen Angaben, während das Konzernergebnis mit EUR 2,3 Mio. positiv ausfiel Der Konzernabschluss 2025 wurde mit einem uneingeschränkten Prüfungsvermerk versehen.

„Die veröffentlichten Geschäftszahlen zeigen, dass wir den eingeschlagenen Weg der vergangenen zwei Jahre mit einem positiven Ergebnis fortsetzen konnten. Nach der finanziellen Neuordnung können wir nun wieder aus einer soliden Position heraus handeln und unsere Projekte gezielt vorantreiben. Mit unserem Science Park-Portfolio, dem erwirtschafteten Jahresüberschuss und einem stabilen LTV sind wir exzellent aufgestellt, um die nächste Phase der Unternehmensentwicklung einzuleiten. Dazu gehört auch, Opportunitäten im Markt aktiv zu nutzen und einzelne Portfoliomaßnahmen konsequent umzusetzen. In diesem Sinne haben wir bereits eines unserer Objekte als für den Verkauf bestimmt eingebucht“, sagt Ralf Nöcker, Vorstand der ESPG AG.

Deutlich positives Jahresergebnis erreicht

Im Geschäftsjahr 2025 erzielte die ESPG AG Erträge aus der Immobilienbewirtschaftung in Höhe von EUR 18,0 Mio. nach EUR 16,4 Mio. im Vorjahr. Das Ergebnis aus der Immobilienbewirtschaftung belief sich auf EUR 11,6 Mio., nach EUR 7,3 Mio. im Jahr 2024. Damit konnte die Gesellschaft ihre Ertragskraft im Jahresabschluss deutlich steigern, wobei auch ein Einmaleffekt aus der Beendigung eines größeren Mietvertrages positiv zum Ergebnis beitrug. Die Entwicklung zeigt, dass sich die eingeleiteten Maßnahmen zur operativen Stabilisierung und zur gezielten Weiterentwicklung des Portfolios im Geschäftsjahr 2025 bereits in der Ertragslage niedergeschlagen haben.

Die positive Entwicklung zeigt sich auch in weiteren zentralen Kennzahlen. So erreichte die ESPG AG inklusive des Einmaleffekts ein EBIT von EUR 9,5 Mio., nachdem im Vorjahr noch ein negatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern von EUR -11,2 Mio. ausgewiesen worden war. Das Konzernergebnis verbesserte sich auf EUR 2,3 Mio. (EUR 0,7 Mio. unter Berücksichtigung des Einmaleffekts), nachdem der Vorjahreswert noch deutlich von der Restrukturierung geprägt war und bei EUR -24,8 Mio. gelegen hatte.

Das Eigenkapital belief sich zum Bilanzstichtag auf EUR 83,7 Mio. und lag damit leicht über dem Wert von EUR 79,5 Mio. zum 31. Dezember 2024 unter Berücksichtigung der finanziellen Neuordnung. Zugleich erhöhten sich die liquiden Mittel zum Jahresende 2025 auf EUR 4,7 Mio. nach EUR 2,3 Mio. im Vorjahr. Insgesamt unterstreicht diese Entwicklung die deutlich verbesserte finanzielle Ausgangsbasis nach einem operativ und bilanziell starken Geschäftsjahr 2025.

„Mit einem LTV von 57,4 % verfügt die ESPG AG über eine hohe finanzielle Stabilität. Dies eröffnet uns Flexibilität für weitere Investitionen in unsere Science Parks, um den Immobilienbestand zielgerichtet weiterzuentwickeln. Zugleich befinden wir uns in Gesprächen über die Prolongation und Gewinnung weiterer Darlehen zu tragfähigen Konditionen, um die weitere Entwicklung des Portfolios auf einer verlässlichen Finanzierungsbasis voranzutreiben“, sagt Christian Fendel, Director of Finance der ESPG AG.

Strategische Weiterentwicklung in einem attraktiven Marktumfeld

Zum 31. Dezember 2025 umfasste das Portfolio 16 Science Parks mit einem Wert von rund EUR 215 Mio. Die ESPG AG verfolgt weiter die Strategie, das bestehende Immobilienportfolio gezielt in Richtung Wissenschaftsparks weiterzuentwickeln und gezielt Mieter aus forschungsnahen Zukunftsbranchen zu gewinnen.

Für die kommenden Monate sieht das Unternehmen die wesentlichen operativen Aufgaben insbesondere in der weiteren Reduzierung von Leerständen durch den Abschluss zusätzlicher Mietverträge sowie der planmäßigen Umsetzung von Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen im Portfolio.

Aus Sicht der ESPG AG bleiben Science Parks in Deutschland ein attraktives Marktsegment. Die Nähe zu Universitäten, Kliniken und Forschungsstandorten sowie die Nachfrage aus innovationsgetriebenen Branchen wie Biowissenschaften, grünen Technologien und digitaler Transformation schaffen weiterhin gute Voraussetzungen für die Entwicklung spezialisierter Immobilienstandorte. Vor diesem Hintergrund sieht die ESPG AG auch künftig Potenzial für die gezielte Weiterentwicklung ihres Portfolios.

























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