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03.07.2026 Niersberger saniert Wohnungen in Ansbach seriell

Die Niersberger Group hat erneut einen Auftrag für eine serielle Sanierung von Wohnungen in genossenschaftlichem Eigentum erhalten. Für die Baugenossenschaft Ansbach saniert Niersberger 48 Wohneinheiten in drei Gebäuden nach dem Effizienzhaus-Standard EH55. Die Wohnungen befinden sich im Theodor-Alt-Weg 1-3 & 5-9 sowie im Hans-Thoma-Weg 18-22. Niersberger bietet die Leistungen als Generalübernehmer mit fusionierter Planung und Ausführung an. Im Rahmen der Sanierung werden eine neue hochgedämmte Holzfassade mit vorgefertigten Rahmenelementen, neue Kunststofffenster mit 3-fach-Verglasung, die Dachhaut, Balkonanlagen sowie eine umfassende Modernisierung der technischen Gebäudeausrüstung verbaut. Dazu zählen unter anderem ein neues Wärmesystem mit Nahwärmenetz für drei Gebäude, die Erneuerung von Heizung, Sanitär und Elektro sowie eine zukunftsfähige Glasfaser-Infrastruktur für jede Wohneinheit. Die Planungsphase ist für Juni bis November 2026 vorgesehen, die Ausführung beginnt ab März 2027 und endet im Dezember 2028.

René Fabian, Geschäftsführer der Niersberger Group, erklärt: „Die serielle Sanierung aus einer Hand für Planung und Ausführung ist ein entscheidender Hebel, um Wohnungsbestände schneller, wirtschaftlicher und in gleichbleibend hoher Qualität energetisch zu modernisieren.“ Die Materiallieferung für die Sanierung kommt aus dem Niersberger-Werk im benachbarten Lichtenau, was zu einem sehr geringen CO2-Ausstoß im Gesamtprojekt führt. Christoph Wenzl, kaufmännischer Vorstand der 1909 gegründeten Genossenschaft, sagt: „Die serielle Sanierung mit einem Komplettanbieter aus lokaler Produktion ist für uns die innovativste und zugleich wirtschaftlichste Methode, um unsere Bestände klimaneutral zu machen.“

Markus Zahner, technischer Vorstand der Baugenossenschaft Ansbach, ergänzt: „Für uns ist es ein wichtiger Aspekt, dass die Umsetzung nicht nur ökologisch und wirtschaftlich überzeugt, sondern auch die Region stärkt. Die Nutzung regionaler Kompetenzen und Produktionsstandorte schafft Wertschöpfung vor Ort und unterstützt eine nachhaltige Entwicklung. Gleichzeitig verfolgen wir mit der Sanierung klare energetische Ziele: Wir erwarten eine CO?-Reduktion von bis zu 90 Prozent sowie Einsparungen beim Primärenergieverbrauch von rund 80 Prozent.“

Niersberger zählt zu den Gründungsmitgliedern der Deutschen Allianz für Serielle Sanierung (DASS), die als Bündnis der führenden Gesamtlösungsanbieter in Deutschland den Markthochlauf der seriellen Sanierung innerhalb der Politik und Immobilienwirtschaft weiter steigern wird.



























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